Der November
November
Solchen Monat muß man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein
und so ihne Sonnenschein!
*
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mir Sturmwind graulen!
Und wie naß er alles macht!
Ja, es ist`ne wahre Pracht.
*
Seht das schöne Schlackenwetter!
Und die armen welken Blätter,
sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!
*
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn`Unterlaß:
Ja, das ist Novemberspaß!
*
Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
ihren feuchten Himmelstau
für ewig, trüb und grau!
*
Auf dem Dach die Regentropfen:
wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt`s an jedem Zweig,
einer dicken Träne gleich.
*
O, wie ist der Mann zu loben,
der solch unvernünftiges Toben
schon im voraus hat bedacht
und die Häuser hohl gemacht;
So daß wir im Trocknen hausen
und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohlgeborgner Ruh`
solchem Greuel schauen zu.
Heinrich Seidel
Der November

Der November
Im allgemeinen schätzen die Menschen diesen Monat nicht. „ Ach“, meinen sie“ immer Regen, Wind und Sturm.“ Aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Wer sich einmal die Mühe nimmt, an einem schönen Novembertag – und das gibt es auch – durch den Wald zu streifen, wird sich selbst dann an der Natur erfreuen können.
Natürlich hat der Wald mit seinen Laubbäumen sein buntes, farbenfrohes Herbstkleid weitgehend verloren. Die letzten dürren Blätter warten auf den nächsten Windstoss; um sich dann ganz langsam vom Zweig zu lösen, an dem sie lange Monate eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hatten.
Auf tiefer Bahn schickt jetzt die Sonne ihre Strahlen zwischen den Stämmen, weit in den Wald hinein. Nun hatten sie Raum. Auf dem Boden liegt all das Laub. Es raschelt ordentlich, wenn man darüber wandert.
Die Natur rüstet sich auf die kalte Jahreszeit auf den Winter. Die letzten Stare, die sich aus irgendwelchen Gründen verspätet haben, ziehen über die Bäume südwärts. Das Eichhörnchen sammelt noch einmal fleißig Vorräte. Es versteckt sie wahllos in Baumlöchern, Vogelnester und Wurzelhöhlen.
Es ist nämlich kein Winterschläfer, wie man oft vermutet. Nur an ganz stürmischern Regen- oder Schneetagen bleibt es im Nest.
Sonst aber muss es immer wieder seinen Hunger stillen, indem es an jeden Stellen nach Futter sucht, wo es Vorräte verstecken würde. So findet es immer wieder einen schönen Teil, der von ihm vergrabenen Vorräte. Trockenes Gras, das noch umher liegt, wird im Maul zum Nest getragen. Mit dem wird es an den ungemütlichen Tagen seinen Nesteingang verstopfen, dass ja nicht viel Kälte eindringen kann.
verfasser unbekannt

Von Ruth



Diese wunderschönen Engel bekam ich von Ruth
http://www.freepler.de/creddywelt
Weihnacht in den Bergen

Weihnacht in den Bergen
auf einem gold`nen Schimmel reitet's
Christkind vom Himmel,
bringt ein Sack gute Sachen,
daß die Kinder grad'lachen
und der Schnee,der tut glitzen,
und die Sterne,die blitzen,
und die Kerzen im dunkeln,
seht,wie sie funkeln!
Was hat's zu bedeuten,
daß die Glocken so läuten,
und die Büchsen so krachen
und solch Getöse machen?
Horch!da hört man was singen,
und lieblich tut's klingen;
"oh du heilige Nacht,
hast's Christkind gebracht."
.

.
Bei hellem Kerzenschein!
Weihnacht,wie bist du so schön!
Schöner ist nichts zu sehn;
nichts in der ganzen Welt mir so gefällt.
Freut sich doch groß und klein
beim hellen Kerzenschein,
wenn wieder Weihnacht ist,
o heil'ger Christ.
Jesus Christ,Gottes Sohn,
kam von des Himmels Thron,
und mit ihm,hell und klar,
der Engelschar.
Da klang ein Lied so süss,
Lied aus dem Paradies,
sang,wie so schön du bist,
o heil'ger Geist.
volkslied aus dem 18.jahrhundert.
.

Weihnachtsgeschenke

Danke euch allen


Ihr seid einfach nur Spitze

Herzlichen Dank euch allen

Macht weiter so ihr Lieben


Danke schön
Vielen Dank

herzlichen Dank


Diese wunderschönen Bilder, die ihr macht.
Beim Anblick, mein Herz vor Freude lacht.
Ich weiß,das viel Arbeit und Zeit da drin steckt,
oft der Rücken schmerzt und ihr in reckt und streckt,
damit für uns zur Freude, fertig sind die Bilder.
Ich schicke den Weihnachtsmann mit kleinen Lichter
damit er in eurem Haus ein großes "Danke schön"
liebevoll verstecken kann.
Wünsche euch einen besinnlichen Advent
und ein Frohes Fest
eure mary rosina
@ mary rosina



nur weiter so, danke schön
Geschenke







Herzlichen Dank liebe Elke
Barbaratag
Der Barbaratag
Regnet`s am Barbaratag, regnet`s 40 Tage dananch!
Geht Brabara im Grünen, kommt`s Christkind im Schnee.
Wenn man am Barbaratag zu Mittag einen Kirschkern einsetzt, dann blüht das aufgegangene Bäumlein in der Christnacht; ebenso blüht da die Christwurz.
Die heilige Barbara lebte im 3 Jahrhundert in Kleinasien. Heute heißt die Stadt Izmir und ist eine türkische Stadt am Marmarameer (östlich von Istanbul) Ihr Vater, ein Heide, liebte seine Tochter über alles.Da er aber auch sehr eifersüchtig und argwöhnisch war, sperrte er sie immer in einen Turm ein, wenn er verreisen mußte.
Obwohl Barbara sehr reich war, war sie dennoch sehr einsam und unglücklich. als sie dann die christliche Religion kennen lernte, sah sie in einem christlichen Leben ihre Aufgabe und ließ sich taufen.
Die war in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in den Jahren 249-251
Die Legende erzählt nun, daß der Vater als er von einer Geschäftsreise zurückkam, erstaunt feststellte, daß der Turm statt zwei Fenster wie bisher drei Fenster aufwies.Als er seine Tochter zur Rede stellte, gestand sie ihm, daß sie Christin sei und zur Erinnerung an die heilige Dreifaltigkeit drei Fenster im Turm haben wollte.
Der Vater war entsetzt und versuchte alles, um sie vom Christentum loszureißen. Aus Enttäuschung und Wut über ihren Starrsinn zeigte er sie selber an.Sie wurde gefangen genommen und starb für ihre Nächstenliebe und ihren glauben. Den Vater erschlug unmittelbar nach der Untat der Blitz.
Es heißt, daß im kalten Winter verdorrten Blüten auf dem Grab der Barbara am Abend des 24.Dezember blühten. Dieses Phänomen voll sich alljährlich wiederholt haben.
Bis heute werden am Barbaratag - Äpfel- Kirsch - Kastanie - Pflaumen - Holunder - Rotdorn -und Forsythienzweige geschnitten und ins geheizte Weihnachtszimmer gestellt.Das Gehöulz durch einen frostigen Kältereiz zum vorzeitigen Blühen gebracht werden können, wurde bereits vor langer Zeit entdeckt. Die kahlen Zweige wurden in jener Zeit oft mit weihnachtlichem Schmuck und Süßigkeiten behängt. Die so verschönerten "Barbarabäume" lassen sich als "Vorläufer" unser heutigen Weihnachtsbaumes verstehen.
Es gibt noch eine andere Version des alten Brauches, die geht volgendermassen.
Auf ihre Gefangenschaft zurückgehend. Hier hat sie einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt. In den letzten Tagen im Bewußtsein ihres Todesurteils fand sie Trost darin,daß der Zweig in ihrer Zelle blühte.
Sie ist nicht nur eine der 14 Nothelfer der katholischen Glaubenswelt, sondern gilt sogleich als Schutzpatronin der Artilleristen, Bergleute, die für sie am Barbaratag ein Licht im Stollen brennen lassen, Gefangenen, Glöckner, (viele Kirchenglocken tragen ihren Namen)Architekten und Waffenschmiede.
Gehölzstücke so anzutreiben,daß sie an Weihnachten blühen, ist keine Kunst.Die Zweige müßen nur am Strauch so weit herangewachsen und entwickelt sein,daß sich die Knospen auch entfalten können, wenn wir sie ins Haus holen.
Das Angebot im Garten ist vielseitig. Verwendbar sind praktisch alle Zweige früh blühender Gehölze, wie etwa Forthensien, Blutjohannisbeeren, Zieräpfel und Kirschen. Beim Baumschnitt fallen auch Zweige unserer Obstbäume an, die wir nach knospigen Zweigen absuchen können, um sie dann in die Vase zu stellen.Diese aus dem Freiland geholten Zweige dürfen nicht sofort in einen behozten Taum geholt werden. Sie müßen Zeit bekommen, sich bei nur etwas höheren Temperatur zu anklimatisieren. Ganz empfindlich reagieren sie auf trockene Luft. Wenn Blütenzweige in unmittelbarer Nähe einer Heizung in die Vase gestellt werden, trocknen sie mit Sicherheit aus. Um dem vorzubeugen, sollte man die Zweige öfters einmal mit Wasser übersprühen.
Viel Spaß beim ausprobieren.
Barbarazweige

"Morgen ist Barbaratag" sagt die Mutter zu den Kindern, " wir wollen nicht vergessen, die Barbarazweige zu schneiden." "Warum macht man das?" fragen die Kinder. Da erzählte die Mutter:"Die heilige Barbara hat vor vielen hundert Jahren in Kleinasien gelebt und mußte schon als junges Mädchen sterben, weil sie ihren Glauben an Jesus nicht aufgeben wollte. Am Barbaratag denken wir an dieses tapfere Mädchen, und die Bergleute haben sie sich zur Schutzpatronin auserwählt." "Und die Barbarazweige?" fragen die Kinder noch einmal. "Es ist ein schöner, alter Brauch, am vierten Dezember, dem Barbaratag, Zweige vom Kirschbaum, vom Jasmin oder von der Weide abzuschneiden. Die Stiele werden dann schräg eingekerbt und in lauwarmes Wasser gestellt. Wenn das Wasser alle zwei Tage erneuert wird und die Zweige in einem nicht zu warmen Zimmer stehen, dann blühen sie zu Weihnachten. Der Barbaratag liegt drei Wochen vor Weihnachten, so lange brauchen die Zweige, um zum Blühen zu kommen, deshalb nennt man sie Barbarazweige." "Wenn drei Wochen vor Weihnachten Martinstag wäre, würden sie wahrscheinlich Martinszweige heißen." sagt Martin, der Jüngste, nachdenklich.


Zweige stellte ich ins Zimmer,
an bestimmtem Barbara - Tag.
Werden sie am Weihnachtstage
blühen? Das ist meine Frag.
*
Jeden Tag schau ich nach ihnen,
spreche manch`gar liebes Wort.
Brauche sicher nicht erwähnen,
daß sie steh`n am besten Ort.
*
Hinter einer hellen Scheibe
küßt die Sonne Zweig für Zweig.
Und die Knospen wachsen kräftig,
blühen sie zur Weihnachtszeit.
verfasser unbekannt
Barbaratag


Zweige stellte ich ins Zimmer,
an bestimmtem Barbara - Tag.
Werden sie am Weihnachtstage
blühen? Das ist meine Frag.
*
Jeden Tag schau ich nach ihnen,
spreche manch`gar liebes Wort.
Brauche sicher nicht erwähnen,
daß sie steh`n am besten Ort.
*
Hinter einer hellen Scheibe
küßt die Sonne Zweig für Zweig.
Und die Knospen wachsen kräftig,
blühen sie zur Weihnachtszeit.
verfasser unbekannt
Barbaratag
Barbaratag 4. Dezember
Kirschenzweige bringt ein Mädchen
Ueber kahle, kalte Heide.
Dämmertag ist Nacht geworden,
Dörfchen blinkt wie Lichtgeschmeide
Engelstimme singt vom Himmel:
Dunkle Reiser, seid erkoren,
Staubverweht sind lang die Blumen,
Feld und Garten eingefroren.
Ihr nur werdet grünend leben,
Wenn der Erde Pflanzen fehlen.
Heilige Nacht wird Blüten treiben,
Und ein Glück kommt in die Seelen.
Letztes Rot verlischt am Walde.
Ton in den Lüften bebt entschwindet
Ueber die verhüllte Heide
Haucht der Bergwind, Schnee verkündend
Barbaratag
Am Tage von Sankt Barbara,
da geht das Jahr zur Neige.
Dann trag ins Haus, von fern und nah,
die kahlen Kirschbaumzweige.
Am Tage von Sankt Barbara,
stellt Zweige in dein Zimmer,
dann lacht zu Weihnacht,
hier und da ein weißer
Blütenschimmer.
Barbaratag
Kirschenzweige bringt ein Mädchen
Über kahle kalte Heide.
Dämmertag ist Nacht geworden
Dörfchen blinkt wie Lichtgeschmeide.
*
Engelstimme singt vom Himmel
Dunkler Reiser, seid erkoren.
Staubverweht sind lang die Blumen,
Feld und Garten eingefroren.
*
Ihr nur werdet grünend leben
wenn der Erde Pflanzen fehlen.
Heilige Nacht wird Blüten treiben
und ein Glück kommt in die Seelen.
*
Letztes Rot verlischt am Walde
Ton in Lüften bebt entschwindend.
Über die verhüllte Heide
Haucht der Bergwind, Schnee verkündend.
verfasser unbekannt
Eine Adventsgeschichte
.
In der guten alten Bauernstube, war es mollig warm.Mutter hatte den Kachelofen gut eingeheitzt.
Auf dem Tisch stand wie jedes Jahr der große runde Adventskranz, den Mutter aus den Tannenästen, die Vater aus dem Wald geholt, gemacht hatte.
Geschmückt mit einer breiten roten Schleife und den vier dicken roten Kerzen, von denen nun alle vier brannten, denn es war der vierte Advent.
Mutter hatte sogar die goldbesprüten Baumnüße vom letzten Jahr daran befestigt.
Grün - Rot Gold, er sah einfach wunderschön aus, da waren sich alle Kinder einig.
Der Durft von Bratäpfel lag in der Lust, die im Kachelofen vor sich hin schmorten und große Lust auf sie machten.
Mutter machte immer eine feine Vanille-Sauce dazu.
Alle freuten sich immer wieder auf dieses Ritual, das an jedem Adventssonntag das gleiche war, Jahr für Jahr.
Adventskranz mit roter Schleife und Kerzen, zusammen musizieren und miteinander singen. Großmutter las immer eine Geschichte vor und der krönenden Abschluß waren dann immer die Bratäpfel mit Vanillesauce.
Großmutter`s Geschichten, die aus dem dicken goldverziehrten Buch, das schon sehr alt war und durch die jahrelange Benutzung schon viele Eselsohren abbekommen hatte, aus diesem Buch las sie immer die Geschichten. Jeden Adventssonntag eine andere.Manchmal auch zum Barbara- oder Nikolaustag, oder einfach mal zwischendurch, wenn die Kinder besonders brav waren oder Geburtstag hatten.
Dieses Buch war etwas Besonderes für alle. Großmutter kannte fast alle Geschichten auswendig, weil auch sie schon als Kind die Geschichten vorgelesen bekam und nun schon Jahre lang diese Aufgabe übernommen hatte.Eine Tratition die; so hoffte sie; noch viele Jahre eingehalten wurde, auch wenn sie mal nicht mehr hier weilte.
Sie erzählte immer gerne, wie ihre Großmutter bereits im hohen Alter, ihre Aufgabe sehr ernst nahm und immer vorlas,bis die Kinder merkten, daß Großmutter gar nicht mehr lesen konnte, weil sie das Buch verkehrt herum hielt. Auch sie konnte alles auswendig und so die Kinder immer wieder getäuscht.
Der Wind und der Regen hatten aufgehört und einem leichten Schneefall Platz gemacht, der nun die weite Landschaft mit einem weißen Teppich, wie Puderzucker überzog.
Großmutter saß in ihrem Lehnstuhl, an dem warmen Ofen. Die Enkel mit glänzenden Augen und roten Backen saßen auf dem Boden um sie rum, wie nur Kinder sein Können.
Eine andächtige Stille herrschte in der Stube.
Vater saß mit der Pfeife im Mund in seinem Sessel und man wußte nicht genau schlief oder träumte er vor sich hin.
Mutter hatte das Strickzeug in der Hand und man hörte die Nadeln klappern.
Gütig lächelte die alte Frau und sah auf ihre Rasselbande, die sonst keine Minute still sitzen, geschweige ruhig sein konnten,
runter und fing zum erzählen an.
Auf einmal sah sie, die zwei kleinen Besucher auf der Fensterbank sitzen, die waren ganz außer Atem und noch etwas mit Schnee besudelt, hatteen ein rotes GEsichtchen, ob vor Anstrengung oder schlechtem Gewissen, war eine andere Frage.
Die zwei Engelskinder hatten den Weg in die warme gute Stube gefunden und geschafft. Ihre Aufgabe war klar und deutlich, auf die Kinder aufzupassen!
Wie waren sie froh, daß ihr Zuspätkommen keine Folgen für sie und ihre Schützlinge gehabt hatte.
Sie hatten sich nähmlich verspätet, weil sie mit den Schneeflocken gespielt, deshalb Raum und Zeit vergessen hatten, als sie auf dem Weg zur Erde waren. Das würde ihnen bestimmt einen Rüffel einbringen!
Großmutter lächelte ihnen aufmunternd zu, sie wußte; auch Engelskinder, waren hat eben auch noch Kinder und mußten ihren Weg noch gehen und dabei alles lernen, was sie später als gute Schutzengel können sollten.Sie wußte auch, daß ihre Enkelkinder solch zwei sonst gute Schutzengel, brauchten, denn so brav, wie sie eben noch waren, waren sie beileibe nicht immer.Eher selten!
Großmutter erzählte ihre Geschichte zu Ende und im gleichen Augenblick ging ein Geschrei und Geschupse los, das die beiden Engelchen alle Hände voll zu tun hatten.Lachend und Schreiend stürzten sie zum Tisch, wo Mutter schon die große Schüßel mit derVanille-Sauce gestellt hatte. Vorsichtig nahm sie die Bratäpfel aus dem immer noch warem Ofen und verteilte sie gleichmäßig, was sehr wichtig war,denn sonst begann sofort eind Gezedere und Streit, weil vielleicht der eine oder andere einen Tropfen mehr abbekommen hatte.Auch wenn keines der Kinder je zu kurz gekommen war.
Großmutter und Mutter sahen sich an und beide dachten an ihre eigene Kindheit zurück. Genauso hatten sie sich auch benommen, deshalb hatten sie nur ein Lächeln dafür übrig und regten sich nicht weiter darüber auf.
Als alle satt waren und keinen Krümel übrig, gaben sie sich die Hand und danketen Gott für seine Gaben und baten um eine gesegnete Nacht.
Glücklich machten sie sich auf ins Bett, sich auf den nächsten Tag freuend, weil es ja das erstemal Schnee hatte in diesem Jahr und so eine tolle Schneeballschlacht bevorstand.
als alle dann endlcih mit roten Bäckchen und müden Äuglein in ihren Bettchen lagen, kamen Mutter und Vater zum Gute Nacht sagen. Vater brachte wie jeden Abend, warme Kirschsteinsäckchen die er im Ofen gewärmt hatte mit, damit auch keines kalte Füßchen bekam bis zum Morgen.
Die Zwei Engelskinder saßen brav in dem Zimmer um den Schlaf der Kinder zu bewachen.
Großmutter sah sie liebevoll an und nahm sich vor, ein gutes Wort für sie beim Wächterengel einzulegen.
So verließen die drei Erwachsenen froh und glücklich das Zimmer.Im Nu, waren alle eingeschlafen und träumten von der Geschichte die Großmutter erzählt hatte.
Sie hatten einen wunderschönen, fröhlichen Tag und
die Zeit verging wie im Fluge, bis zum heiligen Abend.
Was vorallem die Erwachsenen begrüßten, so konnten
sie die Vorbereitungen in aller Ruhe durchführen und wurden nicht immer von der Rasselbande gestört.
Vater hatte einen schönen Tannenbaum vom Walde geholt und schmückte ihn mit Großmutter liebevoll, während die Mutter das Essen vorbereitete. Es würde ein schöner und fröhlicher heilig Abend werden, bei der Familie auf dem alten Hof.
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@ mary rosina
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Die Adventstüren
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Hinter allen Adventstüren
wohnet stets das Christuskind
dieses möchte uns entführen
in das Weihnachtland geschwind.
Wo keine Hektik und kein Rennen
findet ihr einen Platz
und wo alle Liebe kennen
ja, bis hin zum kleinsten Spatz.
Wo die Herzen noch erglühen
voller Freud und Dankbarkeit
wo vergessen sind all die Mühen
für ne ganz, ganz kurze Zeit.
Wo die Menschen glücklich träumen
von dem Frieden hier auf Erde
und auch gar nichts mehr versäumen
da es nun doch Weihnacht werde.
Das wünsch ich hinter den Türen
hinter allen dieser Welt
möcht so gern Regie dort führen
denn dazu brauchte es kein Geld.
Dazu braucht es nur die Liebe
zu den Menschen überall
die sie hüten, dass sie bliebe
und so nimmt uns jede Qual.
Denn dann käme auch der Frieden
und mit ihm die Weihnachtsfreud
Zank und Krach würde vermieden
alle Zeiten, nicht nur heut.
Drum lasst öffnen uns die Türen
und die Liebe lasst herein
denn das wird auch Christkind spüren
und dann gerne bei uns sein.
-
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Adventsgedanken
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Lichterglanz auf Weihnachtsbäumen.
Autos, die die Straßen säumen.
Menschen voll Streß im Weihnachtstrubel:
Weihnachtstage voller Jubel.
Flocken sanft zur Erde sinken.
Abgase zum Himmel stinken.
Gallenkolik - Leberschaden -
Weihnachtstage voller Gnaden.
Vom Turme tönen süß die Glocken.
Sonderangebote locken.
Am Himmel eine müde Sonne:
Weihnachtstage voller Wonne.
Christkind naht auf goldnen Strümpfen.
Eltern mit den Kindern schimpfen.
Hausfraun Frustgefühle hegen-
Weihnachtsmorgen voller Segen.
Kinderglück im Kerzenscheine,
die großen sitzen froh beim Weine.
Wer einsam ist, hat selber Schuld:
Weihnachtsabend voller Huld.
Jutta Miller-Waldner
.
Es leuchtet der doldene Stern...

Ein farbenfroher Herbst ist nun vorüber,
der Wind hat jeden Baum vom Laub befreit.
Die Vögel fliegen in den warmen Süden.
Sie fliehen vor der kalten Winterszeit.

Wenn es kalt wird auf der Welt
und der Schnee vom Himmel fällt,
dann versuchen sich die Menschen
zu versteh`n.
Denn bald ist wieder Weihnachtszeit,
das große Fest der Fröhlichkeit,
und am Himmel leuchtet hell
der goldene Stern.

Sanft und leise fällt der Schnee vom Himmel.
Am Fenster schon die Eisblumen blüh`n.
Die weiße Pracht erfreut alle Kinder,
denn Weihnacht steht bald vor der Tür.

Warum können Menschen sich nur heute
und warum wohl nicht immer gut versteh`n?
Ja, denkt daran, wenn hell die Glocken läuten,
wie schnell für uns die Jahre doch vergeh`n!

Wenn es kalt wird auf der Welt
und der Schnee vom Himmel fällt,
dann versuchen sich die Menschen
zu versteh`n.
Denn Bald ist wieder Weihnachtszeit,
das große Fest der Fröhlichkeit,
und am Himmel leuchtet hell
der goldene Stern.
Und am Himmel leuchtet hell
der goldene Stern.
Text Roland Eberhart
Song von Bernhard Brink

Ich klopfe an zum heiligen Advent

1.
Ich klopfe an zum heiligen Advent
und stehe vor der Tür.
O selig, wer des Hirten Stimme kennt
und eilt und öffnet mir!
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
ihm Gnade spenden, Licht entfalten.
Der ganze Himmel wird ihm aufgetan:
Ich klopfe an.
2.
Ich klopfe an, da draußen ist`s so kalt
in dieser Winterzeit.
Vom Eise starrt der finstre Tannenwald,
die Welt ist eingeschneit,
auch Menschenherzen sind gefroren,
ich stehe vor verschloßenen Türen,
wo ist ein Herz, den Heiland zu empfahn?
Ich klopfe an.
3.
Ich klopfe an, sähst du mir nur einmal
ins treue Angesicht, den Dornenkranz,
der Nägel blutig Mal,
o du verwärfst mich nicht!
Ich trug um dich so heiß Verlangen,
ich bin so lang dich suchen gangen,
vom Kreuze her komm ich die blut`ge Bahn:
Ich klopfe an.
4.
Ich klopfe an, der Abend ist so traut,
so stille, nah und fern,
die Erde schläft vom klaren Himmel schaut
der lichte Abendstern;
in solchen heiligen Dämmerstunden
hat manches Herz mich schon gefunden;
o denk, wie Nikodemus einst getan:
Ich klopfe an.
5.
Ich klopfe an und bringe nichts als Heil
und Segen für und für.
Zacchäus Glück, Marias gutes Teil,
beschert ich gern auch dir,
wie ich den Jüngern einst beschieden
in finstrer Nacht den süßen Frieden.
So möchte ich dir mit sel`gem Gruße nahn:
Ich klopfe an.
6.
Ich klopfe an, bist, Seele, du zu Haus,
wenn dein Geliebter pocht?
Blüht mir im Krug ein frischer Blumenstrauß,
brennt deines Glaubens Docht?
Weißt du, wie man den Freund bewirtet?
Bist du geschürzet und emgürtet?
Bist du bereit, mich bräutlich zu empfahn?
Ich klopfe an.
7.
Ich klopfe an, klopft dir dein Herze mit,
bei meiner Stimme Ton?
Schreckt dich der treusten Mutterliebe Tritt
wie fernen Donners drohn?
O hör auf deines Herzens Pochen,
ich deiner Brust hat Gott gesprochen:
Wach auf, der Morgen graut,
bald kräht der Hahn:
Ich klopfe an.
8.
Ich klopfe an; sprich nicht: Es ist der Wind,
er rauscht im dürren Laub.
Dein Heiland ists, dein Herr, dein Gott, mein Kind.
O stelle dich nicht taub;
jetzt komm ich noch im sanftem Sausen,
doch bald vielleicht im Sturmesbrausen.
O glaub, es ist kein eitler Kinderwahn:
Ich klopfe an.
9.
Ich klopfe an, jetzt bin ich noch dein Gast
und steh vor deiner Tür,
einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast,
dann klopfest du bei mir;
wer hier getan nach meinem Wunsch,
dem öffn`ich dort die Friedenspforte,
wer mich verstieß, dem wird nicht aufgetan:
Ich klopfe an.
Autor. Karl Gerok (1815-1890)

Ruprecht - Ruprecht....
Ruprecht - Ruprecht, guter Gast,
hast du mir was mitgebracht?
Hast du was,
so setz dich nieder,
hast du nichts,
dann geh nur wieder!
Volksweise

Nikolauslied

Laßt uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig traleralera,
heut ist der Nikolausabend da!
*
Niklaus, komm in unser Haus,
pack die große Tasche aus!
Lustig, lustig traleralera...
*
Dann stell ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiß was drauf
Lustig, lustig traleralera...
*
wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Niklaus was für mich!
Lustig, lustig traleralera...
*
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf ich schnell zum Teller hin!
Lustig, lustig traleralera...
*
Niklaus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann!
Lustig, lustig traleralera...
aus der Steiermark verfasser unbekannt

Weihnachtsbäckerei

Hallo - jetzt ist es aber allerhöchste Zeit
für die "Weihnachtsbäckerei".
Wo ist das Rezept geblieben
von den Plätzchen die wir lieben?
Wer hat das Rezept verschleppt?

Na dann müßen wir es packen,
einfach frei anch Schnauze backe.
Schmeißt den Ofen an,
ran!

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei.
zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.

Brauchen wir nicht Schokolade,
Zucker, Honig und Succade
und ein bisschen Zimt?
Das stimmt.

Butter, Mehl und Milch verrühren,
zwischendurch einmal probieren
und dann kommt das Ei -
vorbei.

Bitte mal zur Seite treten,
denn wir brauchen Platz zum kneten.
Sind die Finger rein?
(Du Schwein)

Sind die Plätzchen
die wir stechen,
erstmal auf den Ofenblechen,
warten wir gespannt...
Sind sie verbrannt???

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
Song von Rolf Zuckowski mit deinen Kinder

St. Martinslied

Ich geh´mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Stern.
hier unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh` nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Lichtmeer
zu Martins Ehr.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh nach Haus,
rabimmel, rabammel rabumm.
Ich geh` mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Der Martinsmann,
der zieht voran
rabimmel, rabammel, rabumm
Das Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Wie schön das klingt,
wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne,
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Kuchenduft
liegt in der Luft
rabimmel, rabammel, rabumm.
Das Licht ist aus,
wir geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Beschenckt und heut,
ihr lieben Leut
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht geht aus,
ich geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
verfasser unbekannt
.
Sei gegrüßt, lieber Nikolaus

Sei gegrüßt, lieber Nikolaus
*
Der Nikolaus ist hier.
Schon klopft es an die Tür:
Wir rufen laut:"Herein!"
Da tritt er bei uns ein.
"Sei gegrüßt lieber Nikolaus!
Wieder gehst du von Haus zu Haus.
Alle Kinder lieben dich,
warten schon und freuen sich,
teilst du dann deine Gaben aus.
Danke schön, danke schön, lieber Nikolaus."
*
Der Nikolaus ist hier.
Hat jemand Angst vor mir?
Wir rufen laut:"Nein!"
Dann komm ich gern herein!
"Sei gegrüßt, lieber Nikolaus...
*
Du bist ein lieber Mann!
Das sieht dir jeder an!
Siehst wie ein Bischof aus!
Wie Bischof Nikolaus!
"Sei gegrüßt lieber Nikolaus...
*
Der Bischof Nikolaus
ging einst von Haus zu Haus.
Da war´n die Kinder froh.
Und das ist heut noch so!
"Sei gegrüßt lieber Nikolaus...
*
Der Bischof Nikolaus
teilt`einst die Gaben aus.
Du machst es ebenso.
Drum sind wir Kinder froh.
"Sei gegrüßt lieber Nikolaus...
*
Mußt du dann weitergeh`n
und sagst auf Wiederseh`n,
geh`n wir mit bis zur Tür,
und alle winken dir.
"Sei gegrüßt lieber Nikolaus...
Musik: Detlev Jöcker - Text: Rolf Krenzer

Adventslied

Wenn das Jahr sich rundet
*
Wenn das Jahr sich rundet still und schön,
ist in unsern Häuser oft ein Kranz zu seh`n.
Was soll das bedeuten? Worauf weist er hin?
Gott will uns umgeben! Schaut, das ist sein Sinn!
*
Wenn das Jahr sich rundet, still und schön,
ist an diesem Kranz bald ein Licht zu seh`n.
Was soll das bedeuten? Worauf weist er hin?
Gott will uns erfreu`n! Schau, das ist sein Sinn!
*
Wenn das Jahr sich rundet, still und schön,
ist an diesem Kranz bald mehr Licht zu seh`n.
Was soll das bedeuten? Weißt den Sinn du nicht?
Gott schickt seinen Sohn uns wie ein helles Licht!
Musik: Detlev Jöcker - Text: Wolfgang Longardt

Drei Engel

Und durch den Himmel fliegen drei Engel wunderbar.
Sie tragen ein holdes Kindelein.
"Mutter! Wie oft noch schlafen?" so fragt das Kind.
Ob das heute wohl anders ist? Warten auf das Christkind, Sicherlich!
"Mutter! Wo kommt das Christkind denn herunter und kann man es sehen?"
"Setze dich nur ans Fenster und schaue auf die Kirchturmspitze!"
Und das Kind setzte sich ans Fenster und wollte den Augenblick keinesfalls verpassen.
Und es saß da geduldig und wunderte sich, das noch immer nichts zu sehen war, und dabei hatte das Christkind ja sooo viel zu tun!
Und als das Kind zu Bett gehen mußte, und das Christkind immer noch nicht zu sehen gewesen war, fragte es noch einmal die Mutter.
"Bist du sicher, daß es noch kommt?"
Und die Mutter meinte:"Vielleicht ist es ja in diesem Jahr, an einer anderen Kirche herunter gekommen?"
Schade, das Kind hätte es so gerne gesehen, wie dieser "Flugtrupp" von der Kirchturmspitze aus gelandet wäre!
verfasser unbekannt

Winterimpressionen

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Warte nicht auf`s "Große Glück"
Wertgeschätztes Menschenkinde!
Dabei wirst du alt und dick,
denn das "Große Glück" ist Schwindel.
*
So etwas gibt`s nur in Romanen,
die die braven Tanten dichten.
Aber auf des Lebens Bahnen
lerne lachend drauf verzichten!
*
Glück ist jeder Augenblick,
wo dir die Zigarre mundet
und ein zartes Bratenstück
und ein Mäulchen, süß gerundet.
*
Glück ist jeder helle Tag,
Glück ist jeder neue Morgen,
den man froh erleben mag
ohne Schmerz und große Sorgen.
*
Auf das "Große Glück" zu harren,
will mir dumm und zwecklos scheinen.
Mach dich nicht zum Hoffnungsnarren!
Mensch, begnüg`dich mit dem kleinen !
Albert- Sixtus
Winterimpressionen

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Über den Hagebutten liegt Frost
der Nebel
ist hin und wieder getupft
mit schwarzen flatternden Krähen.
Grauweiß des Himmels und grauweiß der Felder
verschwimmen in eins,einzig durchbrochen
vom zarten Geäder der Bäume,
Spinnwebfein breitet sich Eis im Gebüsch
und Wasser gefror zu Gestein.
War es je Sommer?
Friedgard Seiter
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Winterimpressionen




Einige wunderschönen Bilder wurden mir von
www.schweizerseiten.ch
zur Verfügung gestellt.
Vielen herzlichen Dank dafür lieber Eric
Winterimpressionen
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Langsam schwirrend zum Erdboden
Fallen alle einzeln nur für sich.
Jede zeigt anders den Regenbogen
Verborgen bunt gespieltes Licht.
*
Es ist das scheinbar Unscheinbare
Keine ist den anderen gleich.
Das wunderschöne Kristallklare
Landet sanft, ganz ruhig und weich.
*
Wenn`s tausendfach Kristalle regnet
Legt die Natur sich ins weiße Kleid.
Der Himmel uns mit Freude segnet
Ich freu mich schon, daß es blad schneit.
Benjamin Dorner
.

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Winterimpressionen
..
Das Wasser friert,doch fließed noch
Anfangs von den kalten Tagen
Durchs kleine Regenrinnenloch
Bald müßen Tropfen Tropfen tragen.
*
Langsam, unscheinbar leise
Wird reglos wachsend ein Glaskristall
Hängend spiegelt er auf schönste Weise
In sich verborgen einen Wasserfall.
*
Doch oft das Schönste ist vergänglich
Es wird Sommer, die Sonne drängt sich
In die eisige Idylle
Zurück bleiben Tropfen.
Benjamin Dorner
.

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Winternacht

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Dämmerstille Nebelfelder,
schneedurchglänzte Einsamkeit,
und ein wunderbarer weicher
Friede weit und breit.
*
Nur mitunter, windverloren,
zieht ein Rauschen druch die Welt,
und ein leises Glockenklingen
wandert übers Feld.
*
Und dich grüßen alle Wunder,
die am lauten Tag geruht,
und dein Herz singt Kinderlieder,
und dein Sinn wird fromm und gut.
*
Und dein Blick ist voller Leuchten,
längst Entschlaf`nes ist erwacht,
und so gehst du durch die stille
wunderweiche Nacht.
Wilhelm Lobsien
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Winterimpressionen

Was Christen glauben!

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Die Christen glauben, dass Jesus das Licht der Menschheit ist- wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch. Deshalb erwarten wir von jeher, dass er uns Erleuchtung gibt über Gott und über uns selbst. Und das hat er auch getan, nicht alleine durch seine Lehre, sondern durch das, was er erlitten und vollbracht hat, durch sein Leben, seinem Tod und seine Auferstehung. Er wurde in eine Welt hineingeboren, das Ähnlichkeiten mit der unseren hat. Und eine der bedrückendsten Ehrfahrungen dieser Schattenseiten ist das Gefühl, dass die Dinge gegen uns gerichtet sind. Darüber wollen wir gerade jetzt im Advent nachdenken.
Auf unserer Seite
Vielleicht hatten wir nie die Möglichkeiten, die anderen Menschen zuzufallen scheinen. Vielleicht wurden wir oder jene, die wir lieben, von einem schweren Schicksal getroffen, das uns Krankheit oder Tod oder ein anderes Missgeschick brachte. Vielleicht auch bedrückt uns keine bestimmte Sorge, und doch empfinden wir das Leben als feindselig und bedrohend. Wir erkennen es an dem, wie uns scheint, unfreundlichen oder gleichgültigem Verhalten anderer uns gegenüber. Oder, noch schlimmer, wir erkennen es an den Widersprüchen unserer eigenen Natur, die uns nicht erlaubt, der Mensch zu sein, der zu sein wir uns wünschen.
Gerade in diese Finsternis trägt Jesus sein Licht. Er gibt uns die Gewissheit, dass Gott als die realste aller Realitäten auf unserer Seite steht; nicht, um uns zu verdammen, sondern um für uns Sorge zu tragen. Das Licht Christi verbannt nicht nur die Finsternis aus unserer feindseligen Welt, sondern auch die trügerischen Schatten unserer Illusionen. Gottes Liebe umfasst alles und seine Sorge gilt jedem einzelnen von uns. Das bedeutet jedoch nicht, dass er uns mit einem schützenden Zaubermantel umgibt. Das Leben wird seinen Tribut von uns verlangen, und immer wieder wird sich die Finsternis über die Tiefen senken. Doch, wenn wir es wollen, wird Christus uns die Augen öffnen, damit wir in der Finsternis das Licht erkennen und in der Unterordnung unter die Notwendigkeit den Weg sehen, der uns in die Freiheit führt. Das ist es, was Christus tat, als er des Menschen Leben lebte und des Menschen Tod starb. Er akzeptierte das grausame Gebot der Unterordnung unter die Notwendigkeit. Und indem er sich dem Zwang beugte, überwand er ihn, machte ihn zum Verkünder der erhabenen Liebe Gottes zu den Menschen. Durch die totale Unterwerfung unter die menschliche Gebundenheit erfuhr Christus jene letzte Erfüllung, die die Menschen zu ihm hinzieht und sie sagen lässt: "mein Herr und mein Gott". Das ist die Wahrheit, die sich uns offenbart. Christus triumphierte, weil er die Finsternis als Quell des Lebens nährt. Aus dieser Erkenntnis, aus diesem Wissen heraus können wir gerade jetzt in der Zeit vor Weihnachten bekennen: "Nie hätten wir die wahre Liebe erfahren, wären nicht Beschränkungen und Widersprüche, Anfechtungen und Leid des Menschen Los.
Albert Schweizer
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Schönen und besinnlichen Advent


Hier entsteht der
Adventskalender.
Jeden Tag kommt was
Neues rein als Überraschung
und fürs Gemüt
ein Kerzlein dazu


ganz viele liebe Gedanken
und gute Wünsche von mir.
eure
mary rosina

Friendship

.
Friendship is a rare jewel that shines,
Only when you give it a sunny smile
Friendship is a lock that opens,
Only when you unlock your true self to it
Friendship is a song, which is sung,
Only when you know its rhythm
Friendship is a dream, which comes true,
Only when you believe in it
Friendship is a sun, which rises,
Only when your heart has set on it
Friendship is a throne, on which you can sit,
Only when you share your kingdom with it
Friendship is a path, which you will find,
Only when you know you are lost
Friendship is a hand that holds yours,
Only when you extend yours
Friendship is an album of reminiscences, which you can leaf through,
Only when you cherish it
Friendship is a lamp, which lights,
Only when you know it will assuage your heart
Friendship is a lantern, which glows,
Only when you need the warmth of it
Friendship is a language, which you speak,
Only when you know the meaning of it
Friendship is a potpourri of feelings, which you can smell,
Only when you have a true friend ...
.

Der Kalender
Ich gäbe dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.
*
Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinter dem 2.Türchen ist Phantasie,
hinterm 3.Humor,
und dann kommt am 4.eine Portion Euphorie.
Hinterm 5.Türchen findest du die Hoffnung,
hinterm dem 6.eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7.Türchen,
enteckst du dahinter Geborgenheit.
Im 8.Türchen sind Spaß und Freude,
im 9. da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.
Hinterm 13.Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15.Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17.Türchen die Zweisamkeit.
Am 18. findest du gute Gedanken,
am 19.Achtung vor Mensch und Tier,
am 20 Hilfe.
Fast alles ist offen, zu öffnende Türchen gibt`s nur noch vier.
Hinterm 21.kommt die Freundschaft
und am 22.die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe,
am 24. strahlt der Christbaum in vollem Glanz.
Hinter dem Türchen am Heiligen Abend,
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld.
Hinter dem Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.
Ich gäb`dir gerne diesen Kalender,
dieser Kalender zum ersten Advent,
doch mußt du sie alle selber dir suchen, die Dinge,
die jeder Mensch braucht und auch kennt.
verfasser unbekannt

Der Adventskalender

Der Adventskalender...
von je her für uns Kinder
schon ein Weihnachts- Traum,
24 Tage lang, bevor wir
staunend standen vor dem
Weihnachtsbaum.

Ab dem ersten Türchen
wußten wir`s gewiss,
daß die spannendste
Zeit des Jahres nun
gekommen ist.

Aufregend war das
Warten auf die großen Gaben,
durften dafür täglich einen kleinen,
süßen Warte- Bonus haben.

Auch das war fast genauso schön...
der Moment, wo man konnte
hinters nächste Tür`chen seh`n.

Im ganzen Jahr gab`s wohl
auch keine Zeit,
wo wir so brav zum schlafen geh`n
denn war`n bereit,
eingelullt in unser`n Kindertraum,
voll des Erwartens - was liegt in
diesem Jahr wohl unterm Baum.

Doch bis dahin führten uns
die Tür`chen durch den Advent...
und ich kenne kein Kind,
das nicht am frühen Morgen
vor allem anderen - erst mal
zum Adventskalender rennt!
verfasser unbekannt

Erinnerungen und Zeichen
Erinnerungen und Zeichen

Adventskalender
*
1903 druckte Gerhard Lang in München den ersten Adventskalender,
in Erinnerung an seine Mutter:
Sie hatte 24 Kekse auf einen Karton genäht,
um ihm die Wartezeit auf das Christkind zu versüßen.
Seine Erfindung verbreitete sich schnell,
der Adventskalender wurde in vielen Variationen
mit und ohne Türchen ein kommerzieller Erfolg.
Viele Eltern und Kinder basteln ihren eigenen Adventskalender,
um die Tage bis Weihnachten zu zählen
und das lange Warten zu verkürzen.

Der Adventskranz
*
Ein bekanntes Zeichen - eine unbekannte Aussage
Der Kranz ist das Zeichen der Vollendung, des Ewigen, des Sieges.-
1840 hat der evangelische Erzieher Johann Hinrich Wichern angefangen,
bei der täglichen Adventsandacht jeweils eine Kerze mehr anzuzünden.
Ein Freund richtete ihm für die Kerzen einen großen Holzreifen her,
der später mit grünen Zweigen geschmückt wurde.-
Erst zwischen 1930 und 1940 kam der Adventskranz
auch in katholische Familien und Kirchen.
Er trägt vier Kerzen, an jedem Adventssonntag wird eine mehr angezündet.
Der Adventskranz ist ein Bild für unsere Hoffnung auf Christus,
das Licht der Welt,
und auf die Vollendung der Erlösung,
wenn Christus alle Dunkelheit der Welt endgültig besiegen wird.

Adventswurzel
*
Ein unbekanntes Zeichen - eine bekannte Aussage
Die Wurzel erinnert an ein Wort des Propheten Jesaja:
aus dem Baumstumpf Isais, (bzw. aus der Wurzel Jesse)
wächst ein Reis hervor,
ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.(Jes.11.1)
Das bekannte Volkslied;
"Es ist ein Reis entsprungen, aus einer Wurzel zart"
greift dieses Bildwort auf.-
Der mit Kerzen und Blüten geschmückte Wurzelstock zeigt:
Gott schenkt Hoffnung, wo keine Hoffnung mehr zu sein scheint.

Barbara - Zweige
*
Ein alter Volksbrauch, der mit dem Barbaratag (4.Dez.)
verbunden wurde: Kirschzweige oder Forsythie,
werden in eine Vase mit lauwarmem Wasser gestellt.
Wenn sie bis Weihnachten blühen, verheißen sie Glück und Segen.
Ursprünglich wurde die Vielzahl der aufbrechenden Blütenknospen
als Vorzeichen der kommenden Obsternte gedeutet.
Zur Erklärung des Brauches kann auch eine Barbara - Legende,
von Willi Fährmann verwiesen werden.
"Auf dem Weg zum Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in Barbaras Kleid.
Sie stellte ihn in einen Krug mit Wasser.
An dem Tag, an dem sie zum Tod verurteilt wurde,
blühte der Zweig auf".-
Die Barbarazweige sind aber auch ein schönes Zeichen
für den kommenden Messias, den der Prophet Jesaja mit einem neuen Zweig
aus der abgestorbenen Wurzel Jesse vergleicht:
er sprießt und erblüht mitten in der Nacht der Verlorenheit -
ein Zeichen der Hoffnung auf Gott, den Retter.

Nikolaus - Brauchtum
*
Am Vorabend des Nikolausfestes übernahm die Jugend
in Kloster und Schule das Regiment in einem "Kinderbischofsspiel",
daraus entfaltete sich (nach Th.Schnitzler) das Nikolausbrauchtum.
Dabei wird vor allem die Einkehr des Heiligen dargestellt und gespielt.
Nikolaus kommt im bischöflichen Gewand, spricht mit den Kindern
und teilt seine Gaben aus.
Früher wurde er in vielen Gegenden von Schreckgestalten
( z.B. Knecht Ruprecht, Krampus ) begleitet,
die sich von der Güte des Bischofs abhoben
und eher dämonische Kräfte darstellten,
denen sich die Menschen manchmal ausgeliefert fühlten.-
Im Zuge der Säkularisation entstand der Weihnachtsmann,
der pelzbesetzte rote Mantel erinnert an die Bischofstracht;
er sollte aber nicht mit dem Nikolaus verwechselt werden.

Die Weihnachtsgeschenke
*
Mit unseren Geschenken wollen wir Gott "nachahmen",
der uns zu Weihnachten seinen Sohn geschenkt hat,
indem wir anderen Menschen eine Freude bereiten.
Die Geschenke erinnern auch an die Gaben,
die die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind brachten.
Es geht also weniger um den materiellen Wert der Geschenke,
sondern um Zeichen der Liebe.

Die Farben ROT und GRÜN:
*
ROT ist die Farbe des Blutes, also des "Lebenssaftes":
Gottes Sohn ist "Fleisch geworden".
ROT erinnert also an die Menschwerdung Christi,
aber auch an das Blut, das er am Kreuz vergossen hat.
ROT ist aber auch die Farbe der Liebe,
die alles zu opfern bereit ist.
*
GRÜN ist die Farbe der Schöpfung,
des Lebens und der Hoffnung.
Lange war es Brauch, die grünen Zweige des Tannenbaums
mit roten Äpfeln, Kerzen und Kugeln zu schmücken.

Der Weihnachtsstern
*
Der Weihnachtsstern leuchtete den Weisen aus dem Morgenland
und zeigte ihnen den Weg nach Bethlehem.
( =Haus des Brotes)

Der Weihnachtsbaum
*
Der Weihnachtsbaum geht auf vorchristliches Brauchtum zurück,
wo zur Wintersonnenwende grüne Zweige ins Haus geholt wurden.
Ein Weihnachts- oder Christbaum wurde erstmals 1509
im Elaß und im Schwarzwald erwähnt.
Martin Luther und die Reformatoren erklärten ihn zum
Weihnachssymbol der Protestanten,
während die Krippe das Zeichen der Katholiken war.
Vor 100 Jahren hielt der Tannenbaum dann auch Einzug
in die katholischen Kirchen und Familien.
Er erinnert an den Baum des Lebens im Paradies
und er trägt die Früchte des Lebens:
Äpfel, Nüsse, Gebäck
( heute oft symbolisiert durch Christbaumkugeln und anderem Christbaumschmuck.)
Am Ende der Weihnachtszeit wurde der Christbaum
von den Kindern "geplündert."

Die Weihnachtskrippe
*
Seit dem 11, Jahrhundert werden in Kirchen und Klöstern
zur Weihnachtszeit Krippen aufgestellt.
Dieser Brauch geht zurück auf den heiligen Franziskus,
der in Greccio (Italien) in einer Höhle
eine Futterkrippe aufstellte und ein aus Wachs
nachgebildetes Christkind hineinlegte.
Ein Gutsbesitzer aus der Gegend stellte Ochs und Esel zur Verfügung.
In dieser Zeit entwickelten sich auch viele Krippenspiele,
die das Weihnachtsevangelium anschaulich darstellen sollten.

Ochs und Esel
*
Sie sind in allen Krippendarstellungen in der Nähe des Kindes zu finden
und werden verschieden gedeutet:
Auch die Tiere sind Geschöpfe Gottes und gehlren zur
"Schöpfung, die auf ihre Erlösung wartet",
wie es der Apostel Paulus im Brief an die Römer einmal ausdrückte.
Andere erinnern an ein Wort des Propheten Jesaja (1,3)
"Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn;
Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht!"

Brauchtum der Silvesternacht
*
Mit Lärm, mit Knallkörpern und Feuerwerk wird das Neue Jahr begrüßt.
Dahinter mag auch der uralte Wunsch stehen, die bösen Geister und Dämonen,
das heißt; die Mächte des Bösen, die unser Leben bedrohen,
abzuwehren und zu vertreiben.
Während heute über hundert Millionen Euro für Knallkörper ausgegeben werden,
rufen die kirchlichen Jugendverbände
zur Solidarität mit benachteiligten Menschen auf.
Die Jahreswende erinnert auch an die Vollendung des Lebens und der Welt.
So lädt gerade diese Nacht zum Nachdenken ein,
aber auch zum Danken, Bitten und Wünschen.

Epiphanie
*
Die Wurzel des Namens Epiphanie = Erscheinung
liegt in der religiösen Sprache:
Es bezeichnet den Aufgang der Sonne,
die sichtbare Erscheinung eines Gottes
und den Besuch eines als Gott verehrten Herrschers.
Die Christen feierten ursprünglich am 6. Januar die Offenbarung
ihres Herrn Jesus Christus bei seiner Taufe im Jordan,
bei der Ankunft der Magier-Weisen in Bethlehem
und bei der Hochzeit in Kana.
Die Erinnerung an die Ankunft der Weisen hat sich,
dann gegenüber den anderen Festgedanken durchgesetzt
und auch das Brauchtum bestimmt, z.B. das Sternsingen.

Magier - Weisen - Könige
*
Der Evangelist Matthäus erzählt von Magiern (Mt.2,1-12)
das waren Sterndeuter und weise Männer einer persischen Pristerkaste,
die sich mit der Sternkunde befaßten
und als Berater von Fürsten und Königen tätig waren.
Im 3. Jahrhundert leitete Origines aus der Dreizahl der Gaben
die Dreizahl der Magier ab.
Im 6. Jahrhundert wurden die Sterndeuter zu Königen,
weil sie so erlesene Geschenke mit sich trugen:
Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Im 9. Jahrhundert gab man ihnen Namen:
Kaspar - Melchior - Balthasar
Sie werden oft als Vertreter der Lebensalter und der Völker dargestellt;
der jüngste - Kaspar - wurde zum Mohren.
Ihre Gebeine werden sei 1164 im Kölner Dom verehrt.
( Dreikönigsschrein )

Sternsingen - Dreikönigssingen
*
Kinder ziehen - als Könige verkleidet -
mit einem großen Stern von Haus zu Haus,
um zu singen und Gaben zu erbitten.
" Der Stern mußte dabei, wie alte Lieder betonen,ständig gedreht werden:
Dadurch sollte das... stehengebliebene Sonnenrad
neu angetrieben werden".
In früheren Jahrhunderten gingen die Lehrer,
der Kantor und die Schulkinder singend von Haus zu Haus,
um dafür Gaben zu erbitten, die ein Teil ihrer armseligen Besoldung waren.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der alte Brauch vom Kindermissionswerk in Aachen
und vom Bund der katholischen Jugend in Deutschland bzw.
von der Katholischen Jungschar in Österreich und in Südtirol neu belebt
und in den Dienst der Weltmission gestellt:
Die Sternsinger erbitten Gaben für Kinder in aller Welt.




Das bin ich


Ich bin mary rosina
Bin 58 Jahre alt
verheiratet seit 28 Jahren
Mutter von 4 Eigenen- und 2 Pflegekinder
2 Enkeltöchter - ein Enkelsohn
Bin Schweizerin und lebe seit
21 Jahren
mit meiner Familie auf der Ostalb.
Bin seit einigen Jahren behindert,
was sich langsam entwickelt
und immer wieder verschlechtert hat,
bis ich nun halt von unschönen
schweren Schmerzattacken gequält werde,
die nur mit schweren Medikamente zu überstehen sind,
die auch ganz böse Nebenwirkungen haben,
sodaß ich deshalb das Haus kaum noch verlassen kann.
und mir ein ganz anderes Leben
aufbauen mußte.
Was nunmehr ein Kampf und Leidensweg von über 14 Jahren war,
bis ich nun sagen kann,
ich habe es gefunden, das Leben nach dem Leben.
Ich habe durch meine Engel,
die mir den Weg zeigten und mich führten,
mit den Kostbarkeiten der Erde, den Edelsteinen,
und der Liebe meiner Familie
einen Weg für mich gefunden,
der mir die Tage sehr lebenswert macht
und ich wieder
sehr glücklich sein darf.
Ein anderes Glück als früher, desto trotz darf ich wieder ein
erfülltes Leben haben, und glücklich sein.
Ich wünsche mir,
daß ihr euch auf meinen Seiten wohl fühlt,
aber auch Entspannung und Zufriedenheit
Wärme und Frieden finden läßt.
Liebe - Licht - viel Glück und Freude für euch alle
von eurer mary rosina


Immer wieder aufstehen
.
Ein guter Freund fragte mich einmal,
wo nimmst du eigentlich all die Kraft her?
Ich wußte auf Anhieb aber auch keine Antwort.
War aber über diese Frage sehr erstaunt.
Fühlte ich mich doch auch oft schwach und elend.
Die Behinderung war für mich
auch nicht leicht zu tragen
und ich quälte mich oft über die Tage.
Tat mich schwer mit dem Wissen,
nicht mehr viel selber machen zu können,
und auf Hilfe angewiesen zu sein.
Er meinte jedoch ganz spontan,
du bist viel stärker als du glaubst.
Einige Tage später stand ich auf der Terrasse
und schaute mich mal richtig um,
ließ meinen Blick wandern,
über das Feld bis zum Waldesrand,
sah den Kindern beim spielen zu
und erfreute mich an den Blumen im Vorgarten
und in den Balkonkästen.
Da fiel mir die Frage wieder ein
und sofort fiel mir die Antwort ein.
Aus Gottes schöner Natur,
Gottesgarten überall,
für uns alle.
Ob jung oder alt,
für jeden von uns ist sie da.
Gesunde fröhliche Kinder,
Tiere die herumtollten und spielten.
Als wir alle um den Tisch beim Abendbrot saßen,
blickte ich von einem zum andern meiner Lieben
und dankte Gott für den wunderbaren Mann
und für meine gesunden fleißigen Kinder.
Da holte ich meine Kraft her,
aufstehen, weitergehen,
jeden Tag, sich nicht fallen lassen,
aufstehen immer wieder,
wenn ich mal am Boden lag.
Meine Freunde,
die auf ein paar Zeilen von mir warten oder meine Gäste
,die jeden Tag bei mir auf der Seite vorbeischauen,
in der Hoffnung, daß ich etwas Neues geschrieben habe.
Mein Leben ist trotz allem sehr lebenswert,
man muß nur mit offenen Augen und Ohren gehen
und jeden neuen Tag annehmen wie er ist
und in der eigenen Umgebung hinsehen und hinhören.
In Dankbarkeit und Liebe
wünsche ich allen einen schönen Tag und viel Licht
in der Dunkelheit
eure mary rosina
.
Guter Nikolaus

.
Du guter Nikolaus, komm auch in unser Haus,
triffst auch ein Kindlein an,
das ganz bestimmt ein Sprüchlein kann.
Folgen will es ab heute auch ganz viel.
Ruh dich bei uns ein bisschen aus,
schüttle doch dein Säckchen aus.
Du guter lieber Nikolaus.
komm doch endlich auch in unser Haus!
Hab so lange schon an dich gedacht,
ich hoffe doch, du hast mir auch was mitgebracht.
@ mary rosina
alle Rechte vorbehalten
.

Denkst du auch noch manchmal an mich?

.
Wir liefen durch die Blumenwiese, Hand in Hand.
Bei dir ich Liebe, Zärtlichkeit und Wärme fand.
*
Ich frage mich; denkst du auch noch manchmal an mich?
Vergessen; nein vergessen habe ich dich nicht.
*
Wunderschön war unsere Zeit,vor vielen, vielen Jahren.
Nun ist eine lange Zeit schon durchs Land gefahren.
*
Du warst meine erste Liebe, mein Traum, mein bester Freund.
Viele Stunden unseres Lebens habe wir zusammen verbracht.
Wir konnten schweigen und träumen die ganze Nacht.
*
Du hast tief in meine Seele geschaut.
Wir haben an uns geglaubt, haben unseren Gefühlen vertraut.
*
Den Platz in meinem Herzen hast du behalten,
auch nach der langen Zeit, bist du immer noch hier,
und ich spüre eine tiefe Nähe zu dir.
*
Manchmal wünsche ich mir diese Zeit der Unbeschwertheit zurück.
Dieses Gefühl der Freiheit , Liebe und ganz großem Glück.
*
Das Gefühl der Sehnsucht und Zärtlichkeit manchmal auch im Herzen brennt.
Doch unsere Wege haben sich getrennt,
der Wind mir immer mal wieder deinen Namen nennt.
*
Uns zwei, sollte es nicht zusammen geben,
wir zwei, sollten nicht zusammen leben.
*
So wie du, hat mich keiner mehr berührt
und in den Himmel der Liebe geführt.
*
Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit,
für unser Liebe und für die gemeinsame Zeit.
*
Nur du warst mir je so nah,
wo niemand sonst mehr war.
*
Alles was damals geschah, tief in mir verschlossen ist,
damit ich es niemals mehr vergiss.
@ mary rosina
alle Rechte vorbehalten
.

Ein dunkler Tag

Manchesmal fühle ich mich allein,
daß ich oftmals ich sogar wein.
Die Welt wirkt mir dann so sehr fremd,
sie keine Liebe und Frieden mehr schenkt?
Ich schau hoch zum Firmament
und sehe; daß mein Fix-Stern brennt.
Doch ich bin dann zu verzweifelt,
und denk, daß keiner mehr zu mir hält.
Das kann uns allen mal passieren,
wir haben Angst, daß wir in dieser Kälte erfrieren.
Doch wir werden begleitet und beschützt,
und mit viel Liebe auch gestützt.
Doch glauben daran, das müß ich,
dann spüre ich auch das Licht,
das warm und hell in mir brennt,
mir hilft und meinen Weg auch lenkt.
Lieber Gott ich danke dir dafür,
denn ich in meinem Herzen deutlich spür,
daß du mir hilfst und du bist immer da
auch an einem für mich dunklen Tag.
@ mary rosina
Ich will...

Ich will bei dir sein und für immer mit dir leben.
Ich will mit dir schweigen und reden.
Ich will dir bis zum Grunde deines Herzens sehen.
Mit dir durch Wind und Sterne gehen.
Ich will mit dir mal lachen, mal weinen.
Ich will mit dir mal Tränen, mal Sonnenschein teilen,
ich will mal stark aber auch mal schwach sein.
Ich will mit dir teilen, Freude und Schmerz,
will bei dir sein, Herz an Herz.
Ein langer Tag ohne dich, ist wie ein Leben ohne Licht.
Du bist alles für mich, du wärmst meine Seele,
wenn sie mal friert.
Habe ich Sehnsucht,
hüllst du mich in deine Zärtlichkeiten ein.
Wenn du bei mir bleibst, mir deine Liebe schenkst,
unser Leben von der Liebe wird gelenkt,
dann werden wir nie mehr einsam sein.
Mit dir Haut an Haut so vertraut.Hand in Hand,
weil ich bei dir die Liebe fand.
Komm, wir schauen in den endlos weiten Himmel
und sehen wie für uns ein neuer Stern erwacht
.Wie Samt und Seide ist die Luft in dieser Nacht.
Du bist meine und ich deine kleine Insel,
wo wir unsere Seele baumeln lassen,
denn jeder braucht das dann und wann.
Nichts auf der Welt trennt mich mehr von dir,
dafür liebe ich dich viel zu sehr.
In diesem Leben gebe ich dich bestimmt nicht mehr her.
In meiner Seele drehen sich meine Gefühle und Gedanken,
unsere Liebe öffnet alle Schranken.
Ich will, dass wir uns nie mehr loslassen,uns festhalten,
und gegen alle Einflüsse zusammenhalten.
@mary rosina
alle Rechte vorbehallten

Ich habe...

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Ich habe Angst vor meiner Fantasie.
ich muß doch vergessen, irgendwie!
Ich will Vertrautes nicht mehr sehen,
ich will stark sein
und die Nacht irgendwie überstehen.
Eine Nacht, so schwer wie Blei,
ist das, das Ende für uns zwei?
Doch ich habe immer noch so
große Sehnsucht, ganz tief in mir,
ich wäre so gerne bei dir!
Siehst du,
wie dort ein Stern vom Himmel fällt?
Das passiert,
wenn man sich nicht mehr an Träume hällt.
Liebe und Sehnsucht, tut so unendlich weh,
brennt wie Feuer in mir!
So steh ich nun da,ganz allein,
war das zwischen uns wirklich nur Schein?
@mary rosina
.
.
.
Schau hoch zum Himmel in des Mondes Licht,
siehst Du die tanzenden Sternlein nicht ?
Eines ist dabei, das Deinen Namen trägt,
es wird langsam müde, denn es ist schon spät.
Am Rande einer Wolke steht es und winkt Dir zu, „
Gute Nacht liebe mary rosina, schlaf in süßer Ruh.“
.
.
Unsere Engel

Unsere Engel
findet ihr keinen Weg mehr zu uns zurück?
Wenn wir ganz stark daran glauben,
werden sie uns erscheinen?
Unsere Engel
Bringt ihr uns wieder neues Glück?
Wenn unsere Herzen sich berühren,
mit viel Hoffnung, zart und leise.
Sie hält unsere Liebe am Leben.
Und ohne Hoffnung gibt es aus keine Liebe.
Ohne Liebe stirbt die Seele.
Die Seele sehnt sich nach Geborgenheit.
Unsere Engel,
lasst uns bitte nie allein!
Unsere Engel,
können nähmlich auch verzeihen,
in einer stürmischen Zeit.
Unsere Engel,
zeigen uns immer wieder den richtigen Weg,
aus der Kälte unserer Zeit.
Unsere Engel
steht uns bei.
Gefühle wie Liebe - Träume - Zärtlichkkeit
gehen doch oft verloren.
Jeder denkt nur noch an sich selber.
Unsere Engel,
kommt und zeigt uns den richtigen Weg,
das Licht für das es sich zu leben lohnt!
@mary rosina
Danke liebe Engel

Jede Nacht am Himmel viele tausend Sterne stehen,
um uns den Weg zu erleuchten, den wir gemeinsam gehen.
*
Ich wußte es von Anfang an; wir zwei sind füreinander geschafft,
viele wollten es nicht glauben,doch die haben falsch gedacht.
*
Wir wissen,unserer Liebe kann nichts mehr passieren,
worüber viele sich freuen,aber auch ein bisschen amüsieren.
*
Im Himmel unser lieben Schutzengel stehen,
aufpassen und uns und nicht von unserer Seite gehen.
*
Wenn halt auch einmal steht ein Sturm ins Haus,
daß sogar der Wind bei uns um die Ecken braust.
*
Du mich dann mit einem zärtlichen Lächeln ansiehst,
husch, husch; der Sturm schnell wieder vorüber ist.
*
Es tut so gut zu wissen, daß es sie gibt,
diese himmlischen Wesen,
ohne sie, wäre der Sturm sicher nicht so schnell vorüber gewesen.
*
Wir schauen zum Himmel und sagen von Herzen
"Danke ihr Lieben!"
Bei uns ist wieder eingekehrt der Frieden.
@ mary rosina
alle Rechte vorbehalten

Engelchen, Engelchen

.
Engelchen, Engelchen, süß und fein,
recht lieb,bitte ich dich,
bleib bei mir und laß mich nicht mehr allein.
Beschütze und behüte mich,
von morgen früh bis abend spät,
auch meine Träume in der Nacht .
Ein bisschen Samen hab ich gesäät,
Ich hab getan, was lag in meiner Macht,
um Schutz und Liebe gebetet für alle,
auf daß sie finden den richtigen Weg.
@ mary rosina
.

.
Wer Engel sucht
in dieses Lebens Gründen,
der findet nie,
was ihm genügt.
Wer Menschen sucht,
der wird den Engel finden,
der sich an seine Seele
schmiegt.
Christoph August Tiedge (1752-1841)
.

Ich schicke dir...

Ich schicke dir viel Liebe und Freude,
für den kommenden Tag,
egal was er auch bringen mag.
Ohne Kummer und ohne Sorgen,
damit du dich freuen kannst auch auf
morgen!
So reiht sich jeder Tag an den andern.
Darum sei immer frohen Mutes,
denn du hast kein Grund mit deinem
Schicksal zu hadern.
Wenn dann trotzdem mal der Regen fällt,
und die Traurigkeit dich umarmt,
kommt dein Engel zu dir und
umarmt dich liebevoll mit seinen Schwingen
und fliegt mit dir
durch die Böen des Lebens,
bis deine Füße wieder fest auf dem Boden stehen.
Trage die Liebe immer in deinem Herzen,
trage sie hinaus in die Welt,
denn da draussen ist es oft so furchtbar kalt!
@mary rosina
Schau mal bei den Engel rein

Schau ich ich bei den Engel rein,
fühl ich mich nicht mehr allein.
Wenn ich so verweile,
Freud und Leid mit euch teile.
Mancher Vers, manches Gedicht,
zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.
Herrliche Bilder, schöne Fotos,
einmal klein und einmal groß.
Der Liebe Zeilen,
laßen mich lange verweilen.
Freundschaft schlägt dir entgegen,
was sehr wichtig ist im Leben.
Nur hüte dich vor bösen Worten,
die sich sonst in der Seele horten.
Es kann nicht immer die Sonne scheinen,
doch unsere Engel immer bei uns verweilen,
manchmal wir auch zusammen weinen.
Bunt und abwechslungsreich, so ist das Leben,
Freundschaft wird es immer zwischen uns geben.
Komm, wir wollen sie hegen und pflegen.
Dann können wir hier weiterhin
viel Kraft für den Alltag tanken
und uns bei den Engeln
immer wieder von Herzen bedanken.
*
@ Heidi Gotti und mary rosina
*

Allerheiligen

Menschen die man liebt,
sind wie Sterne,
sie können funkeln und blinken
noch lange nach ihrem irdischen Erlöschen.
Könnte man die Uhr doch nur zurückdrehen,
nur ein bisschen, um das zu verändern,
was einem Schmerz, Wut, Einsamkeit,
Hilflosigkeit und Angst zugefügt wurde,
um alles zu lindern und sein
Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Doch die Zeit hält nicht still,
man muß das Geschehene verarbeiten,
das einem so mitgenommen hat.
Denn die Zeit heilt zwar die Wunden,
doch die Narben bleiben ewig.
@ mary rosina

Allerheiligen - Allerseelen

Ich zünde eine Kerze an
für meine Engelein dort oben.
Hab ich sie aufgestellt so dann
blick ich zu euch heroben.
*
Ich winke euch zu, weiß ihr seid da
Ich spüre euch um mich, ganz wunderbar.
Auch dafür will ich dankbar sein,
Weil ihr laßt mich nie allein.
*
Verebbt sind sie, die argen Schmerzen
Ich fühle Trost in meinem Herzen.
Weil ich auch mit dem Herzen seh
tut der Verlust nicht mehr so furchtbar weh.
*
Dankbar bin ich,
daß ihr wart in meinem Leben.
Und dankbar bin ich,
sollte es ein Wiedersehen geben.
*
Ich zünde eine Kerze an
und weiß das man sie sehen kann.
Von oben dieses Kleine Licht
das sagen soll: Ich vergesse euch nicht!
Angie

Mein Herz ist traurig
*
Mein Herz, es trägt tiefe Trauer,
es ist als wenn ich laufe gegen eine Mauer.
Meine Gedanken gehen zurück sehr weit,
ich denke an die schöne Kinderzeit.
Es ist alles schon so lange her,
es kommt keine Wiederkehr.
Wenn ich meine Augen schließe höre ich,
als wenn sie meinen Namen riefen.
Es ist doch schon so lange her,
es kommt keine Wiederkehr.
Die glücklichen Stunden im Leben,
die zeigen mir Wege und Ebenen.
Sie formen dich ein Leben lang,
hörte nur liebliches- es war wie ein Gesang.
Schöner konnte keine Nachtigall singen,
wenn meine Eltern ließen meinen Namen erklingen.
Irgendwann höre ich sie wieder rufen,
dann bin ich bereit für die letzten Stufen.
Margret Nottebrock

Allerheiligen - Allerseelen

Wer in und für die Liebe hat gelebt,
auch im sterben dahin strebt,
den letzten Hauch an seine Lieben
noch zu verschwenden…
Er wird eine letzte Botschaft
auf dem Weg zur Ewigkeit
zurück noch senden.
Wer in und für die Liebe hat gelebt
hat sie auch im Tode nicht abgegeben,
sie begleitet die Verbliebenen und
Nachkommen noch für deren
ganzes Leben.
Wer in und für die Liebe hat gelebt,
hat seine Spuren dagelassen
hier auf Erden,
Welche NIEMALS
mit seinem Leib
begraben werden.
Verfasser unbekannt

Allerheiligen - Allerseelen

Einmal heisst es Abschied nehmen.
Einmal ist es aus und Schluss.
Einer gibt dann seinem Leben,
einen Tritt noch mit dem Fuss,
doch ein anderer bei Entschweben,
schenkt ihm zärtlich einen Kuss.
Diesen anderen will ich gleichen,
ohne Hass und Überdruss,
noch im letzten Lebenszeichen,
wenn ich einmal gehen muss.
Die ewige Heimat
Der Hass rast durch die aufgeschreckte Zeit.
Im Kampf gemessen wird das Menschentum.
Es bringt in manche Herzen großes Leid,
kraftlos und müde wollen die Hände ruhn.
Doch sind wir alle noch in Treue tief vereint,
wenn wir auch hart durch Grenzen sind getrennt.
Die gleiche Sonne auf uns nieder scheint,
der gleiche Schmerz oft in der Seele brennt.
Wir sehnen uns nach Liebe, Heimat, Frieden.
Gott hat uns all dies in das Herz gegeben,
ist hier Erden nur begrenzt beschieden.
Bei Gott wirst du die ewige Heimat nur erleben.
Verfasser unbekannt

Allerheiligen

Menschen kommen, Menschen gehen,
so dreht sich des Lebens Reigen.
Wenn wir vor einem Grabe stehen,
wollen wir nur damit zeigen, daß
der, der unser Liebstes war
und jetzt in tiefer Eede ruht,
in unserem Herzen noch sehr nah
Ein NAME, gemeißelt in Stein,
ein kurzes Gebet, ein kleiner Hügel,
als letztes Zeichen, daß man gelebt!
verfasser unbekannt

Der Herbst des Lebens

Der Herbst des Lebens…Herr,
immer wieder fallen Blätter zur Erde.
Das Laub wird wieder Staub,
von dem es genommen ist.
Eine Zeitlang prangte es am Baum,
saftig und grün und breitete sich aus,
um Sonnenlicht zu trinken
und es dem Baume, seinem Holz
und seinen Früchten,
zuzuführen.
Nun hat es seine Arbeit getan,
seine Bestimmung vollendet,
und nun mischt es sich mit der Erde,
und weiß nicht, was du Neues
daraus schaffen willst.
Nicht anders geht es mir wie jedem
meiner Mitmenschen.
Alles Leben eilt seinem Ende zu.
Ich durfte eine schöne Weile am
Menschheits- Baum grünen.
Ich durfte im Licht der Sonne
von Herzen fröhlich sein.
Ich durfte mein Stück Arbeit
tun am gemeinsamen Werk.
Aber allmählich löst sich das Band,
das mit meinen Mitmenschen verbindet,
und eines Tages sinke ich zur Erde,
zu warten, was deine Hand mir geben will.
Herr, lehre mich,
daß mir ein Ende bestimmt ist,
daß mein Leben ein Ziel hat-
und ich es verlassen muß,
wenn du ruft, dir zu folgen.
Doch ich brauche mich nicht zu fürchten,
denn ich weiß, daß du,
mein Erlöser lebst!
verfasser unbekannt

Allerheiligen

Der Tod ist nicht das Ende.
Er ist der Weg in die Unendlichkeit,
in den Seelenfrieden.
Dort, wo du jetzt bist, wirst du warten -
warten auf die, die dir folgen,
wenn ihre Zeit gekommen ist.
Auch jetzt bist du noch immer
in unserer Mitte,
in all unseren Gedanken.
Wir spüren deine Gegenwart
und fühlen deine Liebe.
Wenn unsere Zeit gekommen ist,
dann werden wir uns wiedersehen.
Also sag ich dir nicht
„Lebe wohl und ruhe in Frieden!“
Sondern ein herzliches
„Auf Wiedersehen !“

Seit ein paar Tagen…
ist der Mensch, den wir liebten,
nicht mehr da, wo er war.
Er ist aber immer dort,
wo wir sind und an ihn denken!
Darum steh nicht an seinem Grab
und weine, dort ist er nicht!
Er ist die helle Sonne, die uns begleitet.
Er ist das milde Licht der Sterne
in der Nacht.
Er ist der laue Wind im Sommer
und den Sonnenschein auf den Blumen.
Er ist der sanfte Herbstregen
und das Diamantglitzern auf dem Schnee
im Winter
.
Wenn wir aufwachen in der Morgenstille
begrüßt er uns
mit dem Gesang der Vögel.
Darum steh nicht an seinem Grab
und weine,
denn dort ist er nicht!

Allerheiligen

Wenn ich im Glanz der Sonne,
dein Lächeln nicht mehr sehe,
wenn ich im Gesang der Vögel,
deine Stimme nicht mehr höre,
wenn ich im fallenden Regen,
deine Tränen nicht mehr sehe,
wenn ich in fremden Gesichtern,
deines nicht mehr suche,
dann, erst dann bist du wirklich
gestorben.

Ich weiß, du wärst so gern noch
bei uns geblieben,
doch eine Heilung war dir nicht
beschieden.
So ruhe nun, du gutes Herz.
Du hast den Frieden, wir den Schmerz.
Leuchtende Tage, nicht weinen,
daß sie vorüber,
sondern lächeln und danken,
daß sie gewesen!
Wenn Liebe könnte Wunder tun
und Tränen Tote wecken,
dann würde dich gewiss hier nicht
die kalte Erde decken.
Das einzige wichtige im Leben,
sind die Spuren der Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt gehen müßen.

Es hat uns ein unvergesslicher
Mensch verlassen,
wie sollen wir die Trauer ausdrücken
und unseren Schmerz tragen?
In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost
nur darin liebevoll zu schweigen.
Es muß ein Herz bei jedem Lebenstage,
bereit zum Abschied sein.
Es gibt eine Brücke zwischen
den Lebenden und den Toten.
Es ist Liebe und die stete Erinnerung.

Im Schnee
.
Wie naht das finster türmende
Gewölk so schwarz und schwer!
Wie jagt der Wind, der stürmende,
das Schneegestöber her!
Verschwunden ist die blühende
und grüne Weltgestalt.
Es eilt der Fuss, der fliehende,
im Schneefeld nass und kalt.
Wohl dem, der nun zufrieden ist,
und innerlich sich kennt!
Dem warm ein Herz beschieden ist,
das heimlich loht und brennt!
Wo, traulich sich dran schmiegend es
die wache Seele schürt.
Ein perlend, nie versiegendes
Gedankenbrauwerk rührt!
Gottfried Keller
.
Ich will ihm was schenken
Und ich will ihm noch schenken
Ein weißes Häselein
Es ist voll tausend Ränken
Will stets bei Menschen sein
Es wird beim Kripplein spielen
Und Trommeln eigentlich
Die Schläge niederzielen
Mit Füßen meisterlich.
Und ich will ihm noch schenken
Ein wachsam`Hündelein
So klug, man soll`s kaum denken
Es tanzet ganz allein
Es kann auch aportieren
Und stehen auf der Nacht
Sucht,was man tut verlieren
Was gilt`s das Kindlein lacht.
Und ich will ihm noch schenken
Ein mausig Kätzelein
Ihm darf kein Häärlein kränken
Halten, dein Hündelein
Es läßt sich auch nicht beißen
Gar schnell sich widersetzt
Tut brüsten sich und spreißen
Bleibt immer unverletzt.
verfasser unbekannt
Der erste Schnee

.
Jeder Halm und jeder Zweig
Zart mit Zuckerguss versehen.
Alles glitzert, ist nun weiß
Über Nacht ist es geschehen.
Ganz verzaubert ist der Wald,
Winter hat ihn angehaucht.
Leicht mit Puder überstreut
Jeden Baum und jeden Strauch.
Pfützen sind nun zugefroren
Auch der kleine Bach trägt Eis.
Eine Farbe domoniert
Diese Farbe ist heut`Weiß.
Kommt die Sonne noch dazu
Könnt`es silberfarben werden
Winter zeigt mal seinen Charme
Es wird Winter auf Erden.
verfasser unbekannt
.
Der November
November,
du Monat mit Kälte und Wind.
November,
der auch schöne Seiten bringt.
Für Kinder Laternen,
unter den leuchtenden Sternen.
Vorfreude kommt bald,
bei Jung und auch bei Alt.
Im Novembergedenken,
die Toten beschenken.
In Andacht und Stille,
so wie es ist Gottes Wille.
Besinnlich und leise,
auf verschiedene Weise.
Ein Spatziergang ohne Schwung,
gemächlich in der Dämmerung.
Schön, wenn sich ein Licht dann bricht,
bei manchem Abend im Kerzenlicht.
Nach dem November kommt der Dezember.
So wie es immer schon war,
mit guten Wünschen wie jedes Jahr.
verfasser unbekannt
Die Winternacht
.
Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart,
nur fort, nur immer fort geschritten!
Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheind die alten Fichten,
die sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
den Zweig zurück zur Erde richten.
Frost! Friere mir ins Herz hinein!
Tief in das heißbewegte wilde!
Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,
wie hier im nächtlichen Gefilde!
nickolaus lenau
.
Kleinstadt im Schnee
Kleinstadt im Schnee
Die Häuser, spielzeugwinklig aufgestellt,
stehen da, hielten sie sich schüchtern bei der Hand,
um Mut sich einzuflössen vor der Welt,
verschlafen, aber voll verstecktem Widerstand.
*
In ihnen sind Gerüche aufbewahrt,
seit unserer Kindheit längst verraucht und tot:
von Leder, Dörrobst, Kräuter aller Art,
vierfach gefiltertem Kaffee und frischem Brot.
*
Auch sonst ist vieles noch wie einst zur Zeit,
des Phonographen und der scheppernden Musik,
die Brunnen und die Plätze sind verschneit,
und selbst die UKW Antenne wirkt antik.
*
Die Flocken decken gnädig zu und sacht,
was allzu laut und bunt sich produzieren will,
und eh sie recht aus ihrem Schlaf erwacht,
verstummt die Kleinstadt wieder und wird winterstill.
verfasser unbekannt

Eiskristalle...
Eiskristalle auf kahle Bäume gesteckt,
von strahlender Sonne zum Leben erweckt.
Glitzerde Splitter in wirrem Gewimmel
,fielen wie kleine Kristalle vom Himmel!
Ich schaue soviel Schönheit und Pracht,
da hat mein Herz einen Salto gemacht!
Ich musste gleich meine Freude zeigen,
und tanzte mitten im Wald einen Reigen!
Ich sandte dieses Gefühl auf die Reise!
Wie war sein Echo?Laut oder leise?
Hat`s eine Bllume zum blühen gebracht?
Hat`s in der Wüste den Sandsturm entfacht.
War`s in der Feenwelt ein Klingeln?
Oder begannen die Vögel zu singen?
Könn`t schwören, es hat einen Zwerg geweckt,
der sich hinter dem Baume versteckt!
Er hat mir gewunken, der kleine Wicht!
Die ihr dies hört, ihr dies hört, ihr glaubt mir nicht!
Wenn ihr auch darüber spottet und lacht,
mir hat dies Erlebnis Freude gebracht.
verfasser unbeknant

Kalendersprüche für den Dezemeber

Kalendersprüche für den Dezember
*
Wenn`s im Dezember viel blitzt und kracht,
im kommenden Jahr der Schnitter lacht.
*
Fänggt der Dezember früh an zu toben,
wird man ihn dann im Januar loben.
*
Geht Barbara im Klee,
kommt das Christkind im Schnee.
*
Frost ohne Schnee in der Adventszeit,
bringt viel gutes Wintergetreid.
*
Flißt Nikolaus noch Birkensaft,
dann kriegt der Winter keine Kraft.
verfasser unbekannt

Der Dezember

Jetzt kommt die Zeit der zwölf langen Nächte und weiß vermummt steht der Tannenwald.
Und Schneewinde wehen, und Winternächte sind unbarmherzig und eisig kalt.
Berfinken fallen in ganzen Schwärmen in unsere Buchenwälder ein
und Saatkrähen gründen Kolonien und Zwergtaucher brechen in Teiche ein.
In Schneemusik und bleicher Stille weht dann über Nacht Weihnachten herein
und er ist zu spüren. "Gottes Wille" und er ist tröstlich, der friedliche Schein.
Ein Schneegrab mit starren Schmetterlingen, ein Blumenmeer an den Fensterscheiben das heimliche, leise Weihnachtsklingen und das Sternenfallen, das Flockentreiben - das ist alles Dezember, ist alles weihnachtliche Glückseligkeit.
.Aber Bäume, sind jetzt Weihnachtsbäume, abgeschlachtet für die einzige Nacht der Glückseligkeit.
verfasser unbekannt

Zur Winterzeit

Zur Winterzeit, wenn`s Herz bereit,
zum Feste aller Freuden,
wenn mancher Mensch zur Tat bereit,
zu lindern vieler Leiden,
wenn ruhen darf der Arbeit Last
und wir an Frieden denken,
will auch der Mensch, der einmal Kind,
den Sinn nach innen lenken.
Erinnerungen werden wach,
die einstmals schön gewesen,
als uns die liebe Mutter noch,
Geschichten vorgelesen.
Das waren heile Kinderzeiten.
Wie konnten sie die Seele weiten.
Erinnerunge an Plätzchen backen,
an liebevoll Geschenkverpacken,
an Schuhe, daraußen auf der Matte
und Wünsche, die man heimlich hatte
und an den Rupprecht aus dem Walde.
Da war der dunkle Winterwald,
mit Tannen klein, mit Tannen alt.
Man brach die Nadelzweige frisch,
zum grünen kranzgeschmückten Tisch.
Schon riecht man Harz in allen Stuben.
Die Menschen freuen sich,
Mädchen wie auch Buben.
verfasser unbekannt
Der Wintereinbruch
In der Nacht hat es geschneit,
oh du fröhliche Winterzeit.
Wunderhübsch zwar anzusehen,
doch viele können jetzt nicht gehen.
*
Für die Autos rutschgefährlich
und wenn ihr seid so richtig ehrlich,
am Fenster ist`s ein Augenschmaus,
doch lieber ist man doch Zuhaus.
*
Hier fliegen Flöckchen weiterhin,
ich blieb`vermutlich heute drin,
schau beim tanzen ihnen zu,
dann bekommt die Seele endlich Ruh.
*
Weiß gekleidet die Natur,
watteleise Wald und Flur.
Doch ich weiß, am jungen Winter
erfreuen sich die kleinen Kinder.
*
Handschuhe und Mützen an,
Schlitten aus dem Keller dann.
Nun ein Schneemann wird erstellt,
der auch Erwachsenen gefällt,
ein Lächeln ziert nun mein Gesicht,
Winterweiß schenkt Herzenslicht.
verfasser unbekannt
Novembernebel

Noch ist matter Wintertag,
Äste schimmern weiß und grau.
Ein Schleier hüllt das stille Land,
kaum sichtbar noch des Himmels Blau.
Die Nebel zerfließen langsam,
die Sonne küßt das weiße Land.
Und verzaubert den Reif in der Weite
in ein leuchtend brillantenes Band.
.
.
Der Winter ist gekommen,
verstummt ist der Hain.
Nun soll uns im Zimmer ein Liedchen erfreuen.
Das glitzert und flimmert und leuchtet so weiß.
Es spiegelt die Sonne im blitzblanken Eis.
Wir gleiten darüber auf blinkendem Stahl.
Und rodeln und jauchzen vom Hügel ins Tal.
Und senkt sich der Abend gehts jubelnd nach Hause.
Ins trauliche Stübchen zum Bratapfelschmaus.
.
.
Schlitten vor dem Haus,
steig ein kleine Maus.
Zwei Kätzchen davor,
so geht es durch das Tor.
Zwei Kätzchen dahinter,
so geht es durch den Winter.
Hinein ins Feld,
wie weiß ist die Welt.
Auf einmal, o weh,
kleine Maus liegt im Schnee.
Kleine Maus liegt im Graben,
wer will sie haben.
Schlitten vor dem Haus,
wo bleibt die Maus?
Die Kätzchen miau,
die wissen es genau.
Hat nicht still gesessen,
da haben wir sie gefressen.
Gustav Falke
.
Des Winters Einzug
.
Nun zieht mit seiner ganzen Macht Herr Winter wieder ein.
Vergangen ist der Fluren Pracht, erbleicht der Sonne Schein.
Weh uns! Schon naht der kalte Mann mit seinem weißen Bart!
Wer Arme und Beine rühren kann, kommt, hemmet seine Fahrt!
Schließt Tür,Tor und Fenster zu, und laßt ihn nicht herein,
daß er uns nichts zu Leide tut! Es friert ja Groß und Klein!
Bringt eine lange, lange Nacht und einen kurzen Tag.
Des Schneegestöbers Flockenjagd und noch so manche Plag.
Doch kennt er viele Freuden auch, bringt neuer Märchen Traum.
Und hat, es ist ein alter Brauch, bei sich den Weihnachtsbaum.
Eisblumen malt ans Fenster er in weißem Blütenkranz.
Die freuten uns noch immer sehr mit ihrem Zauberglanz.
Schneemänner gar und Blindenmaus und Schattenspiel bei Licht.
Das bringt der Winter auch ins Haus, d`rum schmäht den Alten nicht!
Herein, herein denn, Wintermann! Komm, setz dich zum Kamin!
Wärme deine kalten Hände d`ran und auch ein Märchen Sinn!
Erzähl es dann, wir hören zu, wir haben sorgsam acht.
Und es ist aus, geh`n wir zur Ruh und wünschen gute Nacht.
verfasser unbekannt
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Der kalte, schöne Winter

Die Vögel ziehen wieder fort,
an jenen warmen, schönen Ort,
an dem die Sonne lange noch scheint
und nicht der Himmel öfters weint.
Wie hier in useren stillen Ort,
an dem man denkt so oft an dort,
wo jetzt die Vögel alle sind
und wo es gibt den warmen Wind.
Doch hier bricht jetzt der Winter an,
was man schon langsam sehen kann.
Den Regen lösen Flocken ab,
sie kommmen still zu uns herab.
Und auf den Boden nieder,
bis sie dort verschmelzen wieder.
Die Fenster glänzen mit dem Eis
und Lichter ziehen manchen Kreis
auf Bäumen, Zäunen und auf Türen,
sie sollen den Mensch nach Hause führen.
So geht vorbei, wie Tag und Nacht,
die schöne weiße Winterpracht.
Doch nächsten Winter ist nicht weit
und alle freuen sich wenn es scheint.
Und wenn die Vögel wieder fliehen
und niemand will mit ihnen zeihen,
dann weiß man, dass es schöner hier,
wo Winter herrscht und wohnen wir.
verfasser unbekannt
Der Winter ist ein karger Mann,
er hat vom Schnee ein Röckchen an;
zwei Schuh von Eis sind nicht zu heiß,
von rauhem Reif eine Mütze
macht auch nur wenig Hitze.
Er klagt:"Verarmt ist Feld und Flur!"
Den grünen Tannenbaum hat er nur
den trägt er aus, in jedes Haus,
in Hütten und Königshallen;
den Schönsten Strauß von allen!
verfasser unbekannt
Schneeflocken

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Weiße Flocken fallen vom Himmel,
staunend betracht ich das Gewimmel.
Leise und sacht
sinkt die Pracht,
deckt alles zu
und die Natur kommt zur Ruh.
So will auch ich zur Ruhe geh'n,
um Morgen fröhlich aufzusteh'n.
Gute Nacht
Heidi Gotti
.

Schnee
Schnee, zärtliches Grüßen der Engel,
schwebe, sinke, breit alles in Schweigen und Vergessenheit!
Gibt es noch böses, wo Schnee liegt?
Verhüllt, entfernt er nicht alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden Weichheit,
und dämpft selbst die Schnitte des Lautesten in Leise?
Schnee, zärtliches Grüßen der Engel,
den Menschen, den Tieren!
Weißeste Feier der Abgeschiedenheit
verfasser unbekannt
Raureif

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Etwas aus den Nebelsatten
Lüften löste sich und wuchs
über Nacht als weißer Schatten
eng um Tanne, Baum und Buchs.
*
Und erglänzte wie das weiche
Weiße, das aus Wolken fällt,
und erlöste stumm in bleiche
Schönheit eine dunkle Welt.
Gottfried Benn (1886-1956)
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Winterzeit
.
Ich stapfe durch den noch grünen Wald,
es ist noch sehr mild, überhaupt nicht kalt.
Trotzdem wird bald Weihnachten sein,
das Fest, auf das wir uns immer freun.
Wie die Zeit doch rennt...
es ist schon erster Advent.
Kindheitserinnerungen, richtig schön.
Wißt ihr noch... in der Kinderzeit?
Man machte soch für die Feier bereit.
Heidi Gotti
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Das Eichhörnchen und die Taube

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"Wieviel wiegt eine Schneeflocke?" fragte
ein Eichhörnchen eine wilde Taube.
"Etwas mehr als Nichts" erwiederte diese.
"Wenn das so ist", so das Eichhörnchen,
"muß ich dir eine bemerkenswerte Geschichte erzählen.
Neulich saß ich, ganz nah am Stamm, auf dem Ast einer Fichte.
Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken,
die sich rund um mich auf Zweigen und Nadeln niederließen.
Es waren genau 3741952. Als die 3741953ste Flocke den Ast berührte,
diese kleine Flocke, mit einem Gewicht von etwas mehr als nichts,
brach der Ast ab.
Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Expertin, dachte eine Weile nach.
Dann sah sie das Eichhörnchen bedeutungsvoll an.
"Vielleicht fehlt nur noch die Stimme eines Menschen,
und es wird Frieden in der Welt sein!"
verfasser unbekannt
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Ein kalter Dezembermorgen
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Der Himmel brennt und taucht die Welt
in goldenes Licht.
Spüre wie sich meine Seele öffnet,
möchte die Wolken mit meinen Händen berühren,
abheben, fliegen, eins sein mit diesem Ereignis.
Spüre die tiefe Ruhe in mir, dankbar für diese Gefühle,
dankbar für dieses Leben.
Ein Farbenspiel so prächtig, dass es sich einprägt,
dass man es nicht vergessen möchte.
Nebelbänke liegen über denFeldern,
mystisch ziehen ihren Weg.
Fühle mich eingetaucht wie in eine Zwischenwelt,
ohne Zeit und ohne Raum.
Doch genauso schnell,
wie dieser Zauber da war,
ist er wieder verschwunden.
Doch die Gefühle bleiben und die Erinnerung,
an diesen klaren kalten Dezembermorgen.
Iris Poschkamp
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Ein Wintermorgen
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Sonne, winterlich blaß und zag,
nebelfahl verhangen zwischen kahlen,
stummen Bäumen.
Einsames Glockenläuten wie aus fernen Träumen,
klirrend kalt beginnt der Tag.
In den lichten Himmel steigt der Häuser weißer Rauch.
Von Eis umdrängt sind Weiher und Fluß,
Fensterscheiben verziert von frostigem Eisblumenkuß.
Die Sterne kühlt ein kalter Winterhauch.
Selten der Schnee so froststarr klirrend war,
Zweige sich unter der Last zu Boden neigen.
Über allem ruht friedliches Schweigen.
Die Welt ist voll Stille, tief und klar.
Dana Lämmerhirt
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Im Wald
Wenn die ersten Fröste knistern in dem Walde bei Bayrisch-Moos.
Geht ein Wispern und ein Flüstern in den Tannenbäumen los.
Ein Gechicher und Gesumm Ringsherum.
Eine Tanne lernt Gedichte, eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke alte Fichte sagt verdriesslich "Gebt doch Ruh!"
Kerzenlicht und Weinanchtszeit sind doch noch weit.
Vierundzwanzig lange Tage,
wird gekräuselt und gestutzt und das Wäldchen keine
Frage,wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt:" Wieso" Warum?" der ist dumm.
Was das Flüstern hier bedeutet, weiß man delbst im Spatzennest,
jeder Tannenbaum bereitet sich noch vor auf`s Weihnachtsfest,
denn ein Weihnachtsbaum zu sein, das ist fein!
@ James Krüß aus Tannengeflüster

Winterwelt

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Wenn die Welt da draußen im Grau versinkt
in kahlen Bäumen kein Vogel mehr singt
packe ich meine Traurigkeit ein
trage sie tief in den Wald hinein!
*
Dort wiegen sich die Nebelfrauen
sanft im Reigen, gar schön ihr Tanz
zur Melodie im Nebelgrauen
winden aus welkem Laub manchen Kranz!
*
Gebannt schau ich zu diesem Winterfeste
hin fasziniert, jeden Winter auf`s neu
meine Traurigkeit hänge ich in kahle Äste
während ich mich auf den Frühling schon freu!
*
So hat jedes Ding zwei Seiten
ja auch die graue Winterzeit
hilft meinem Leben Weg bereiten
begräbt vergangenes Weh und Leid!
Urheberrecht by Celine Rosenkind
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Der Winterabend

Der Winterabend, das ist die Zeit
der Arbeit und der Fröhlichkeit.
Wenn die anderen nähen, stricken und spinnen,
dann müßen wir Kinder auch was beginnen;
wir dürfen nicht müßig sitzen und ruh`n,
wir haben auch unser Schularbeiten.
Und sind wir fertig mit Lesen und Schreiben,
dann können wir unsere Kurzweil treiben.
Und ist der Abend auch noch so lang,
wir kürzen ihn mit Spiel und Gesang.
Und wer dann ein hübsches Rätsel kann,
der sagt`s und wir fangen zu raten an.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Winterzeit
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Ich stapfe durch den noch grünen Wald,
es ist noch sehr mild, überhaupt nicht kalt.
Trotzdem wird bald Weihnachten sein,
das Fest, auf das wir uns immer freun.
Wie die Zeit doch rennt...
es ist schon erster Advent.
Kindheitserinnerungen, richtig schön.
Wißt ihr noch... in der Kinderzeit?
Man machte soch für die Feier bereit.
Heidi Gotti
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Winter

Jetzt kommt die Zeit der zwölf langen Nächte
und weiß vermummt steht der Tannenwald.
Und Schneewinde wehen,
und Winternächte sind unbarmherzig und eisig kalt.
Berfinken fallen in ganzen Schwärmen
in unsere Buchenwälder ein
und Saatkrähen gründen Kolonien
und Zwergtaucher brechen in Teiche ein.
In Schneemusik und bleicher Stille weht,
dann über Nacht Weihnachten herein
und er ist zu spüren. "Gottes Wille"
und er ist tröstlich, der friedliche Schein.
Ein Schneegrab mit starren Schmetterlingen,
ein Blumenmeer an den
Fensterscheiben das heimliche,
leise Weihnachtsklingen und das Sternenfallen,
das Flockentreiben - das ist alles Dezember,
ist alles weihnachtliche Glückseligkeit.
.Aber Bäume, sind jetzt Weihnachtsbäume,
abgeschlachtet für die einzige Nacht der Glückseligkeit.
verfasser unbekannt

Winternacht

Winternacht
Dür die stilli Winternacht
flöcklet Schee wie wyssi Watte
deckt es bländig wysses Tuech
uf die lääre, müde Matte.
Un es Glöggli lütet dry:
Gly... gly... gly...
Dür die stilli Winternacht
glänzt es geduldig heiters Stärnli.
Zu de graue Wulchen us
schynt es wie nes chlys Latärnli.
Ds Glöggli lütet wyter dry:
Gly... gly... gly...
Dür die silli Winternacht
flügt es fröhlichs Ängelschärli,
singt es lyses Wiehnachtslied
für e Fritz u für ds Klärli.
U no geng tönt ds Glöggli dry:
Gly... gly... gly...

Winternacht

Winternacht
Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum.
uns es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie ein Traum.
Die fiel dazu wie im Traum...
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleinsgefieder
aus dem silbernen Sternenraum.
Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum.
Und dazu fiel eine Flocke,
so leis als wie ein Traum.
so leis als wie ein Traum
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiss,
als wie von Engleinflaum

Zur Winterzeit

Zur Winterzeit, wenn`s Herz bereit,
zum Feste aller Freuden,
wenn mancher Mensch zur Tat bereit,
zu lindern vieler Leiden,
wenn ruhen darf der Arbeit Last
und wir an Frieden denken,
will auch der Mensch, der einmal Kind,
den Sinn nach innen lenken.
Erinnerungen werden wach,
die einstmals schön gewesen,
als uns die liebe Mutter noch,
Geschichten vorgelesen.
Das waren heile Kinderzeiten.
Wie konnten sie die Seele weiten.
Erinnerunge an Plätzchen backen,
an liebevoll Geschenkverpacken,
an Schuhe, daraußen auf der Matte
und Wünsche, die man heimlich hatte
und an den Rupprecht aus dem Walde.
Da war der dunkle Winterwald,
mit Tannen klein, mit Tannen alt.
Man brach die Nadelzweige frisch,
zum grünen kranzgeschmückten Tisch.
Schon riecht man Harz in allen Stuben.
Die Menschen freuen sich,
Mädchen wie auch Buben.
verfasser unbekannt

Wintersonnenwünsche

Ein Wintermorgen, herrlich-klar
am Himmel steh`n noch Sterne
doch ich weiß, die güldene Sonne
macht auf sich in der Ferne.
Bald wird sie um die Häuser zieh`n
und strahlen in die Fenster
mit ihrem hellen Herzensschein
vertreiben Nachtgespenster.
Ihr Lieben, aus dem Bett mit euch,
ein schöner Tag soll`s sein
vielleicht zieht Sonne heute auch
in eure Seelen ein.
Mag schenken sie uns zuversicht
viel Hoffnung noch dazu
und Krankheit, Kummer, Sorgennot
verschwinden dann im Nu.
verfasser unbekannt
Rasenspitzen in Weiß, blinde Autoscheiben,
doch bei Sonnenschein wird`s nicht so bleiben.
Die trockene Kälte gefällt mir sehr.
mit Tageserwachen kommt Fröhlichkeit her.
Auch Vögelchen heute Lieder froh singen,
als wollten sie Trost und Freude bringen.
Ich werfe die Sorgen weit über Bord,
mögen sie bleiben für lange Zeit fort.
Tausche sie lieber gegen Wohlgefühl ein
und Zufriedenheitsstimmung, komm, ich lade dich ein.
Nun lasst uns annehmen diesen herrlichen Tag
und was an Schönfreuden er uns schenken mag.
verfasser unbekannt
Der Schneemann
.
Auch in kalten Jahreszeiten,
ob sie`s glauben oder nicht,
findet man, Verliebte streiten,
gerade habe ich zwei dabei erwischt.
*
Ein Schneemann, eben angetraut,
er zu seiner Frau sagen schien.
"Ich habe es gesehen, du hast geschaut,
zu einem anderen jungen Schneemann hin!"
*
Da wurde sie barsch und zu ihm spricht:
"Ich wollt mich gerade zu dir wälzen,
auf das die Liebe niemals bricht,
jetzt, jetzt sollst du nur noch schmelzen!"
udo posch
.

Katze im Winter

Im Winter, meist auf leisen Tatzen
kommen hundemüde Katzen.
Nicht sehr freundlich ist es draußen,
wo die Miezen gerne hausen.
Kein Sonnenschein und immer kalt,
und immer dunkel, scheußlich halt.
So mauzen sie, tagein, tagaus
und fangen nicht mal mehr eine Maus.
Stattdessen woll`n sie rein ins Haus,
der Winter ist ja echt ein Graus!
Sie dürfen rein, sie reiben Köpfchen,
und woll`n auch mal ans Futtertöpfchen.
Und ehe man es sich versieht,
die Katz`im Menschenbette liegt.
Da schläft und schläft sie immer weiter
und denkt, im Frühling ist es wieder heiter.
verfasser unbekannt
Der Tannenbaum


Oh sieh wer steht im grünen Kleid
wenn alles kahl ist weit und breit
noch dort und schaut so freundlich her
als ob kein wilder Sturmwind wär?
Der Tannenbaum, der Tannenbaum
der kann es ja erwarten kaum
bis Winter ist und kalt und weiß
die Erde decken Schnee und Eis.
Denn dann das weißt du selber gut,
Knecht Ruprecht kommt mit Sack und Rut
und mit ihm kommt in jeden Jahr
der Englein liebe lichte Schar.
Den Tannenbaum da drauß im Wald
den holen sie und denk nur bald
da strahlt er in der Lichterpracht,
gar festlich in der heiligen Nacht.
Ist's nimmer lang dann ist's soweit
denn sieh ja nur es schneit es schneit
wie dicht der Schnee herunterfällt
bald sieht mann nicht mehr Wald noch Feld.
Christkindlein schickt den Schnee zur Erden
freue dich bald soll es Weihnachten werden.
von Anne bekommen
.


Schneeflocken
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Schneeflocken tanzen vom Himmel leise,
sacht bedeckt in weiß die Nacht.
Der Wind pfeift eine Melodie dazu,
Flocken tanzen zur Erde, finden Ruh.
Vollmond lächelnd leuchtet gülden,
Straßen mir Schnee sich schnell füllten.
Schneezauber durch die Landschaft zieht,
der Winter frostig über Wiesen kriecht,
der Jäger wird die Fährte im Schnee sehen,
Tiere hoffen der Wind wird sie verwehen.
verfasser unbekannt
.
Winter

Nicht ein Flügelschlag ging durch die Welt
Still und blendend lag der weiße Schnee.
Nicht ein Wölklein hing am Sternenzelt,
Keine Welle schlug im starren See.
*
Aus der Tiefe stieg der Seebaum auf,
Bis sein Wipfel in dem Eis gefror;
An den Ästen klomm die Nix`herauf,
Schaute durch das grüne Eis empor.
*
Auf dem dünnen Glase stand ich da,
Das die schwarze Tiefe von mir schied;
Dicht ich unter meinen Füßen sah
Ihre weiße Schönheit Glied um Glied.
*
Mit ersticktem Jammer tastet`sie
An der harten Decke her und hin,
Ich vergess`das dunkle Antlitz nie,
Immer, immer liegt es mir im Sinn!
Gottfried Keller

Das Winterwunder
Das Winterwunder
Es bläst der Wind so bitterkalt,
wer stapft da durch den Winterwald,
mit eingezogenem Genick
und nach vorn gerichtetem Blick?
Tief verschneit der Tann,
soweit man sehen kann.
Schwer der Schritt,
langsam jeder Tritt.
Den Schlitten zieht die müde Hand,
mit Säcken gefüllt bis zum Rand!
Den Weg sieht man nicht,
im scheidenden Licht.
Es beginnt zu schnei'n,
Angst schleicht im Herz sich ein.
Kein Vöglein singt,
kein Rehlein springt.
Auf einer Lichtung nun der Halt,
es schneit und ist sooo bitterkalt.
Seine Säcke packt er aus!
Ihr dachtet, es wär der Nikolaus?
Nein, weit gefehlt,
vom Förster hab ich erzählt.
Er ist heut auf besonderer Pirsch,
zu füttern Hase, Wildschwein, Reh und Hirsch.
Denn auch Tiere haben Hunger
erhoffen sich ein Winterwunder.
Heidi
Auf eine Christblume
Auf eine Christblume
Tochter des Waldes, du Lilienverwandte,
So lang von mir gesucht, Unbekannte,
Im fremden Kirchhof, öd und winterlich,
Zum erstenmal, o Schöne, find ich Dich!
Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest,
Ich weiß es nicht, noch wessen Grab du hütest;
Ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil,
Ist's eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.
Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne;
Die wäre tödlich andrer Blumen Wonne,
Dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft,
Himmlischer Kälte balsamsüßer Luft.
In deines Busens goldner Fülle gründet
Ein Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet;
So duftete, berührt von Engelshand,
Der benedeiten Mutter Brautgewand.
Dich würden, mahnend an das heilge Leiden,
Fünf Purpurtropfen schön und einzig kleiden:
Doch kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit,
Lichtgrün mit einem Hauch dein weißes Kleid.
Eduard Möricke
Schneeflocken
Schneeflocken...
Am Fenster stehe ich in der Nacht,
Flocken fallen vom Himmel sacht,
ganz zart und fein,
im Straßenlaternenschein.
Ganz plötzlich -
haben sie verändert sich!
Wie sie schweben um jedes Haus,
sehen sie wie kleine Engel aus.
Kommen sie von Gott,
der uns in der Not
seine Engel schickt,
die ich hier erblick???!!
Passiert es in der Nacht,
im Schlaf, denk ich nach?
Milliarden Engel, im Gepäck Gottes Segen,
sehe ich auf die Erde hernieder schweben.
Sie bringen uns Schutz bei Gefahr,
Liebe, wo seither Hass nur war.
Trost, wenn wir traurig sind
Gesundheit, wenn krank wir sind.
Sie sollen uns in Gottes Sinne lenken,
uns Güte, Milde und Weisheit schenken,
überall dort, wo es ist angebracht,
so ist es wohl von Gott gedacht.
Man muss sie nur sehen und erkennen,
dann werden sie sich unser annehmen.
Sie nehmen uns dann in Gottes Hand,
egal wo wir leben in welchem Land.
An alle Menschen muss ich denken,
möchte allen einen Engel schenken!
Heidi
Der Winter
Wenn unsere Erde friedlich ruht,
nimmt Weihnachtsmann den roten Hut,
zieht Stiefel und den Mantel an
holt heraus das Schlittengespann.
Hurtig zählt er die Säcke nach
und macht alle Englein wach.
Knecht Ruprecht und das Christkindlein
dürfen auch nicht müde sein!
Aufgesessen! Hüü und hopp!
Durch den Himmel im Galopp
saust der Schlitten nun geschwind
zu dem lieben, braven Kind.
Weihnachtsmann hat viel zu tun,
keine Zeit, sich auszuruh`n.
Alle Kinder soll`n was haben
von den schönen bunten Gaben!
Seine Helfer, die verteilen
die Geschenke nach den Zeilen,
die die braven Kinder schrieben
an den Weihnachtsmann, den lieben.
Gudrun Zerbe
Das Novemberlied
Der November, der besungen,
hat auch mir im Ohr geklungen.
*
Zu kurz kommt dieser Monat immer.
Doch sehe ich so viele Sonnenschimmer,
schon morgens auf der Fensterbank.
*
Die Fenster, sie sind auch schon blank.
Durch alle ich jetzt viel mehr seh,
denn bei mir wirkt die gute Fee.
*
Der Himmel schaut so blau mich an.
November tut noch, was er kann,
uns schöne Stunden zu bescheren.
D`rum wollen wir ihn doch mal ehren.
*
Ein Hoch auf den heutigen Novembermorgen.

Kindergartenlieder

Laterne, Laterne,
Sonne - Mond und Sterne,
brenne auf,
mein Licht brenn auf,
mein Licht brenn auf,
aber nur,
meine liebe Laterne nicht!
Kindergartenlied

Ich hab eine feine Laterne,
die leuchtet so hell in die Nacht.
Am Himmel alle Sterne
sind auch schon aufgewacht.
*
Laternenlicht, verlösch noch nicht
Laternchen, leuchte hell!
*
Ich trug meine feine Laterne
ganz ruhig vor mir her;
ich hab sie ja so gerne,
sie wird mir nicht zu schwer.
*
Laternenlicht verlösch noch nicht,
Laternchen leuchte hell!
Kindergartenlied

Durch die Straßen auf und nieder,
leuchten Laternen wieder.
Rote, gelbe grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.
*
Wie die Blumen in dem Garten
blühn Laternen aller Arten.
Rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.
*
Und wir gehen lange Strecken,
mit Laternen an den Stecken.
Rote,gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.
Kindergartenlied

11.11.Sankt Martinstag

Der Martinstag
Zum Brauchtum von dem Martinstag.
Am 11. November ist Martinstag und wird vielerorts gefeiert
mit unterschiedlichem Brauchtum.
Eine Legende zum Heiligen Sankt Martin.
Martin von Toours (316-398)
in Ungarn geboren, war Offizier des römischen Kaisers.
Zur Legende; Es begegnete ihm in einer kalten Winternacht, ein Bettler, der nur noch Lumpen auf dem Leib trug und vor Kälte wimmerte. Als Martin ihn sah, nahm er sein Schwert und schnitt damit seinen eigenen Mantel mitten durch. Die eine Hälfte gab er dem Armen, die andere Hälfte legte er sich selbst wieder um.
In der folgenden Nacht soll dem Martin Jesus Christus im Schlaf erschienen sein. Er soll jenes Mantelstück getragen haben, das Martin dem Bettler am Abend gegeben hatte. Martin ließ sich bald darauf im Alter von 18 Jahren taufen.
Mit 40 Jahren quittierte er seinen Dienst im Heer,
wurde Missionar und wirkte seit 371 als Bischof von Tours.
Besonders auf dem Lande war früher der Martinstag von besonderer Wichtigkeit. An diesem Tage erhielten die Mägde und Knechte den Lohn, da jetzt die Ernte eingebracht und der Wein gekeltert war. Der Martinstag bedeutete somit den Abschluß des Wirtschaftsjahres.
Allerdings waren dann aber auch die Zinsen und Pacht fällig. Viele Bauern leisteten ihre Abgaben nicht finanziell, sondern in Form von Landwirtschaftlichen Produkten. Einer Kuh, einem Schwein oder einer Gans.
Weil die Gänse oft vorher geschlachtet wurden, um dem Gutsherren einen fetten Gänsebraten zu servieren, wurden diese Gänse nach dem Namen des Tages, also "Martinsgans" genannt.
In vielen Gegenden bekommen die Kinder auch heute noch kleine Geschenke zum Martinstag. Der Heilige Sankt Martin kommt z.B. in Franken als Pelzmäntel zu den Kindern.
Auch spezielle Backwaren findet man zum Martinstag: Martinsbretzel usw.
Ein anderer Brauch am Vorabend mit der Laterne herumzuziehen und Laternenlieder zu singen, der ist weitverbreitet.
In einigen Gegenden führt diesen Laternenzug ein Reiter als Sankt Martin an, oft wird dann jedoch auch die Legende mit dem Bettler nachgespielt.
Das ist bei uns der Fall. Stolz tragen die Kindergartenkinder ihre selbstgebastelten Laternen. Zum Abschluß gibt es in der Turnhalle immer heißen Tee und Punsch sowie Lebkuchen.
Ich habe diese Feier immer sehr genoßen, die Laternen meiner Kinder stehen auf dem Fensterbrett und leuchten den ganzen Abend.
Ich wünsche euch allen heute Abend ebensoviel Freude
wie auch immer ihr die Feier begeht.
eure mary rosina
St. Martin mit viel Rittersleut
wohl übers Feld zum Jagen reit`t
und als sie kamen an einen Hag,
ein nackter Mann an der Straße lag.
Dem klapperten vor Frost die Zähne,
und an den Wimper fror ihm die Träne.
Er rang die Hände und bat mit Beben;
Sie möchten ihm ein Almosen geben.
Und all die Ritter zogen fürbaß,
dem nackten Armen gab keiner was;
sie wendeten von ihm das Angesicht,
die Jammergestalt zu schauen nicht.
Der Martin aber, sein Roß hielt an,
"Von mir, du Armer, sollst was han!"
Er nimmt sein Schwert und alsogleich
haut er seinen Mantel, gesticket reich
mit Gold und Silber, entzwei in Eil,
und gibt dem Nackten den einen Teil,
die andere Hälfte er selber behalt`t,
und reitet den anderen nach in den Wald.
Und wie Martinus erblicket die Rott,
überhäufen sie ihn mit Hohn und Spott.
"Da seht nur einmal den Narren an,
teilt sein Kleid mit dem Bettelmann;
Der halbe Mantel steht ihm gar schön,
er kann damit zum Bankette gehn,
damit ihn künftig mag jeder kennen,
so woll`n wir den halben Ritter ihn nennen."
Sie lachten und witzelten noch gar viel,
Martinus war all ihres Spottes Ziel.-
Doch wie der Abend zu dämmern beginnt,
so wehet ein kalter, schneidiger Wind;
Die Ritter hüllten sich alle fein
in ihre großen Mäntel ein
und wollen reiten sogleich von hinnen,
doch konnten sie keinen Ausweg gewinnen,
nur immer tiefer kamen`s in den Wald,
und pfiff der Wind noch einmal so kalt;
sie jammerten sehr und vermeinten schier,
sie müßten vor Kälte heut sterben hier.
Martinus nur mit dem halben Kleid,
empfindet`s nicht, daß der Wind so schneid`t,
er lachet über ihr Schnappern und Bangen
und sitzt auf dem Roß mit glühenden Wangen.
Und jetzt ein roserifarbiges Licht
hervor aus der dunkelen Wildnis bricht,
und unter die Starrenden tritt heran
Herr Christ, mit dem halben Kleid angetan,
das jenem Armen Martinus gegeben,
und um ihn herum seine Engelein schweben.
Und Jesus sich zu Martinus wendet:
"Ja wahrlich, was ihr den Armen spendet,
das habet ihr mir selber gegeben,
und Früchte trägt`s euch im Tod und Leben,
jedwende Wohltat noch so klein,
wird euch erwärmen und Lohnend sein!"
Sie fielen all auf ihr Angesicht
und Jesus verschwand; doch des Glaubens Licht,
es leuchtete über dem heidnischen Haufen,
sie ließen sich alle zu Christen taufen.
Sei gegrüßt, St. Martin,
Gottesmann,
St. Martin, sei gegrüßt!
Dir zu Ehr sind all die Lämpchen an,
St. Martin, sei gegrüßt!
Du ein Muster der Barmherzigkeit,
bist belohnt in alle Ewigkeit,
St. Martin, sei gegrüßt!
Einen wärmenden Martinsmantel
braucht heute so mancher,
der bittere Kälte spürt:
Kälte der Gültigkeit, der Lieblosigkeit,
Kälte der Mißverständnisse, des Streites,
Kälte der Trennung, Entfremdung, Ausgrenzung.
Kälte der Verachtung, der Wortlosigkeit und
Kälte der Einsamkeit.
verfasser unbekannt

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
sein Roß, das trug ihn fort eschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Im Schnee da saß ein armer Mann,
hatt`Kleider nicht, hatt`Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittere Frost mein Tod!"
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Roß steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.
verfasser un bekannt
Martin, Martin frommer Mann,
von dem man sehr viel lernen kann.
Er teilte seinen Mantel bald,
weil dem Bettler war so kalt.
Heute Abend mit bunten Laternen
die Kinder
das Licht in dunkle Gassen bringen,
dazu singen sie fröhlich die Martinslieder,
begleiten den Martin und sein Gefolge
auf den Kirchplatz.
Wünsche allen einen schönen Martinsabend,
öffnet eure Herzen und laßt das Licht hinein,
damit es euch wärmen kann.
eure mary rosina
Ich geh´mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Stern.
hier unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh` nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Lichtmeer
zu Martins Ehr.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh nach Haus,
rabimmel, rabammel rabumm.
Ich geh` mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Der Martinsmann,
der zieht voran
rabimmel, rabammel, rabumm
Das Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Wie schön das klingt,
wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne,
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Kuchenduft
liegt in der Luft
rabimmel, rabammel, rabumm.
Das Licht ist aus,
wir geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Beschenckt und heut,
ihr lieben Leut
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht geht aus,
ich geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh`mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus
rabimmel, rabammel, rabumm.
Mein Licht ist aus,
ich geh`nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.
verfasser unbekannt
Heute wie damals braucht es den Martin,
der hinschaut,
der Not wahrnimmt und seinen Mantel teilt:
den Mantel der Güte und Nähe,
den Mantel der Sorge und Anteilnahme,
den Mantel tatkräftiger Hilfe.
unbekannt
Komm mit zum Fackelzug
Komm mit zum Fackelzug
mit den bunten Lichtern
Laternen gibt`s genug
In Viereck, rund und Trichtern.
*
Er kam mit einem schönem Pferd
Teilte seinen Mantel mit dem Schwert.
Und nach dem Fackelzug
hat man noch nicht genug.
*
Wir seh`n nicht ganz geheuer
auf`s große Martinsfeuer.
Die Kapelle spielt die Lieder
die doch alle singen wieder.
*
Viele sang man schon als Kind
Immer noch trägt sie der wind.
Hinterher von Tür zu Tür,
Denn sie kommen auch zu dir.
*
Die Kinder haben Spaß,
Bitten dich um irgendwas
Von einer kleinen Leckerei
Meist ist die Mama auch dabei.
*
Damals sowie heute ist es toll
Hat man erst die Türe voll
Und viel Süßes dann erhascht
Daheim wird dann recht froh
genascht.
Angie Adams
Laternenkinder
*
Laßet heute Lieder klingen
die die Kinder für uns singen
geh`n damit von Tür zu Tür,
kommen dann zu dir und mir.
*
Die Laternen bunt und schön
halten sie in ihren Händen
singen Strophe laut und schön
möchten, daß wir etwas spenden.
*
Und so geht an diesem Tage
manches Süßes, manche Lage
in die mitgebrachten Taschen,
weil die Kinder gerne naschen.
*
Laternenlichter frohe Gesichter,
Ich erinnere mich noch auch jedes Jahr
wie es früher bei mir war.
*
Wenn auch die Zeit hat sich gewandelt
es gibt noch Dinge die werden gehandelt
genau wie damals, für Groß und Klein
ein Riesenspaß wird`s immer sein.
Angie Adams
Der alte Weihanchtsmann
Der alte Weihnachtsmann
Bilder geschenkt
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Geschenke von euch
Vielen lieben Dank euch allen
für die wunderschönen Geschenke.

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Wichtig

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ist das von mir unwissentlich und ohne Absicht geschehen.
In Liebe eure mary rosina

Geschenke von Gitti

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