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Montag, 12. November 2007
Christ Tag früh
Frankfurt, den 25. Dezember 1772 Weinachtsmorgen An meinen Freund Johann Christian Kestner Christ Tag früh. Es ist Nacht, lieber Kestner, ich bin aufgestanden, um bei Lichte Morgens wieder zu schreiben, das mir angenehme Erinnerungen vorigen Zeiten zurückruft; ich habe mir Coffee machen lassen, den Festtag zu Ehren. Will euch schreiben, bis es Tag ist. Der Türmer hat sein Lied schon geblasen, ich wachte darüber auf. Gelobet seist du, Jesus Christ!Ich habe diese Zeit gar lieb, diese Lieder, die man singt und die Kälte, die eingefallen, macht mich vollengst vergnügt. Ich habe gestern, einen herrlichen Tag gehabt, ich fürchte für den heutigen, aber der ist gut begonnen, da ist mir`s fürs enden nicht Bang noch Angst.DerTürmer hat sich wieder zu mir gekehrt; der Nordwind bringt mir seine Melodie, als blies er vor meinem Fenster. Gestern, Lieber Kästner, war ich mit einigen guten Jungens auf dem Lande: unsere Lustbarkeit war sehr laut und Geschrei und Gelächter von Anfang bis zum Ende. Doch was können die heiligen Götter nicht wenden, wenn`s ihnen beliebt; sie gaben mir einen frohen Abend, ich hatte keinen Wein getrunken, mein Aug war ganz unbefangen über die Natur.Nun muß ich dir sagen, das ist immer eine Sympathie für meine Seele, wenn die Sonne lang hinunter ist. Die Nacht von Morgen heraus nach Nord und Süd um sich gegriffen hat und nur noch ein dämmernden Kreis von Abend heraus leuchtet. Seht, Kestner, wo das Land flach ist, ist`s das herrlichste Schauspiel, ich habe jünger und wärmer stundenlang so ihr zugesehen, hinab dämmernd auf meinen Wanderungen. Auf der Brücke hielt ich still. Die düstere Stadt zu beiden Seiten, der still leuchtende Horizont, der Wiederschein im Fluß machte einen köstlichen Eindruck in meine Seele, den ich mit beiden Seiten, der ich mit beiden Armen umfasste. Ich lief zu De Gerock`s ließ mir Bleistift und Papier, zeichnete zu meiner großen Freude, das ganze Bild so dämmernd warm, als es in meiner Seele stand. Sie hatten alle eine Freude mit mir darüber, empfanden alles was ich gemacht hatte, und da war ich es gewiß, ich bot ihnen an, drum zu würfeln, sie schlugen`s aus und wollten, ich soll es Mercken schicken. Nun hängt`s hier an der Wand und freut Heute wie Gestern.Wir hatten einen schönen Abend zusammen, wie die Leute, denen das Glück ein großes Geschenk gemacht hatte. Ich schlief ein, den heiligen im Himmel dankend, daß sie uns Kinderfreude zum Christ bescheren wollen. Als ich über den Markt ging und die vielen Lichter und Spielsachen sah, dachte ich an euch und meine Buben, will ihr ihnen kommen würdet, diesen Augenblick ein himmlischer Bote mir dem blauen Evangelio, wie aufgerollt sie das Buch erbauen werde. Hätte ich bei euch sein können, ich hätte wollen so ein Wiedersehen der Herrlichkeit des Himmels geglänzt hätte. Die Torschließer kommen vom Bürgermeister und rasselnd mit den Schlüßeln. Das erste Grau des Tages, kommt mir über des Nachbarn Haus, die Glocken läuten eine Christliche Gemeinde zusammen. Wohl, ich bin erbaut, hier oben auf meiner Stube, die ich lang nicht so lieb hatte, wie heut.Ihr möget alle gesund bleiben, wir sehen uns gewiß in bälde. Ihr ergebener Johann Wolfgang von Goethe
Berge voll Geschenke, soweit der Blick auch reicht, finde noch was Passendes, ist gar nicht mal so leicht. Aus diesem Grunde, so haben wir es einfach uns gedacht, wir schicken halt`ne email, die auch mal Freude macht. Es kam ja schon der Nikolaus und jetzt der Weihnachtsmann, für viele auch das Christkind, die meisten glauben dran. Und in den Kinderaugen, da glänzt es schon ganz hell, die Zeit bis Heiligabend, vergehen soll sie schnell. Doch für uns alte Säcke, vergeht die Zeit wie im Flug und viele haben leider, auch von Weihnachten genug. Doch wir, wir feiern immer, wer hätte das gedacht? Da wird auch mal, am Heiligabend, ein derber Witz gemacht. So wollen wir es auch belassen, ein schönes kleines Fest, wir schütten uns die Krippe voll und geben uns den Rest. Nein, nein, ein Witz, ein Scherz, was habt ihr denn gedacht? Ihr solltet alle wissen, bei uns wird viel gelacht. Doch nun zurück zum schenken, uns fiel ja gar nichts ein, nur diese kleine email, na ja dann soll`s so sein. Und in der leisen Hoffnung, dass dies hier Freude macht, wir haben in der Weihnachtshektik auch an euch gedacht. Und dieses an "Euch denken", das wollen wir euch schenken. Ein frohes Weihnachtsfest und einen Tannenbaum voll Kerzen und einen guten Rutsch ins "Neue Jahr", das wünsche ich allen von Herzen! verfasser unbekannt
3 Wünsche
Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu,wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an, und sie fingen an, für ihn zu leben.Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an.Plötzlich bekam er einen Schrecken, und die Tränen traten ihm in die Augen. "Warum weinst denn du?" fragte das Jesuskind. "Weil ich dir nichts mitgebracht habe," sagte der Junge. "Ich will aber gerne etwas von dir haben," entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. "Ich will dir alles schenken, was ich habe," stammelte er. "Drei Sachen möchte ich von dir haben," sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort:"Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn...mein schönes Buch..."? "Nein"entgegnete das Jesuskind, "das alles brauche ich nicht.Schenk mir deinen letzten Aufsatz."
Da erschrak der Kleine. "Jesus", stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: "Da hat doch der Lehrer "Ungenügend darunter geschrieben"."Deshalb will ich ihn haben", antwortete das Jesuskind. " Aber, warum denn?" fragte der Junge. "Du sollst mir immer das bringen, wo "Ungenügend" darunter steht. Versprichst du mir das?" "Sehr gern", antwortete der Junge. "Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir", sagte das Jesuskind..." deinen Milchbecher!""Aber den habe ich doch heute zerbrochen", entgegnete der Junge."Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast.Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?" "Das ist schwer", sagte der Junge. "hilfst du mir dabei?" "Aber nun mein dritter Wunsch," sagte das Jesuskind.
"Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist." Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte bitterlich:" Ich, ich, ich..." brachte er unter Schluchzen mühsam heraus..."Ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen." "Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen," sagte das Jesuskind. "Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen, ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen." Willst du dir das schenken lassen?" Und der Junge schaute, hörte und staunte... verfasser unbekannt
Weihnacht
![]() Sel`ge Stunde! frohe Kunde
hat der Engel uns gebracht!
Auf und nieder klingen Lieder
durch die heilig stille Nacht.
Aus der Ferne winken Sterne
uns nach Bethlehem hinab.
Lasst uns sehen, was geschehen,
gürtet euch und greift zum Stab.
Eingetreten, laßt uns beten,
wo mit Gnade Gott uns krönt
in dem Einen, sündlos Reinen,
der die Welt mit ihm versöhnt.
verfasser unbekannt
![]()
Das Fest der Hoffnung
Das Fest der Hoffnung und des Lichts
Es rückt nun näher Tag für Tag
Geborgenheit und Glück verspricht
es Vertrauen, was auch kommen mag.
*
Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
Was dieses Fest im Ursprung war
Es strahlte einst ein Stern hernieder
Er leuchtet seitdem immerdar.
*
Er will uns wärmen, Hoffnung geben
Und säen frohe Zuversicht
In jedes Erdenmenschen Leben
Vergessen wir die Botschaft nicht.
*
Vor lauter Jagd nach den Geschenken
In Unrast und Geschäftigkeit
Vor lauter kurzem Alltagsdenken
Vor lauter Lärm und Heftigkeit.
*
Vor lauter Glanz und lauter Flimmer
Und herrlichem Geschenkpapier
Vor heimeligen Kerzenschimmer
Vor lauter Fernsehspaß beim Bier.
* Gedenket jener hier auch Erden
Die auf der Schattenseite sind
Der Alten, SChwachen, Ausgezehrten
Der Mutter mit dem kranken Kind.
*
Auch jener, die mit Hass geschlagen
In Rache die Erfüllung sehn
Und die in Wahnsinnstaten wagen
Sich an der Menschheit zu vergehn.
*
Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein
Und Frieden in die Herzen bringen
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihn.
verfasser unbekannt
Eins nach dem anderen
Lasset uns beim Feiern in der Nacht
beim Singen und beim Schenken
an alle, die nicht feiern können
auch ein wenig denken.
Und dafür sorgen, daß auch sie zur
Weihnacht Glück verspüren.
Lasset uns deshalb die Herzen öffnen
aber auch die Türen.
Den Reichtum sendet gerne aus
die Armut holt herein
dann wird die Weihnachtszeit für uns
erst wahrhaft fröhlich sein.
In herzlicher Verbundenheit
seid froh gegrüßt zur Weihnachtszeit
Wir wollen eines uns nur schenken
daß wir gerne aneinander denken.
Ein Wunsch noch; baldiges Wiedersehen!
Erfüllt er sich, das wäre schön.
verfasser unbekannt
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Weihnachtlich
Weihnachtlich solls klingen,
Kinder sollen singen.
Glocken laut erschallen,
Grüße von mir an alle.
Dem Nikolaus und seinem Freund,
dem Weihnachtsmann mit großem Bart,
dem Rentier Rudolf, auch wenn`s träumt
und jedem Engel, noch so zart.
Allen, die grad Leid erfahren,
die, die mit der Liebe sparen.
Jenen, die ein großes Herz
uns auch denen, die`s grad schmerzt.
Den ganz Kleinen, und den Senioren
alle sind heut auserkoren.
Jeder kriegt einen Weihnachtsgruß,
es kommt von Herzen, ist kein Muß.
An die Jugend möchte ich denken,
und ihr Weihnachtsgrüße schenken.
Einfach jeder, der sich freut,
kriegt schöne Grüsse von mir heut.
verfasser unbekannt
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Warten auf Weihnacht
![]() Die Tage sind nun grau und schwer,
weil Hoffnung sich verliert.
Die Seele wird ganz müd`und leer,
das Herz ist bang und friert.
*
Das Warten auf Glückseligkeit
ist eitel, dumm und kläglich.
Der Mensch sucht Schutz in dieser Zeit
und sucht er ihn vergeblich.
*
Drum hüte die Vergangenheit,
die Jugend, die verschwunden
und denke an die Weihnachtszeit,
die dich einst wärmt für Stunden.
verfasser unbekannt
![]() Hört ihr das Weihnachtsläuten,
hört ihr den frohen Klang?
Wie holde Engelsstimmen
ertönet Festgesang.
Und zauberhafter Schimmer
erfüllt den ganzen Raum
und goldene Kerzen flackern
am grünen Tannenbaum.
Die Weihnacht ist gekommen
und hat mit ihrer Pracht
die Herzen all gefangen,
sie hell und froh gemacht.
verfasser unbekannt
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Weihnachten im Herzen
Weihnachten im Herzen * Wenn mir einer die Frage stellt, nach Weihnachten in unserer Welt, muß ich nicht schweigen, will ich ihm zeigen, was damals begann, als Weihnachten seinen Anfang nahm. * Wo einer dem anderen neu vertraut und mit ihm eine Brücke baut, um Haß und Feindschaft zu überwinden, da kannst du Weihnachtesspuren finden. * Wo einer am Ende nicht verzagt einen neuen Anfang wagt, um ein Leid und Trauer zu überwinden, da kannst du Weihnachtsspuren finden. * Wo einer im Dunklen nicht verstummt, sondern das Lied der Hoffnung summt, um Angst und Stille zu überwinden, da kannst du Weihnachtsspuren finden. * Wo einer das Unbequeme wagt, und offen seine Meinung sagt, um Schein und Lüge zu überwinden, da kannst du Weihnachtsspuren finden. * Wo einer gegen die Strömung schwimmt, und fremde Lasten auf sich nimmt, um Not und Elend zu überwinden, da kannst du Weihnachtsspuren finden. * Wo einer dich aus der Trägheit weckt und einen Weg mit dir entdeckt, um hohe Mauern zu überwinden, da kannst du Weihnachtsspuren finden verfasser unbekannt
Durch den Tann auf leisen Sohlen
Durch den Tann auf leisen Sohlen, schreitet still das Christuskind, will die Tannenbäume holen, die zum Fest erkoren sind. Ruprecht stiefelt ihm zur Seite, Knecht des heiligen Nikolaus, gibt ihm Bestand und Geleite, sucht die schönsten Tännchen aus. Auf den Schlitten wird geschichtet, dann die weihnachtliche Fracht. Eselein ist schon gerichtet, wie die Fahrt ihm Freude macht! Lieblich werden nun die Tännchen weihnachtlich gar schön geschmückt. Oh, wie schön sind dann Elschen, Ännchen, alle Kinder hoch beglückt. Denn in jedem Haus und Gässchen teilt das Christkind Gaben aus, es vergißt kein Dorf, kein Sträßchen, keine Stadt und auch kein Haus. Spende Christkind aller Orten, jedem deiner Gnade teil. Banne Frieden an die Pforten, schenke uns der Weihnachts Heil! verfasser unbekannt
Der erste Stern
Am Himmel glänzt ganz hell und fern,
der allerserste Abendstern.
Rings um ihn ist dunkle Nacht,
der Stern hält stolz die Abendwacht.
Er schaut zur Erde, auf jedes Tier
blickt auf die Häuser, schaut auch zu dir.
Er schickt mit seinem Silberschein,
dir gute Wünsche ins Haus hinein.
Und naht die liebe Weihnachtszeit,
trägt er sein schönstes Silberkleid
und hält für dich am Himmelsbaum
bereit den schönsten Weihnachtstraum.
Steig auf den Silberschein zum Baum
und pflücke dir dort einen Traum.
Der Stern strahlt dir auf deiner Reise,
schließ die Augen und sei ganz leise.
verfasser unbekannt
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Das Fest der Hoffung
Das Fest der Hoffnung und des Lichtes Es rückt nun näher Tag für Tag Geborgenheit und Glück verspricht es Vertrauen, was auch kommen mag Legt ab die Hast, besinnt euch wieder Was dieses Fest im Ursrung war Es strahlte einst ein Stern hernieder Er leuchtet seitdem immerdar Er will uns wärmen, Hoffnung geben Und säen frohe Zuversicht In jedes Erdenmenschen Leben Vergessen wir die Botschaft nicht Vor lauter Jagd nach den Geschenken In Unrast und Geschäftigkeit Vor lauter kurzem Alltagsdenken Vor lauter Lärm und Heftigkeit Vor lauter Glanz und lauter Flimmer Und herrlichem Geschenkpapier Vor heimeligen Kerzenschimmer Vor lauter Fernsespaß beim Bier Gedenket jener hier auf Erden Die auf der Schattenseite sind Der Alten, Schwachen, Ausgezehrten Der Mutter und dem kranken Kind Auch jener, die mit Hass geschlagen In Rache die Erfüllung sehen Und die Wahnsinnstaten wagen Sich an der Menschheit zu vergehen Lasst dieses Fest euch der Besinnung sein Und Frieden in die Herzen bringen Und mit ihm Kraft, um zu verzeihen. verfasser unbekannt
bilder
Ich schenke dir...
![]() Alles was ich dir schenken kann ist meine Ehrlichkeit, Freundschaft, Vertrauen und manchmal Geborgenheit. Immer wenn das Leben dich müde und traurig macht, will ich dich erinnern, es ist trotzdem ein wunderbares Geschenk Tag und Nacht. Will der Mensch sein, der dich nachdenklich, sorglos und ein bißchen glücklich macht. Dies sind die Dinge, die ich dir wirklich schenken kann. Mehr geht leider nicht. Den Rest wünsch ich mir von Herzen jeden Tag für dich! verfasser unbekannt ![]()
Mein Wunsch
![]() Ich wünsche mir in diesem Jahr mal Weihnacht wie sie früher war. Kein Rennen zur Bescherung hin, kein Schenken ohne Sinn. Ich wünsch`mir keine teure Sache. aus der ich mir doch gar nichts mache. Ich möchte nur ein winzig kleines Stück vom ver`lornen Weihnachtszauber zurück. Dazu frostklirrend eine Heil`ge Nacht, die frischer Schnee winterlich gemacht. Und leuchtender als sonst die Sterne, so hätt ich`s zur Bescherung gern. Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken, die Mitternachts zur Mette locken. Voll Freude angefüllt die Herzen, Kinderglück im Schein der Kerzen. Könnt`diese Nacht geweiht doch sein! Nicht überladen mit Wohlstand - eher klein! Dann hörte man wohl unter allem Klingen, vielleicht mal wieder Engel singen. Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr Weihnacht, wie sie als Kind mir war. Es war einmal, so lang ist`s gar nicht her, für uns so wenig... so viel mehr. verfasser unbekannt ![]()
Die heilige Nacht
Wenn tief in der Senke die Nacht erwacht,
von der man sagt, sie hätte uns den Heiland gebracht,
so denke ich nach und sehe es klar,
wie es damals wirklich war.
Eine Familie arm und erschöpft,
suchte einst sich eine Bleibe,
doch finden konnten sie nichts,
drum schlief man im Stall dessen Angesichts.
Man raufte das Stroh, man raufte das Heu,
und legte sich auf das weiche Streu.
Es begab sich die Macht, das in dieser Nacht,
die Frau ein Kind geboren hat.
Ein Kind aus Fleisch und Blut,
und doch voll hohem Mut.
So kamen die Menschen von überall her,
zu sehen was dort denn wär.
Man konnte nicht glauben was man dort sah,
die Geschichte vom Heiland, ist sie wirklich wahr?
Dies Kind so niedlich und klein,
soll der Erlöser der Menschen sein?
Es begab sich das Licht,
welches hoch vom Himmel her bricht.
Ein Stern, hell wie nie zuvor,
öffnet das Himmelstor.
Da sagten die Menschen, das muß er sein,
und schlossen ihn in die Gebete ein.
Geboren in dieser einen Nacht,
wart der Heiland der uns die Erlösung gebracht.
So gedenkt man noch heute dieser Nacht,
doch eines ist anders, man denkt nicht an das was er vollbracht,
viel mehr welche Geschenke man wem macht.
Verfasser unbekannt
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Weihnachtswünsche
Vom Herrn der Herrlichkeit
wünsch`dir ein weißes Kleid.
Denn er, als Geber aller Gaben
läßt dich aus Gnaden dieses Haben.
Von Christus wünsch`in deiner Not,
daß er dir sei das Lebens Brot.
Du mußt ja diese Gabe haben,
denn sonst wirst du zur Höll`getragen.
Vom Heiland wünsch`dir Ruh und Frieden,
denn allen ist dies Glück beschieden,
die flehend und zerbrochen kamen
und durch das Kreuz Versöhnung nahmen.
Von Jesus wünsch`dir Freud` und Segen,
denn nur er kann dir dieses geben.
Die Welt mit ihrem Trug und Tand,
hat heut`noch viele in der Hand.
Nur alle deine Weihnachtsgaben,
wähl`sie vom Herrn, du kannst sie haben.
Nimm sie von ihm, er wird`s dir geben
und ewig wirst du glücklich leben.
verfasser unbekannt
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Der Weihnachtsbaum
![]() Es war Liebe auf den ersten Blick.
Ich sah dich an, du sahst zurück.
Ein wunderschöneer Wintertraum.
Du lieber, grüner Tannenbaum.
Du läßt die Wunder auferstehen,
wenn Kinderaugen dich ansehen.
Dein Zauberglanz der Kerzenlichter
verklärt, beseeligt die Gesichter.
In mir wird die Erinnerung wach
an manchen schönen Wintertag.
Als Christkind steckte an die Kerzen.
Dann wurde es warm in unseren Herzen.
Ich spüre deinen Harzgeruch.
Und draußen deckt dich Wintertuch.
Der kühle, weiße Schnee.
Herbert Wienecke
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Glückliche Weihnachtszeit
Wie strahlt der Baum im Lichterglanz,
als zeige er unseren Wohlstand ganz.
Es häufen sich Geschenke,
fast brechen Tisch und Bänke.
In früheren Zeiten gab`s das nicht.
Zwar hungerten die Armen nicht,
doch brannten nur wenige Kerzen
zwischen Honigkuchenherzen.
Es hingen Äpfel an dem Baum,
für uns genügen die heut kaum;
man schwärmte für die Kartoffel
und schenkte sich höchstens Pantoffel.
Doch war man glücklicher als wir?
Ich wünsche allen, dir und mir,
im Überfluß, Zufriedenheit
und eine glückliche Weihnachtszeit.
verfasser unbekannt
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Das Weihnachtsbäumlein
Das Weihnachtsbäumlein
*
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln warn`n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm-
Hei! Tats da sprün und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.
Christian Morgenstern (1871-1914)
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Die Botschaft
In der dunklen Jahreszeit Mit den kalten Winden Suchen wir Geborgenheit Wollen Wärme finden. * Hast ein Bett du und ein Dach Schätze diese Gaben Mancher sehnt sich nur danach Einen Platz zu haben. * Wer es hören will, der hört, Auch das leise Klagen. Wer sein Herz nicht zugesperrt, Hilft, die Last zu tragen. * Wer es sehen will, der sieht, Und schaut nicht zur Seite. Wer ein wenig sich bemüht, Schenkt oft so viel Freude. * Spende Wärme, wo du kannst, Hilfst du einem Schwachen. Wird die Hoffnung, die du pflanzt, Dein Glück größer machen. * Diese Botschaft macht uns froh, Seit sie uns verkündet. Und wir spüren ebenso, Wie sie uns verbindet. * Lasst den hellen Kerzenschein Und die frohe Kunde Tief in eure Herzen ein Heut und jede Stunde. * Weihnacht naht, das Friedensfest Denkt daran zuweilen. Was uns Menschen Mensch sein läßt, Ist, das Glück zu teilen. Horst Winkler
Christkind aus dem Wald
Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil`ge Kind erschien,
fing`s an, im Winterwald zu blühn.
*
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"
*
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet`s Äpfel ringsumher;
Christkindlein`s Taschen wurden schwer.
*
Die süßen Früchte alle nahm`s,
und so zu den Menschen kam`s.
Nun holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein beschert!
Ernst von Wildenbach
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Vom Christkind
![]() Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen! Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee, mit rotem Näschen. Die kleinen Hände taten ihm weh, denn es trug einen Sack, der war gar schwer, schleppte und polterte hinter ihm her. * Was drinnen war, möchtet ihr wissen? Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack- denkt ihr, er wäre offen der Sack? zugebunden bis oben hin! Doch war gewiß etwas Schönes drin, es roch so nach Äpfel und Nüßen! Als Hänschen so gesprochen hat, Sieht man die Eltern lachen: "Was willst du, kleiner Nimmersatt. Mit all den vielen Sachen? Wer so viel wünscht", der Vater spricht`s. "Bekommt auch nicht ein Achtel- Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts in einer Dreierschachtel!" verfasser unbekannt ![]()
In der Weihnachtszeit
So klar gefegt der Winterhimmel
Von lieben Weihnachtsengelein
Und in den Straßen ein Gewimmel
Von frohen Menschen, groß und klein
Im kalten Wintersonnenschein
Die Dächer und die hohen Bäume
Die blicken alle still verschneit
und lauter sel`ge Weihnachtsträume
Die fliegen durch die Dunkelheit
In allertiefster Heimlichkeit
Es geht ein Raunen durch die Gassen
Und wie verzaubert ist die Nacht
Was wird die Menschen hoffen lassen?
Die Weihnachtszeit in ihrer Pracht
Hat Frieden nun und Freud`gebracht.
gert marther
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Selige Weihnachtszeit
Selige Weihnachtszeit, Machst die Seelen bereit, Den Frieden zu finden, Freundschaften zu binden, Von Neid uns befreien, Demut uns zu leihen.
Selige Weihnachtszeit, Endlich ist es soweit, Ruhen in Harmonie, Träumen mit Fantasie, Gefühle ausleben, Liebe weitergeben.
Selige Weihnachtszeit, Bringt uns die Fröhlichkeit, Die Menschlichkeit erwacht, Das Herz im Leibe lacht, Sorgen müssen schweigen, Hochmut sich verneigen. Jürgen Möllering
Weihnacht
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