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Samstag, 29. Dezember 2007
Dreihönigslied
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:19

 

Die Heil`gen drei Könige mit ihrigem Stern,

die kommen gegangen, ihr Frauen und Herrn.

Der Stern gab ihnen den Schein.

Ein neues Reich geht uns herein.

*

Die heil`gen drei Könige mit ihrigem Stern

sie bringen dem Kindlein das Opfer so gern.

Sie reisen in schneller Eil,

in dreizehn Tag vierhundert Meil.

*

Die heil`gen drei König mit ihrigem Stern

knien nieder und ehren das Kindlein, den Herrn.

Ein selige, fröhliche Zeit,

verleih uns Gott im Himmelreich!

aus Oberbayern

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Die Könige
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:10

 

Drei Könige wandern aus Morgenland

ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand,

in Juda fragen und forschen die drei,

wo der neugeborne König sei.

Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold

zum Opfer weihen dem Kindlein hold.

*

Und hell erglänzet des Sternes Schein,

zum Stalle gehen die Könige ein.

Das Knäblein schauen sie wonniglich,

anbetend neigen die Könige sich.

Sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold

zum Opfer dar dem Kindlein hold.

*

O Menschenkind, halte treulich Schritt;

die Könige wandern, o wandre mit!

Der Stern des Friedens, der Gnade Stern

erhelle dein Ziel, wenn du suchest den Herrn!

Und fehlen dir Weihrauch, Myrrhen und Gold,

schenke dein Herz dem Kindlein hold!

Peter Cornelius dt. Komponist

( 1824 - 1874 )

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Freitag, 28. Dezember 2007
Ich sendedir ein kleines LIcht
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:10

 

Ich sende Dir ein kleines Licht,
das zart die Seele streicht
und das beständig immerdar,
Dein Inneres erreicht.

Ich sende Dir ein kleines Licht,
das stets bei Tag und Nacht,
Dir Schutz gewährt vor Einsamkeit,
beharrlich Dich bewacht.

Ich sende Dir ein kleines Licht,
das sanft erwärmt Dein Herz,
damit Du niemals Kälte spürst
und fühlen musst nie Schmerz.

Ich sende Dir ein kleines Licht,
das Dir den Blick erhellt,
damit Du immer glücklich bist
und Dir die Welt gefällt.


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Montag, 24. Dezember 2007
Weihnachten ist ein Wunder
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 22:21

 

Weihnachten ist ein wenig ein Wunder.

Es ist das Wunder der lächender Gesichter vieler Menschen,

die von der Mühe des Lebens gezeichnet sind.

Und es ist das Wunder der Entdeckung,

 gebraucht zu werden, für viele, denen es an nichts fehlt.

 Die aber den tiefen Sinn des Festes verloren haben.

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Weihnachten 1966
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 15:31

 

Ein kalter, feuchter Tag zog herauf, es war der 24. Dezember 1966.
Der Heilige Abend war in greifbare Nähe gerückt.

Die Geschenke lagen verpackt und mit schönen Schleifen und Bändern versehen noch am geheimen Ort.

Der Duft vom Gänsebraten durchzog das ganze Haus; aber dieser Tag bedeutet für mich nicht nur schenken und beschenkt werden. Gerade heute muss ich an die vielen einsamen und armen Menschen denken.

Am Abend stelle ich eine große Kerze auf die Fensterbank. "Warum tust du das?" hatte vor vielen Jahren meine kleine Tochter gefragt, und ich hatte geantwortet: "Vielleicht sucht ein armer Mensch nach einem Licht in der Heiligen Nacht.

Gegen zehn Uhr klingelte es an der Haustür, ich öffnete, vor mir stand ein junger Mann, seine Schultern hatte er hochgezogen, als friere er.

Er löste eine Hand von der verdrehten Mütze und fuhr sich damit über die Stirn.
"Entschuldigen Sie bitte, aber das Licht in Ihrem Fenster."

Er stockte und ich sah die Gefangenenträne auf seiner linken Wange. Ein entlassener Häftling stand vor mir. Er räusperte sich, wollte weitersprechen, ich sah ihn freundlich an, weil ich merkte, dass es ihm schwer fiel, was er sagen wollte.

"Kommen Sie herein, und dann sagen Sie mir, was Sie für einen Wunsch haben," forderte ich ihn auf.

"Oh - ich möchte Ihnen keine Ungelegenheiten machen,
aber die Kerze im Fenster hat mir Mut gegeben.
Ich bin sehr hungrig".

Diese Not traf mich wie ein Schlag. "Kommen Sie mit" forderte ich ihn auf und erfasste seine Hand. "Ich werde Ihnen Kaffee kochen, und essen sollen Sie, soviel Sie mögen, inzwischen können Sie sich im Badezimmer frisch machen".

"Aber ich mache Ihnen nur Arbeit, kam es zaghaft von seinen Lippen.
"Ach was" antwortete ich, "denken Sie, die Kerze steht umsonst im Fenster?"

Als er wiederkam, hielt ich ihm den Brotkorb hin, er sog den Duft ein und sagte nur: "Wunderbar".

"Aus welchem Gefängnis kommen Sie", fragte ich. Er starrte mich an und stotterte: "Woher wissen Sie das?".

Ich sagte, "bitte beruhigen Sie sich, ich betreue schon seit 20 Jahren Strafgefangene, während der Haft und danach.

Ich weiß, dass die Strafe nicht aufhört, wenn sich die Tore der Anstalten geöffnet haben und die sogenannte Freiheit endlich da ist. Die Familien wollen mit dem Hilflosen nichts mehr zu tun haben und die Gesellschaft ist gnadenlos, überall erlebt man Ablehnung".
"Ich bin wegen... " "Halt - halt", stoppte ich ihn und sagte: "heute ist der Tag im Jahr, an dem die Menschen zusammen kommen, um die Freude miteinander zu teilen. Nach den Feiertagen können Sie mir dann alles erzählen."

Plötzlich legte er die Hände auf den Tisch, sah zur Zimmerdecke und sagte: "Mein Gott, du hast mich nicht verlassen."

Große Tränen liefen über seine Wangen und zitternd kamen die Worte: "Danke, danke, für das Licht im Fenster".

Ein Jahr später am Heiligen Abend hatte ich diesen jungen Mann eingeladen, der damals mutlos, gedemütigt und arm an Leib und Seele, vor meiner Tür um eine Scheibe Brot gebeten hatte.

Er hatte mich nicht enttäuscht, der Mann aus dem grauen Heer der Heimatlosen und Verzweifelten.

Wie wenig braucht man doch, um einem Menschen zu helfen, manchmal nur ein Licht im Fenster!


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Dienstag, 18. Dezember 2007
Rumms das war`s dann...
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 22:58

 

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab's Überfahren, es war ein Versehen!
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerad' seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.
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Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er strömte gerad' aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt' am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

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Geschenke von euch
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:38

 

von traudl

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Freitag, 07. Dezember 2007
gb
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 04:08

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Die 

Adventszeit

 ist eine wunderschöne Zeit
mit herrlichen Düften und vertrauten Ritualen.
Doch vor Weihnachten ballen sich auch die Termine
und die Suche nach Geschenken artet oft in Stress aus.
Da bleiben der Genuss und die Vorfreude
schon mal auf der Strecke.
Mein Tipp:
Nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit,
um innezuhalten und die

Adventszeit

bewusst zu genießen.
Verwöhne Dich in dieser Zeit zum Beispiel
mit einem heißen Kaffee, Tee oder Kakao,
vielleicht mit etwas Zimt bestäubt.
Träume einfach vor Dich hin
oder überlege Dir einmal,
welche Geschenke Dir das Leben bisher beschert hat.
Egal was Du tust, genieße es mit allen Sinnen!

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gb
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 03:28

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Wir laufen durch die Welt, mit verschlossenen Augen.
Menschen kommen, Menschen gehen.
Dabei sehen wir sie oft nicht, die Engel, die in unser Leben treten,
fest entschlossen, uns zu beschützen und für uns da zu sein.
Wir müssen unsere Augen öffnen,
denn ewig werden die Engel nicht warten können,
bis wir sie endlich erkennen.

Kwick Bilder

 

 

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