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Montag, 05. Januar 2009
Tausend Wege
Tausend Wege .
Sonntag, 04. Januar 2009
Das Fest der Hoffnung und des Lichts
. Das Fest der Hoffnung und des Lichtes, .
Die Hirten
. Gott ruft Hirten zur Krippe – einfache Leute. Die Hirten kommen neugierig erwartungsvoll staunend. Die Hirten sind hell-wach für die Begegnung mit Gott. Die Hirten sind hell- sichtig und schauen ein Licht. Die Hirten sind hell-hörig und vernehmen Gottes Wort. Die Hirten sind arm und würden gern alles geben. Die Hirten sind dankbar und preisen Gott. .
Weihnachten
. Weihnachten Ernst von Wildenbruch .
Weihnachtsabend
. . Weihnachtsabend Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll, Und wie der Menschenstrom mich fortgespült, Ich schrak empor, und beim Laternenschein Nur von dem Treppenstein, darauf es saß, Und ich? - War's Ungeschick, war es die Scham, Doch als ich endlich war mit mir allein, Theodor Storm .
Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
. Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln... . Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! Die Engel im Himmel hört man sich küssen Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... So heimlich war es die letzten Wochen, Die Häuser nach Mehl und Honig rochen. Die Dächer lagen dick verschneit Und fern, noch fern schien die schöne Zeit. Man dachte an sie kaum dann und wann. Mutter teigte die Kuchen an Und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte, Saß daneben und las und rauchte. Da plötzlich, eh man sich's versah Mit einem Mal war sie wieder da. Mitten im Zimmer steht nun der Baum! Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum Die Ketten schaukeln, die Lichter wehn, Herrgott, was gibt's da nicht alles zu sehn! Die kleinen Kügelchen und hier Die niedlichen Krönchen aus Goldpapier! Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen All die unzähligen, kleinen Figürchen Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen, Elefanten und kleine Kälbchen, Schornsteinfeger und trommelnde Hasen, Dicke Kerle mit roten Nasen Reiche Hunde und arme Schlucker Und Alles, Alles aus purem Zucker! Ein alter Herr mit weißen Bäffchen Hängt grade unter einem Äffchen. Und hier gar schält sich aus seinem Ei Ein kleiner, geflügelter Nackedei. Und oben, oben erst in der Krone!! Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone Und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen – Ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen! In den offenen Mäulerchen ihre Finger, Steh`n um den Tisch die kleinen Dinger, Und um die Wette mit den Kerzen Puppern vor Freuden ihre Herzen. Ihre großen, blauen Augen leuchten, In deß die unsern sich leise feuchten Wir sind ja leider schon längst "erwachsen", Uns dreht sich die Welt um andre Achsen Und zwar zumeist um unser Bureau. Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh Aus Zinkblech eine Eisenbahn, Ein kleines Schweinchen aus Marzipan. Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr, Der Reichstag interessiert uns heut mehr; Auch sind wir verliebt in die Regeldetri Und spielen natürlich auch Lotterie. Uns quälen tausend Siebensachen Mit einem Wort, um es kurz zu machen, Wir sind große, verständige, vernünftige Leute! Nur eben heute nicht, heute, heute! Über uns kommt es wie ein Traum, Ist nicht die Welt heut ein einziger Baum, An dem Millionen Kerzen schaukeln? Alte Erinnerungen gaukeln Aus fernen Zeiten an uns vorüber Und jede klagt: Hinüber, hinüber! Und ein altes Lied fällt uns wieder ein: O selig, o selig, ein Kind noch zu sein! .
In der Christnacht
. In der Christnacht
Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen-
Der Markt läßt seine Wunder sehn:
Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen.
Das Kind blieb traumverloren stehn.
*
Aufzeuft die Brust, die leidgepresste,
Die Wimpern sinken tränenschwer.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste-
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär.
*
Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheine
Der Gaben köstliches Gemisch,
Und eine reichgeputzte Kleine
Streicht gähnend um den Weihnachtstisch.
*
Das Schönste hat sie längst, das Beste,
Ihr Herz ist satt und wünscht nichts mehr.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste-
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär.
*
Doch gälts in Wahrheit zu entscheiden,
Wer des Erbarmens Preis verdient-
Ich spräch: Das ärmste von euch beiden
Bist du, du armes, reiches Kind.
Ottokar Kernstock
Herbergsuche
. Herbergsuche .
Das Dreikönigsingen
. Über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. l.Lesung, Jesaja 60,2-3 * Der erste König sagt: " Ich bringe die Kreide, mit der wir unsere Ankunft bei den Menschen durch das Jahr in Erinnerung halten wollen. Mit dieser Kreide schreiben wir den Segensspruch an die Türen." * Der zweite König sagt: "Ich bringe den Stern, der uns dorthin führt, wo wir gebraucht werden." * Der dritte König sagt: "Ich bringe den Weihrauch. Er ist sichtbares Zeichen, daß alles zu Gott gelangt, was wir geben und um was wir bitten." * Der vierte König sagt: "Ich habe keine besondere Gabe. Als Sternsinger möchte ich für alle Kinder eintreten, denen Unrecht geschieht." * Geht nun hinaus und helft ds Licht verbreiten, das mit Jesus in die Welt gekommen ist. Hermann Multhaupt *
Das Segensgebet
. Das Segensgebet * Guter Gott, Du sprichst durch Menschen, Dinge und Zeichen zu uns. Gib uns ein Gespür für Deine Sprache in den Dingen, die uns umgeben, und noch viel mehr für das, was Du uns durch Menschen sagst. * Wir bitten Dich um Deinen Segen für die Sternsinger und Sternsingerinnen, die unsere Häuser und Wohnungen besuchen. Segne ihr Reden und Tun, damit sie selbst Segen bringen durch die frohe Botschaft, die sie verkünden. * Segne ihre Begegnungen mit den Menschen, damit sie Wärme bringen in die Angst und Traurigkeit, in Einsamkeit und Verlassenheit. * Segne ihre Fröhlichkeit und schenke ihnen Kraft, das Leben anderer Menschen hell und froh zu machen. * Alle, denen ihr begegnet, segne und beschütze der gute Gott: der Vater, der Sohn und der heilige Geist. E. Meixner
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