Zum Neuen Jahr

Zum Neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch.
Die alte Schuld sei ausgestrichen
und ausgetilgt der alte Fluch.
Zum Neuen Jahr ein neues Herze
ein frisches Blatt im Lebensbuch.
Zum Neuen Jahr ein neues Hoffen!
Die Erde wird noch immer grün.
Auch dieser März bringt Lerchenlieder.
Auch dieser Mai bringt Rosen wieder.
Auch dieses Jahr läßt Freuden blühn.
Zum Neuen Jahr ein neues Hoffen!
verfasser unbekannt

Es naht das Silvesterfest,
jedes Jahr eilt die Meute wie gehetzt
einzukaufen Böller und Raketen,
es wird gefeiert - Feten über Feten,
am frühen Morgen sehen die Straßen aus wie ein Schlachtfeld,
unsinnig verplempert wird das Geld,
es gibt nichts, daß diese Verschwendungssucht aufhält,
es ist nur das Vergnügen das zählt.

Das neue Jahr begrüßen
kann man auch besinnlich genießen -
Ein Winken mit Wunderkerzen von haus zu Haus,
ist auch ein schöner Augenschmaus.
Herzlich Winken und rufen:
"Ein gesundes neues Jahr!"
ist ein schönes Erlebnis, man ist so nah!
Karin Obendorfer

Der Dezember
Das Jahr ward alt, hat dünne Haare,
ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag,das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.Ist viel geschehen.
Ward viel versäumt. Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond, noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht. Ist alles Wahn.
Hat alles Sinn. Nützt nichts, daß man es versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühen.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht.
Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.
erich kästner

Frohes Neues Jahr

Wieder ist ein Jahr vergangen.
und es kehrt nicht mehr zurück.
Nur nicht klagen, nur nicht bangen!
Jede Zeit hat Freud`und Glück.
*
Laß uns fest die Hoffnung haben,
laß auf Gottes Güt`uns bau`n,
bei dem Neuen Jahr wie beim Alten
fröhlich in die Zukunft schau`n.
*
Was du wünschest dir hinieden
werde wahr im neuen Jahr,
dein sei Glück und Freud`und Frieden,
heute dein und immerdar.
*
Heul uns, wenn zu Leid und Sorgen
unser Auge nicht erwacht,
wenn mit jedem neuen Morgen
uns der Freude Sonne lacht.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Möge es Momente im neuen Jahr für dich geben,
wo keine Vergangenheit das Jetzige trübt
und keine sorgenvolle Zukunft
dir das Erheben dieses Augenblicks verweht.
Auf daß du einfach da sein kannst,
ohne zu wollen, ohne zu müssen,
nur sich selbst spüren, in diesem Moment.
Irischer Segenswunsch
Ist schon wieder Jahresende?
Ist schon wieder Jahresende?
Egal, wie ich es dreh`und wende,
es ändert nichts daran
bald schon fängt ein Neues an.
*
Freud und Leid war dabei egal-
es ist vorbei.
Was steht vor der Tür?
Was mag es sein, was bringt man mir?
*
Auch das muß jetzt noch nicht belasten
besser ist es, mal zu rasten,
ein bißchen zu verweilen,
anstatt ständig nur zu eilen?
*
Ein bißchen innehalten, hier uns jetzt
so das für dieses Jahr zu guterletzt
ein bißchen Ruhe einkehrt und Besinnen
dann kann ein Neues bald beginnen.
*
Ich wünsche ein frohes Fest
zu gegebener Stunde
und einen frohen Start zur nächsten Runde
Glück und Gesundheit, Wohlergehen
und das die Menschen sich verstehen.
Rita Lechenmayer?
Jahres Ende
Du greises Jahr:
du eilst, dem Ziele zu.
Rascher und rascher,
sehnst dich nach der Ruh.
In einem tiefen
grenzenlosen Tod.
*
Doch sieh: ich eile
schneller, nach dem Rot
des neuen Morgens gierig,
dir voraus.
O komm! Hinübergeh!
Lösch aus, lösch aus!
*
Gezeichnetes,
Beladenes, befleckt,
mit Schmerz bedeckt-
Vergeh - ich werde!
Stirb - und ich vermag
Aufzuerstehn:
O neuer - reinster Tag!
Marie- Luise Weissmann (1899-1992)
Zum Jahresende

Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu,
wir erlebten des Tages Hektik,
aber auch die angenehme Ruh.
Schon wieder hüllt sich die Erde in ihr Winterkleid,
der Anblick unser Herz erfreut.
Die Zeit eilt viel schneller davon als vor Jahren,
als wir noch glückliche Kinder waren.
Damals ging sie gemächlich Schritt für Schritt,
langsam wurden wir erwachsen und fühlten uns glücklich damit.
Manchmal dehnte sich der Lebensweg endlos durch das Jahr,
bis wieder der letzte Tage erreicht war.
Jetzt eilt die Zeit in riesen Schritten davon,
wir bangen und hoffen - das tägliche Erwachen ist der Lohn.
So sehen wir mit Zwiespalt dem neuen Jahr entgegen
und hoffen auf Gottes Segen.
Wir wünschen uns weniger Leid,
dafür mehr Freud.
Die Menschen mögen sich verstehen
und gemeinsam voller Hoffnung in die Zukunft sehen.
verfasser unbekannt
Silvester

Daß bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im Geringsten..
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
genauso wie zu Pfingsten.
*
Genau wie jährlich tausendmal,
Doch Volk will Griff und Daten,
ich höre Rührung, Suff, Skandal.
Ich speise Hasenbraten.
*
Mit Cumberland, und vis-avis
sitzt von den Krankenschwestern
die Sinnlichste. Ich kennes sie gut,
wenn auch erst seit gestern.
*
Champagner drängt, lügt und spricht wahr,
Prosit barmherzige Schwester!
Auf! In mein Bett!Und prost Neujahr!
Rasch! Prosit! Prost Neu Silvester!
*
Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht ein Jahr beginnt.
Beginnt ein neues Leben.
Joachim Ringelnatz

New Year

.
Ein bisschen mehr Freude und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit, das wäre doch was
Statt so viel Unrast, ein bisschen Ruh
Statt immer nur ich ein bisschen mehr du
statt Angst und Hemmung, ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln, das wäre gut
Kein Trübsal und Dunkel
ein bisschen mehr Licht
kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht
und viel mehr Blumen, solange es geht.
.
Neu Jahr
Das alte Jahr zählt schon die Stunden,
fast wie ein Greis sinkt es dahin,
es hinterläßt so manche Wundenes
brachte nicht nur frohe Stunden
und mancher sucht des Lebens Sinn.
*
Auch dieses Jahr schrieb seine Kreise
es ist gleich einem Mühlenrad,
denn sounendlich ist die Reise,
das gleiche Lied, die gleiche Weise,
doch vor der Ernte kommt die Saat.
*
WEnn plötzlich nun, wie es geschrieben,
es Frieden gäbe auf der Welt,
und sich die Menschen wirklich lieben,
und auch darin sich täglich üben,
wie wären wir dann gut bestellt.
verfasser unbeknant
Neu Jahr
Ein neues Buch, ein neues Jahr.
Was werden die Tage bringen?
Wird`s werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn.
Rückläßt einen leuchtenden Funken
Und nicht vergeht,
wie die Flamm`im Kamin.
Die eben zu Asche gesunken.
Theodor Fontane
Neu Jahr
Es ist der erste Tag im neuen Jahr
Kann es sein,
daß du dir heute schon wieder Gedanken darüber machst,
was morgen sein wird?
Warum fahndest du selbst nach Gefahr, Glück oder Leid?
Das Leben ist Schicksal und du kannst daran nichts ändern.
Wälze deine Gedanken um und denke positiv.
Denke nicht darüber nach, was war,
was kommen mag, sondern was JETZT ist.
Atme tief durch und freue dich darüber,
das du den Augenblick erleben darfst.
Den Augenblick, den du im Kreise deiner Lieben,
deiner Freunde oder im Einklang mit dir selbst erleben darfst.
Freue dich auf die kommenden Augenblicke.
Sage dir selbst,
das viel Schönes kommen wird und freue dich darauf!
Und es wird viel Schönes kommen.
*
Wunderbare Gedanken wie ich finde,
dies wünsche ich euch allen auch.
in Liebe eure mary rosina
Neues Jahr

Schon ist das Jahr wieder vorbei,
die Monate rennen 1 2 3,
jetzt kommt wie der die Zeit,
für schöne Kuschelabende zu zweit,
der Schnee draußen auf dem Feld,
sieht aus wie eine weiße Wolkendecke für die Welt.
*
Der Rückblick auf das vergangene Jahr,
ist manchmal nicht grad wunderbar,
aber es geht immer weiter,
ob traurig oder heiter,
und jedes neue Jahr,
egal wie schlecht das Alte war,
gibt es dir die Chance und das ist wahr,
vieles anders zu machen als es war.
*
Dieses kleine Silvestergedicht,
soll dir sagen, auch wenn viel Glas zerbricht,
das die Scherben dir das Glück verheißen,
ich kann es zwar nicht beweisen,
aber ein bißchen Glück hat jeder,
ob früher oder später.
*
Was bringt die Wehmut an vergangene Tage,
du stellst dir immer die gleiche Frage,
Warum? Weshalb? Wieso?
Weshalb leide ich immer so?
Aber es gibt immer ein Licht,
das durch die Wolken bricht,
geh voll Zuversicht ans neue Jahr heran,
und denke immer dran,
das Jahr ist zwar zuende,
aber in deinem Leben ist immer Zeit für eine Wende.
*
Wie siehts mit deinen guten Vorsätzen aus?
Gut meistens wird nichts draus.
*
Aber, es ist doch ein Anhang es auszuprobieren
und nicht die Geduld mit sich zu verlieren.
*
Dieses kleine Silvestergedicht,
soll dir sagen, vergiß dich selbst nicht,
jetzt ist Hektik überall,
und man hört auch Korkenknall,
überall wird nur gefetet,
und in Gemeinden wird gebetet,
für den Frieden in der Welt.
*
Ich wünsche mir, das er lange hält,
dieses Silvestergedicht sagt dir alles wird gut,
aber sei trotzdem auf der Hut,
den auch im neuen Jahr ist nicht alles gut,
was auf dich zukommt, aber verlier nicht den Mut,
neue Sachen zu versuchen,
dein Leben komplett unzubuchen-
oder einfach was zu ändern-
oder durch die Gegend schlendern.
*
An Silvester bräuchten wir eigentlich keine Sterne,
den das Feuerwerk und die Knaller leuchten aus der Ferne.
Es ist ein wunderschönes Farbenspiel,
auch wenn es manchmal ist zuviel.
Ich find den Brauch ganz schön,
dem neuen Jahr mit Schwung und Krach
entgegenzugehn.
*
In Gedanken werden werden alle
schlechten und traurigen Gedanken,
und alle mentalen Schranken,
in die Knaller und Raketen gesteckt
und dann mit in die Luft geschickt.
*
So kannst du frei und neu beginnen,
und mit allen deinen Sinnen
das neue Jahr begrüßen.
Laß es dir nicht vermiesen.
*
Drum euch allen einen guten Rutsch
ins neue Jahr und alles Liebe.
verfasser unbekannt

Neu Jahr
Ein Neues Jahr, tritt froh hinein
mit aller Welt in Frieden!
Vergiß, wieviel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden.
Du lebst, sei dankbar, froh und klug
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug
sie alle vier zu tragen.
*
Vertrau auf Gott und eigene Kraft
und nicht auf fremde Mächte,
wer jeden Tag das Rechte schafft,
der schafft im Jahr das Rechte.
Es frommt nicht, daß du zagst und klagst:
Wenn rückwärts ohne Reue
ins alte Jahr du blicken magst,
so sieh`mit Mut ins neue.
*
Das neue Jahr, es gibt und nimmt,
drum leg in dessen Hände,
der Welten Ziel und Zeit bestimmt,
den Anfang und das Ende.
Trag du mit Freuden deine Last
und laß dich`s nicht verdrießen:
Wenn du mit Gott begonnen hast,
kannst du mit Gott beschließen.
verfasser unbekannt
New Year
.
Tausend Sterne sind ein Dorn in stiller,
weltenweiter Nacht!
Ein Licht blüht auf im Kerzenschein,
das uns umfängt und glücklich macht.
All diesesSchweigen macht uns froh,
ein Leuchten durch die Herzen geht.
Und silbernd schwingt der hohe Dom,
vom Hauch der Weihnacht still umweht.
Alles Dunkel sinkt hinweg,
wir haben unser Licht entfacht.
Es leuchtet uns zum neuen Jahr, in tiefer,
sternverklärter Nacht.

x
Neu Jahr
.
Leuchtkörper erhellten die Nacht,
sie glitzerten in fröhlicher Farbenpracht,
wollten feiern ein neues Jahr.
Das noch so frisch und jung war.
Januar schreiben wir jetzt,
den alten Dezember haben wir versetzt.
2007 ich grüße dich sehr,
mag dich genießen 360 Tage und mehr.
Gesundheit und gute Wünsche an dich und andere Leute
für 12 Monate und natürlich auch heute.
verfasser unbekannt
.
Zum Jahreswechsel
Zum Jahreswechsel
Glaube oder auch Aberglaube!?
Zum Jahreswechsel scheinen wir eine abergläubische Seite in uns zu entdecken, die nicht mehr so richtig in unsere Zeit passen will. Trotzdem hoffen die Menschen bei der Verabschiedung des alten Jahres und der Begrüßung des neuen seit jeher, mit Glückwünschen, Glücksbringern und Orakeln die Zukunft beeinflussen zu können.
Angefangen mit dem Schießen und Knallen gegen Geister
Das Schießen, Knallen und Lärmen am Jahresende ist in seiner Bedeutung einfach zu erklären: der Lärm sollte die bösen Geister vertreiben, die die Menschen im neuen Jahr bedrohen und schädigen könnten. Dieser Aberglaube geht bis in früheste Urzeiten zurück. Und er findet heute noch seine Fortsetzung, nicht nur in abgelegenen (Ur)-Wäldern Afrikas, wo die Eingeborenen ebenfalls versuchen, der bösen Geister durch Lärm und Tam-Tam Herr zu werden.
Seit langer Zeit wünscht man sich "Prosit Neujahr!" und einen "Guten Rutsch!". Das Wort "prosit" ist lateinisch und bedeutet "es möge gelingen".
Als Glückssymbole gelten je nach Kulturkreis und Traditionen unterschiedliche Dinge, die meistens nicht alltäglich sind Neben dem alljährlichen Fassen guter Vorsätze ist es uns auch heute noch ein Bedürfnis, an diesem Tag mehr über die eigene Zukunft wissen zu wollen.
Blei- oder Wachsgießen gehört in vielen Ländern zu den beliebtesten Orakelbräuchen: Aus den entstandenen Figuren soll man die Zukunft ablesen können.
In der Silvester-Nacht
wird das Blei zum Schmelzen gebracht.
Es wird gekippt in Wasser, kalt und klar;
rate, was stellen die Figuren dar?
Schau sie an, so wie sie sind;
rätst die Gestalt du nicht geschwind.
Halt sie hinters Licht,
das Schattenbild dir mehr verspricht.
Kommt es dir nicht in den Sinn,
schau auf dieses Büchlein hin.
Es sagt dir frank und frei,
so allerlei...!
Ähren bedeuten: Deine Wünsche werden erfüllt
Apfel: Dein Vertrauen wird missbraucht
Baum: Wachstum Deiner Fähigkeiten
Blumen: Neue Freundschaften entwickeln sich /
Die Freude ist auf deiner Seite.
Käfer: Du bist bescheiden.
Klee: Zufriedenheit und Glück.
Palme: Du tätigst eine weite Reise.
Schmetterling: Dein Glück ist unbeständig.
Vogel: Das Hoffen hat sich gelohnt.
Weinstock: Ist da ein Baby im Anmarsch?
Zaun: Kläre du ein Missverständnis
Auch das willkürliche Aufschlagen der Bibel ist vielerorts beliebt. .
Genaueres über die Zukunft kann man auch beim Pendeln erfahren. Dreht sich das Pendel auf eine gestellte Frage hin im Uhrzeigersinn, so lautet die Antwort "Ja", dreht es sich in entgegen gesetzter Richtung, so lautet die Antwort "Nein", schwingt es nur hin und her, so ist die Antwort ungewiss.
Wer Auskunft über das Wetter im neuen Jahr haben will, befragt das Zwiebelorakel. In zwölf Zwiebelschalen, die für die zwölf Monate stehen, wird Salz gestreut.
Wie es mit der Liebe im neuen Jahr bestellt ist, kann man herausfinden, indem man einen Schuh rückwärts über die Schulter wirft. Zeigt die Schuhspitze zur Tür, so steht eine glückliche Beziehung ins Haus.
Mit abergläubischen Vorstellungen sind auch manche kulinarischen Bräuche verbunden. So wurden früher bewusst Reste von Silvesterspeisen bis zum Neujahrsmorgen auf dem Tisch stehengelassen. Sie waren ein Zeichen für Überfluss und Reichtum, die einem das neue Jahr bringen sollte. Speziell Linsensuppe und Erbsensuppe galten einst als Symbol für Reichtum und Segen.
Und wem das Silvester-Orakel nichts Gutes verheißt, der hat die Möglichkeit, an seinem Schicksal noch ein wenig zu drehen. Eine einzige Drehung um die eigene Achse kann bewirken, dass sich ein böses Vorzeichen in ein gutes verwandelt.
Als besondere Glückssymbole gelten in Deutschland
Glückspfennig
Der Glückspfennig ist ein Symbol für Reichtum. Der Glückspfennig wird oftmals als kleinere Ausgabe des goldenen Tauftalers oder des Weihgroschens angesehen, der in früheren Jahrhunderten – in der Hoffnung Hexen zu vertreiben – an die Stalltür genagelt oder stets mitgeführt wurde.
Taler und Pfennige sind eine alte Währung, die heute nicht mehr benutzt werden. Gemäß der alten Volksweisheit "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert", haben die Glückspfennige ihre Glück bringende Bedeutung bis in die Gegenwart retten können - auch wenn es jetzt an ihrer Stelle Cent gibt. Der Glückspfennig in der Geldbörse soll dafür sorgen, dass das ganze Jahr über genügend Geld vorhanden ist.
Auch das vierblättrige Kleeblatt galt schon vor Jahrhunderten als Glückssymbol dem auch noch zusätzlich Zauberkräfte zugeschrieben wurden. Wenn es aber seine Wirkung voll entfalten sollte, durfte es nicht mit der Hand, sondern musste mit den Zähnen aus den Blumentöpfchen mit Kleeblättern gepflückt werden.
Legte man das Kleeblatt heimlich in den Schuh einer Person, die man gewinnen wollte, dann musste diese, ob sie wollte oder nicht, immer wieder zu uns kommen. In den Rocksaum einer Ehefrau genäht, brachte es angeblich Kindersegen, einem jungen Mädchen in den Ärmel geheftet, verschaffte es Glück in der Liebe, in die Seiten eines Lehrbuches gelegt, erweckte es sogar Geistesgaben.
Die Frage, warum dem Kleeblatt derartige Kräfte zugemessen wurden, wird in christlichen Begründungen mit der Kreuzesform des Kleeblattes erklärt. Allerdings findet man das Kleeblatt auch schon in der vorchristlichen Ornamentik als Symbol.
Die Laubblätter der Klee-Arten setzen sich üblicherweise aus drei Blättchen zusammen. Ein vierblättriges Kleeblatt gilt als Glückssymbol. Die Chance, ein solches zu finden, liegen bei 1/100%. Noch viel seltener sind Kleeblätter mit mehr bzw. weniger Blättchen. Der Schweizer Kleeblatt-Sammler Ramon Mayer besaß 1027 Kleeblätter, worunter 1 einblättriges, 5 zweiblättrige, 869 vierblättrige, 147 fünfblättrige, 4 sechsblättrige und ein siebenblättriges waren.
1975 fand ein Amerikaner ein zehnblättriges Kleeblatt. Zwei Amerikaner fanden einst ein vierzehnblättriges Kleeblatt, was Rekord ist. Dies wurde weltweit nur zweimal beobachtet.
Das Kleeblatt ist das Symbol der WAGGGS (Weltpfadfinderinnenorganisation).
Ein Hufeisen ist ein U-förmig gebogenes und mit Nagellöchern versehenes Eisen, das Pferden zum Schutz der Hufe an diesen durch Aufnageln befestigt wird. Ein gefundenes Hufeisen gilt als Glücksbringer, wenn es mit der Öffnung nach oben aufgehängt wird (sonst fällt das Glück heraus).
Das Hufeisen als Glückssymbol geht bis auf die Zeit zurück, in der die Pferdehufe erstmals mit Hufeisen versehen wurden. Wurde ein Hufeisen irgendwo gefunden, nahm der Aberglaube an, es sei von einem Pferd des Wilden Heeres, das in Sturmnächten durch die Lüfte brauste, verloren worden und bringe deshalb seinem Finder Glück. Merkwürdigerweise galt aber das Hufeisen auch in den nicht germanischen Ländern als Glückssymbol. Allerorts sollte es gegen Unfälle, Feuersbrünste, Wetterschlag und Krankheiten schützen. Es sollte sogar Mondsüchtige heilen, wenn man ein Hufeisen über das Bett nagelte.
Obwohl viele Historiker glauben, Hufeisen seien eine Erfindung des frühen Mittelalters, so sind doch einige in der Nähe von Neupotz in Deutschland in einem Fluss gefunden worden als Teil einer Beute aus einer römischen Villa. Sie werden auf 294 n. Chr. datiert.
Der Kaminfeger als Glückssymbol ist jüngeren Datums
Der Ursprung dürfte darin zu suchen sein, dass der Kaminfeger in einsamen Bauerngehöften oft buchstäblich heiß herbeigesehnt wurde, wenn der Kamin nicht mehr recht ziehen wollte oder gar verstopft war , denn dann konnte das Essen nicht mehr zubereitet werden und es wurde kalt im Haus. Ein gut brennendes Herdfeuer war früher lebenswichtig für die bäuerliche Familie. Ferner brachte die Reinigung des Schornsteins den Vorteil, dass sich der angestaute Ruß nicht so schnell entzündete und es zum Häuserbrand kam.
Und der Besen, das Arbeitsgerät des Kaminfegers, war ja zudem ein Requisit der Hexen, die ohnehin an der Jahreswende an den Kreuzwegen auf einsame Wanderer lauerten, um sie zu behexen. Besonders Abergläubige brachen vom Besen des Kaminfegers drei kleine Ruten ab und bewahrten sie auf, weil sie Glück bringen sollten. Dasselbe galt für den Ruß, der an den Kleidern haftete.
Heute bringt es auch Glück, sich an einem Schornsteinfeger zu reiben oder den goldenen Knopf (ersatzweise die Jacke) zu berühren.
Der Fliegenpilz eine genaue Ableitung dieses sehr beliebten Symbols ist nicht bekannt, Er kommt weder selten vor, noch gilt er als kostbar. Vor allem aber ist er giftig und hat eine tödliche Wirkung. Bei den Germanen galt der Fliegenpilz jedoch als heilig. Möglicherweise hat seine Funktion als Glücksbringer ihren Ursprung in der Tatsache, dass er als Rauschmittel verwendet werden kann.
Da hast du aber Schwein gehabt.
Schon sprichwörtlich ist das Glücksschwein als Glückssymbol. Glücksschweine gibt es aus Holz oder Porzellan, als Marzipanschweine oder in anderer Form. Das Schwein hatte schon in einigen antiken Kulturen wie z. B. im alten Ägypten oder Syrien eine besondere Bedeutung. Es galt als heilig und wurde den Göttern geopfert.
Die Kelten verbanden mit dem Schwein das Jenseits. Daher dienten Schweine bei religiösen Feierlichkeiten als Speise. Von jeher galten zumindest in Europa Schweine als wichtige Fleisch- und Fettlieferanten. Ein Schwein zu haben bedeutete in früherer Zeit, in der ein üppiges Essen nicht zum Alltag gehörte, gut versorgt zu sein.
Wohl auf diesem Hintergrund entstand die Redewendung "Schwein haben" im Sinne von "Glück haben".
Die Wurzeln von Glücksschwein oder Neujahrsschwein könnten aber auch in einem alten Kartenspiel zu finden sein, bei dem das As ein Schwein war.
Neu Jahr

Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu,
wir erlebten des Tages Hektik,
aber auch die angenehme Ruh.
Schon wieder hüllt sich die Erde in ihr Winterkleid,
der Anblick unser Herz erfreut.
Die Zeit eilt viel schneller davon als vor Jahren,
als wir noch glückliche Kinder waren.
Damals ging sie gemächlich Schritt für Schritt,
langsam wurden wir erwachsen und fühlten uns glücklich damit.
Manchmal dehnte sich der Lebensweg endlos durch das Jahr,
bis wieder der letzte Tage erreicht war.
Jetzt eilt die Zeit in riesen Schritten davon,
wir bangen und hoffen - das tägliche Erwachen ist der Lohn.
So sehen wir mit Zwiespalt dem neuen Jahr entgegen
und hoffen auf Gottes Segen.
Wir wünschen uns weniger Leid,
dafür mehr Freud.
Die Menschen mögen sich verstehen
und gemeinsam voller Hoffnung in die Zukunft sehen.
verfasser unbekannt
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Mein Neujahrsgeschenk
Mein Neujahrsgeschenk
Ich schenke dir zum neuen Jahr
ne Wundertüte ist doch klar
Hoffend dass sie bis zum Ende
dir lauter schöne Dinge schenke
So schenke dir der Januar
genau so wie der Februar
wie auch der Frühlingsbote März
Glücksgefühl und frohes Herz
Zaubern soll April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Auch Juni, Juli und August
schenkt Sommer dir mit Reiselust
September und Oktoberzeit
schenkt Farben und Besinnlichkeit
so läßt der November sich ertragen
froh kannst du im Dezember sagen
in Rückschau auf das ganze Jahr:
"Hab Dank, weil alles wunderbar!"
Celine Rosenkind
alle Rechte vorbehalten
.
Ein ganzes Jahr

Ein ganzes Jahr
Jeder Tag hat 24 Stunden,
das sind1440 Minuten,
das sind 86400 Sekunden.
Verschwende keine Sekunde,
denn jede zählt in deinem Leben!
.
Für jeden Tag sollst Du Gott danken,
nie weis man was der Tag alles bringt,
es könnte auch dein letzter sein!
Lege alle deine Zeit in Gottes Hand,
er weiss was gut ist für dich.
.
Achte auf deine Worte, die du sagst,
sie können grossen Schaden anrichten.
Was ist dann mit deinem Gewissen?
Sag alles mit Liebe, auch wenn Du zornig bist,
dafür hast du Frieden mit dir.
.
Ja es ist nicht immer leicht, still zu bleiben,
aber Gott hilft Dir dabei,
du musst ihn nur darum bitten.
So ist für dich alles leichter,
und du darfst froh und glücklich sein.
.
( Ida Müller )

Neu Jahr
Komm her, meine Liebe, komm her zu mir,
wir treten gemeinsam ans Fenster!
Wir schauen hinaus und wir öffnen die Tür,
das vertreibt auch die schlimmsten Gespenster.
*
Über das Wasser und über den Fluß
dringen verwobene Klänge herein.
Sie klingen so schön, daß man zuhören muß,
ganz wunderbar fröhlich und fein.
*
Es schweben die Töne in schwingender Luft
und formen aus Klang ein Gedicht.
Ein Trommelschlag dröhnt wie aus finsterer Gruft,
zeugt Wellen aus zitterndem Licht.
*
Am Ufer des Flußes, auf grünendem Gras
mit scheppernden Schlägen entsteht
eine glitzernde Welt wie aus Silber und Glas,
während das Licht einer Orgel verweht.
*
Das Jahr schreitet hurtig zu neuer Aktion,
macht, daß die Bühne belebt.
Das Publikum wartet seit längerem schon,
daß der Vorhang sich bald wieder hebt.
*
Wir sind guten Mutes, wir blicken voraus,
wir spielen sogar wieder mit.
Das Stück ist, ich glaube, noch lange nicht aus.
Alleine für uns klingt ein Lied.
Hans Jürgen Kaiser

Das neue Jahr
Das neue Jahr nimmt seinen Lauf.
Die junge Sonne steigt herauf.
Bald schmilzt der Schnee, bald taut das Eis.
Bald schwillt die Knospe schon am Reis.
Bald werden die Wiesen voll Blumen sein,
die Äcker voll Korn, die Hügel voll Wein.
Volksgut

Neu Jahr

Ein paar Gedanken zum neuen Jahr!
Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht einmal registrieren:
*
Den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht,
weil es bedeutet,
daß er mit keinem anderen unterwegs ist.
Das Kind das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht,
weil es bedeutet,
daß es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
Die Steuern, die ich zahlen muß,
weil es bedeutet,
daß ich Beschäftigung habe.
Die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muß,
weil es bedeutet,
daß ich von Freunden umgeben war.
Die Kleidung, die einmal zu eng geworden ist,
weil es bedeutet,
daß ich genung zu essen habe.
Den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
weil es bedeutet,
daß ich mich im Sonnenschein befinde.
Den Teppich, den ich saugen muß und die Fenster, die geputzt werden müßen,
weil es bedeutet,
daß ich ein Zuhause habe.
Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
weil es bedeutet,
daß wir die Redefreiheit haben.
Die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist,
weil es bedeutet,
daß ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.
Die hohe Heizkostenrechnung,
weil es bedeutet,
daß ich es warm habe.
Die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet,
daß ich hören kann.
Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln,
weil es bedeutet,
daß ich Kleider besitze.
Die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
weil es bedeutet,
daß es mir möglich ist, hart zu arbeiten.
Den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt,
weil es bedeutet,
daß ich am Leben bin.
Und solltest du glauben, dein Leben wäre "beschissen",
dann lies dies nochmal!
verfasser unbekannt

Zum neuen Jahr
.
Am Ende eines Jahres...
sollte man nie ein unfreundliches
Gesicht machen,
weil man immer sagen kann,
entweder:
"Gottlob, ich habe es genoßen,
oder Gottlob ich hab`
es überstanden!"
Und wer beides sagen kann,
hat ja gar ein doppeltes
"Gottlob" zu sagen.
Johann Peter Hebel
Gedanken zum Jahresende
ZU WENIG - ZU VIEL
Ich möchte diesem Phänomen entrücken,
weil dieses mich erdrückt.
Bin nicht der Welt entrückt,
doch ist es mein Bestreben,
viel Ruhe zu erleben.
Sie kann mir mehr noch geben,
als Freude, die mich drängt
und alles mir beengt,
was könnte sein -
noch frei!
Es ist nicht einerlei,
wo man sein Freud`mag finden.
So schweigt manch lieb`Verbinden,
das nicht mehr bringt Genuß
und mehr noch an Verdruß.
Es ist ein einst Geschehen,
wenn Mensch
von Mensch sich trennt.
Das Licht der Liebe brennt
auch weiter noch im Schweigen.
Die Freud`- die Liebe ruhen tief,
so tief auf Meeres Grund.
Bleibt mir die Seel`gesund,
ist Segen auch erhalten,
mag gut der Tag mir walten.
So laß ich alles sein,
was nicht mehr änderbar
und laße los, was Lieb`
was Freud und Last mir war.
Marianne Reepen
.

Zum neuen Jahr
Wie heimlicher Weise
Ein Engelein leise
Mit rosigen Füßen
Die Erde betritt,
So nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
Ein heiliges Willkommen.
Ein heiliges Willkommen!
Herz, jauchze du mit!
In ihm sei`s begonnen,
Der Mond und Sonnen
An blauen Gezeiten
Des Himmels bewegt.
Du Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
Sei Anfang und Ende,
Sei alles gelegt
verfasser unbekannt
Mancher kann`s wohl
kaum erwarten,
um Abschied zu nehmen
von dem Jahr, dem alten.
*
Für Viele war`s wohl
mehr schlecht als recht...
darüber ich doch auch
mal grübeln möcht`!
*
Ob schlecht oder recht,
böse oder gut...
ob schwarz oder weiß...
jede Seite das ihr
aufgegebene nur tut.
*
Egal wie dieses Jahr
für dich oder mich
wird enden...
ich laße es in Gedanken
doch dabei bewenden,
daß nichts Gutes ohne dem
Schlechten wäre geschehen,
daß ich zwar erst durch
den Schatten dann auch
in das Licht konnte gehen.
*
Daß jeder Moment hat
eine Überraschung parat,
daß links und rechts,
oben und unten hat seine Regel,
daß ich mich durch weiß oder
schwarz, bunt oder uni,
heiß oder kalt kann bewegen.
*
Und darum hat das alte Jahr
bis zur letzten Sekunde für
mich seinen Sinn... und
sowieso Gottes Segen!
*
Darum nutzt die Zeit
des alten Jahres noch,
welche nunmehr geblieben...
denn - es wird nicht von
Jahr und Jahr -
sondern von Moment zu Moment
an deinem Lebensbuch geschrieben!
verfasser unbekannt
Zum alte Jahr vergangen ist

Das alte Jahr vergangen ist;
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist;
Wohl uns, daß wir noch sind!
Wir sehen aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut;
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.
*;
Ja, keine Zeit war jemals schlecht:
in jeder lebte fort
Gefühl für Wahrheit, Ehr`und Recht
und für ein freies Wort.
Hinweg mit allem Weh und Ach!
Hinweg mit allem Leid!
Wir selbst sind Glück und ungemach,
wir selber sind die Zeit...
*
Und weil die Zeit nur vorwärts will,
so schreiten vorwärts wir,
die Zeit gebeut, nie stehn wir still,
wir schreiten fort mit ihr.
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Wir ziehen froh hinein,
denn vorwärts, vorwärts, nie zurück!
Soll unsere Losung sein!
August Heinrich v. Fallerleben
( 1789-1874 )

Neu Jahr
Ein frommer Neujahrstrunk
*
Nimm 1 Liter vom klaren Quellwasser Gesundheit,
dahinein fülle 5 gehäufte Esslöffel Kinderliebe,
2 Esslöffel Gutsein.
Eine tüchtige Prise guten Willen.
Das alles rühre gut durcheinander
und schütte es in den Topf Zufriedenheit.
Diesen laß warm werden
auf dem Feuer froh getaner Arbeit.
Nun kommt hinein, was dem Tranke
rechte Würze und edlen Geschmack verleith:
"Ehrfurcht vor unserem herrgott
Liebe zum Nächsten
und Freude an der Natur!"
Hat sich alles klar abgesetzt,
dann gieße es in ein Fläschchen
das die Aufschrift trägt:
"Fröhlich sein und Gottvertrauen."
Dieses wird ein Trunk sein,
dere dir Herz und Leib zusammen hält
und dich begleiten möge durch das ganze Jahr.
verfasser unbekannt
Gottlob...
.
Am Ende eines Jahres...
sollte man nie ein unfreundliches
Gesicht machen,
weil man immer sagen kann,
entweder:
"Gottlob, ich habe es genoßen,
oder Gottlob ich hab`
es überstanden!"
Und wer beides sagen kann,
hat ja gar ein doppeltes
"Gottlob" zu sagen.
Johann Peter Hebel
.
Frohe Weihnachten
Entzündet die Lichter der Weihnachtszeit ,
auf dass sie vertreiben die Dunkelheit.
Lasst die Lichter leuchten hell ,
auf dass sie strahlen in die Welt.
Lasst uns ein Licht entzünden,
für die Freundschaft,die verbindet.
Ein Licht soll leuchten in Dankbarkeit,
für eine friedvolle Zeit.
Ein Licht soll scheinen für die Freude,
die wir teilen.
Ein Licht für die Liebe soll sich verbreiten und die Herzen weiten.
Ein Licht soll brennen hell und klar
für kleine und große Wunderim kommenden Jahr.
Mögendie Lichter,
die wir jetzt entzünden
unsere Seelen verbinden.
Damit sich eine Kraft entfaltet,
die eine Welt in Geborgenheit und Glück gestaltet.
Ich wünsche eine gesegnete Weihnacht
Und ein erfolgreiches,glückliches,und gesundes Jahr 2012
by Sophie Maria Sieck
.
Alle Jahre wieder
.
Alle Jahre wieder,
man kann´s kaum glauben,
ist es wahr,
wer hat nur an der Uhr gedreht?
Es geht zu Ende mit dem Jahr,
das Neue vor der Türe steht.
Die Menschen sind im Weihnachtsfieber,
es riecht nach Glühwein und nach Geld.
Ein bisschen Ruhe wär mir lieber
und auch mehr Frieden auf der Welt.
Manch einer will in diesen Wochen
den andern Menschen Gutes tun.
Doch kaum ist Neujahr angebrochen,
lässt man die Absicht wieder ruhn.
Auch ich hab Wünsche, keine Frage,
doch die sind nicht für kurze Zeit.
Sie gelten nicht nur diese Tage,
sie haben immer Gültigkeit.
Für alle Menschen dieser Erde
wünsch ich ein Leben ohne Leid,
das Glück sie stets begleiten werde
und das für alle Ewigkeit
-

Zum neuen Jahr
Zum neuen Jahr
Ich bringe Dir zum neuen Jahr
die allerbesten Wünsche dar
und hoffe, dass es bis zum Ende
Dir lauter gute Tage wende!
Es schenke Dir der Januar
und ebenso der Februar
und auch der Frühlingsbote März
Gesundheit und ein frohes Herz!
Dann führe Dir April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Im Juni, Juli und August
erfreue Dich an Sommerlust.
September und Oktoberzeit
vergehe Dir in Freudigkeit.
November lasse sich ertragen,
dann mögest Du im Dezember sagen
als Lob und Preis des ganzen Jahres:
“ Gottlob, recht schön und glücklich war es.“

Wo ist das Jahr geblieben
.
Wo ist das Jahr geblieben?
Nun sind sie fast vorbei, die 365 Tage
Und fast niemand denkt mehr an sie.
*
Wo man hin hört und wo man liest,
nur noch Advent und Weihnachten:
Man könnte meinen,
als gäbe es die Liebe nur im Dezember,
aber es gibt sie das ganze Jahr.
*
Man sieht sie nicht immer gleich,
manchmal muß man sie suchen
und manchmal braucht man nur etwas Geduld,
bis sie einen erreicht und man sie erkennt.
*
Nun kommt für einige Zeit,
wo man sich fragt, was hat uns dieses Jahr gebracht?
Es gibt so viele Dinge,
die im Laufe eines Jahres passieren können,
das man gar nicht alle aufzählen kann.
*
Aber wenn man manche Zeilen zweimal liest,
erkennt man in ihnen einen Punkt,
der auf sich selbst zutrifft.
*
Unter diesen vielen Dingen,
gibt es positive wie auch negative Erinnerungen.
Ich werde ein paar nennen,
wo am Ende immer das gleiche Wort erscheint.
*
Da ist die Krankheit,
ich meinte damit nicht die Erkältung,
die jeder von uns im Jahr durchlebt.
Ich meine die Krankheiten,
die von einem Menschen alle seine Kraft erfordert,
um dagegen anzukämpfen oder sie zu ertragen
die von seinen Angehörigen und Mitmenschen
Geduld und Liebe erfordert,
damit der Betroffene sein Ziel nicht verliert.
*
Da ist die Trauer,
ich meine damit nicht die Trauer,
die man durchlebt wenn sich ein Partner von uns trennt.
Ich meine die Trauer,
die einen Menschen ereilt, wenn ein naher Angehöriger
für immer von uns geht.
Die jeden Mensch mit Herz ereilt,
wenn wir von den Naturkatastrophen lesen,
wo Kinder ihre Eltern verloren haben oder umgekehrt.
*
Da ist das Glück,
ich meine damit nicht das Glück, das jemand erlebt,
weil er einen 6er im Lotto hat, denn dieser Gewinn ist vergänglich.
Ich meine das Glück,
das ein Mensch empfindet, der eine schwere Krankheit überwunden hat,
weil im seine Angehörigen durch ihre Liebe gezeigt haben,
das er noch gebraucht wird.
Das ein Mensch empfindet, wenn er einen Partner gefunden hat,
durch dessen Liebe sein Leben wieder einen Sinn
und schöne Momente hat.
*
Und wenn man das alles gesamt sieht, erkennt jeder,
das die Liebe allgegenwärtig ist.
*
Während der Krankheit hilft sie die Schmerzen zu ertragen.
Die dunklen Stunden der Einsamkeit, die wir durchleben,
bedingt durch die Trauer um einen lieben Menschen,
fallen uns ein klein wenig leichter,
wenn wir uns an die Liebe des Verschiedenen erinnern.
*
Und dann noch das Glück,
das durch die Liebe eines Menschen entsteht,
der zu jeder Zeit einem zu Seite steht,
um mit ihm durch dick und dünn zu gehen.
*
Das läßt uns doch bewußt werden,
das Weihnachten nicht alleine
das Fest der Liebe ist!
*
Das ganze Jahr,
jeder Tag ist auf seine Weise ein Fest der Liebe,
es zeigt sich in kleinen Gesten
und wenn man diese erkennt
wird aus ihr eine große Liebe
die jeder ins einem Herzen trägt.
Anke Feenstra- Grafe
.
Jahresende

.
Weiß ich den Weg auch nicht,
DU weißt ihn wohl,
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst,
daß ich mich sorgend müh,
daß ängstlich schlägt mein Herz,
sei`s spät, sei`s früh.
verfasser unbekannt
.
Das Neujahr
.
Glitzernder Schnee bedeckt
die leidtragende Erde - wie
in Unschuld gekleidet -
mit einem weißen Tuch...
die Himmel entflammen
in farbigen Feuern.
Krachend und schallend
tanzend und singend...
doch auch in Wehklage und
Schmerz verhallt das alte Jahr!
Was wird das Neue uns bringen
welch`Sorge und Leid erwartet
wieder die Welt?
Möge es mit Frieden, Zufriedenheit
einem beständig bescheidenen
Glück für uns beginnen,
auch in Gesundheit und Liebe -
DAS ist`s nur, was zählt.
Zu gerne möchte man den
Schleier der Zukunft lüften,
zu sehen in den tiefsten Grüften...
was dort im Verborgenen liegt.
Welch`Schicksal dich
und die Menschheit wiegt?
Habe vertrauen und gebe es
IHM in die Hand...
dem, der das Firmament ohne
Grenzen SEIN eigen nennt!
Heidi Zellner 1963
.
Das große Glück

.Warte nicht auf`s "Große Glück"
Wertgeschätztes Menschenkinde!
Dabei wirst du alt und dick,
denn das "Große Glück" ist Schwindel.
*
So etwas gibt`s nur in Romanen,
die die braven Tanten dichten.
Aber auf des Lebens Bahnen
lerne lachend drauf verzichten!
*
Glück ist jeder Augenblick,
wo dir die Zigarre mundet
und ein zartes Bratenstück
und ein Mäulchen, süß gerundet.
*
Glück ist jeder helle Tag,
Glück ist jeder neue Morgen,
den man froh erleben mag
ohne Schmerz und große Sorgen.
*
Auf das "Große Glück" zu harren,
will mir dumm und zwecklos scheinen.
Mach dich nicht zum Hoffnungsnarren!
Mensch, begnüg`dich mit dem kleinen !
Albert- Sixtus
.
Jahresausklug
.
Laßt uns froh das Jahr beschließen,
was es immer auch gebracht!
Möcht`uns manches auch verdrießen,
haben wir doch mehr gelacht
voller Freude, voller Lust,
laut hinaus aus voller Brust.
*
Laßt uns froh ins Neue Jahr schauen,
daß es stets nur Gutes bringt!
Laßt uns blind darauf vertrauen,
daß uns alles wohl gelingt,
was wir planen, was wir hoffen.
Hold steh uns die Zukunft offen.
*
Laßt uns froh die Gläser heben
auf ein gutes, neues Jahr!
Fördern soll es unser Streben,
bannen soll es Notgefahr.
Horchet, wie die Glocken klingen!
Frieden sollen sie uns bringen.
verfasser unbekannt
.
Jahresende
.
Noch wenige Stunden,
und es ist vorbei, das alte Jahr.
Nicht alle hat`s bewahrt vor der Gefahr
und manchmal fehlte auch das rechte Wort
in "Anderswo" und auch direkt vor Ort,
nicht JEDER geht nun froher seinen Weg.
*
In Altersstunden sagt öfter man Lebewohl
zu Menschen und zu Dingen,
und manchmal mag so froh nicht mehr gelingen,
was letztes Jahr dir tat noch gut.
Du gingst es an mit frohem Mut.
*
Bald fangen neu - zwölf Monde an,
in denen gut Gewolltes manchmal abgetan
und andre Wege du zu gehn hast.
*
Bist sehr oft dann allein,
wenn trägst du schwere Last.
Wie könnt`es anders sein.
Es ist ein altes Spiel,
das Niemandem gefiel.
*
Wenn da ein Herz nicht glüht,
um dich sich lieb noch müht,
wirst eine Last.
Wenn du dein Brot noch hast,
dann meint`s die Welt noch gut.
Ich hoffe auf neuen Mut.
verfasser unbekannt
.

An alle
.
Schenk uns den Frieden in der Welt.
Laßt endlich die Waffen ruhn.
Jagt nicht nur nach Macht und Geld
Laßt uns nur noch Gutes tun.
*
Vergesst die vielen Armen nicht,
Die Hungernden in großer Not.
Schau dem Leben ins Gesicht
verachtet Krieggeschrei und Tod.
*
Betet zu dem einen Herrn,
er ist für alle da.
Schützt die Natur, die uns erhält.
Schenk uns den Frieden auf der Welt.
Karl-Heinz Fricke
.
Prost Neujahr
.

Vertrau auf Gott und eigne Kraft
und nicht auf fremde Mächte;
wer jeden Tag das Rechte schafft,
der schafft im Jahr das Rechte.
*
Es frommt nicht, daß du zagst und klagst:
wenn rückwärts ohne Reue
ins alte Jahr du blicken magst,
so zieh mit Mut ins neue.
Friedrich Wilhem Weber
Neujahrs - Wünsche
*
Ein kleines Büblein bin ich,
rum wünscht`ich kurz, doch innig
ein glückliches Neujahr!
Gesundheit, Freude, Frieden
sei euch von Gott beschieden,
wie heut, so immerdar!
*
Was soll ich dir sagen?
Was soll ich dir geben?
Ich habe ein so kleines,
so junges Leben.
Ich habe ein Herzchen,
das fühlet und spricht:
Ich hab dich lieb,
mehr weiß ich nicht.
verfasser unbkeannt
Jahresende
.
Wieder geht ein Jahr zu Ende,
Winterschlaf hält die Natur,
und in langen dunklen Nächten
verliert sich dann des Jahres Spur.
*
Begleitet hat es unser Leben
bergauf, bergab ein kleines Stück.
Bald läßt es uns alleine
und etwas älter hier zurück.
*
Ein Jahr, von vorn gesehen,
erscheint als eine lange Frist.
Erst wenn es dann zu Ende,
merkt man, wie kurz es ist.
*
Am Anfang macht man große Pläne
und steckt sich selbst ein weites Ziel.
Am End` erreicht man mit der Hälfte
im Grund genommen auch schon viel.
*
Mit Hoffen und mit Bangen
erlebt man jedes Jahr.
Schließlich ist man ganz zufrieden,
wenn es gut durchwachsen war.
*
Glück kann an deiner Seite
nicht immer ständigen Begleiter sein.
Doch nach Tagen voller Regen
folgt auch wieder Sonnenschein.
*
Nur manchmal türmen sich Probleme
schwer lastet auf dir Gewicht.
Verzage nicht, denn oft hilft es,
wenn man mit jemand drüber spricht.
*
Kommt ein Freund mit seinen Sorgen,
mal zu dir, dann hör ihm zu.
Schon morgen kann das Blatt sich wenden
und der, der reden möcht`bist du.
*
So oft du kannst, tu anderen Gutes,
,du schenkst damit ein Quentchen Glück.
An irgendeinem Tag im Leben
bekommst du es bestimmt zurück.
verfasser unbekannt
.
Hoffnungen für`s neue Jahr
.
Ein Mensch erkennt, daß dieses Jahr,
Für ihn wohl nicht das beste war.
Er kann auf der Karriereleiter
Kein Stück, nicht eine Sprosse weiter.
*
Sein Auto fuhr er an den Baum,
Der Hund lief fort, manch`böser Traum,
Der ihn ob der Moneten quälte.
Ließ ihn oft fragen, was er täte,
Wenn nicht die Kinder und die Frau,
Ihm hülfen, all das zu verdau`n.
*
So freut sich unser Mensch gewiß,
Daß dieses Jahr zu Ende ist.
Es stimmt ihn froh, und macht ihn heiter,
Denn nächstes Jahr geht`s sicher weiter.
*
Berauf mit des Berufes Glück,
Der neue Hund kommt stets zurück,
Das neue Auto fährt bestimmt.
Zwischen den Bäumen - maßgeschwind,
Und Frau und Kinder bleiben treu,
An seiner Seite - was nicht neu.
*
So bleibt dem Menschen stets erhalten,
Die Hoffnung, daß es mit dem Alten,
Ein Ende hat und daß das Neue
ihm neuen Schwung gibt - ohne Reue!
Wolfgang Kownatka
.
Neujahrslied
.
Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.
*
War`s nicht so im alten Jahr?
Wird`s im Neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken geh`n und kommen wieder,
und kein Wunsch wird`s wenden.
*
Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schön gemacht, noch eh wir`s bitten,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.
*
Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jeden Mut für seine Leiden
ist die neuen Tage.
*
Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.
Johann Peter Hebel
Neu Jahr
.
Weißt du noch was in diesem Jahr
für dich besonders bezaubernd war?
Laß die Monate Revue passieren,
geh in deren Vergangenheit spatzieren.
*
Weißt du wie oft hast du gelacht,
Freude in die Herzen anderer gebracht?
Dir selbst das große Glück beschert
oder das kleine ist bei dir eingekehrt!
*
Weißt du noch wie viele Tage
waren für dich nur Mühe und Plage?
An denen du mutlos warst und bedrückt,
glaubtest, das dir gar nichts glückt?
*
So hat ein jeder Erlebnisse im Blick,
denkt er ans vergangene Jahr zurück.
Unaufhaltsam die Sekunden verrinnen,
bis wir das Neue Jahr beginnen.
*
Liebe und Friede möge dich begleiten,
Gesundheit und Glück zu allen Jahreszeiten.
Sonne im Herzen und der Hoffnung Licht
leuchte im Kommenden Jahr für dich.
verfasser unbekannt
.
Guten Rutsch euch allen

Jahreswechsel!
Da werde ich mich mal bequemen,
um mir etwas vorzunehmen.
Denn gerne macht man,das ist klar,
sowas für das neue Jahr.
werd'bei der Arbeit nicht mehr stöhnen,
werd'mir das Rauchen abgewöhnen.
werde mich auch nicht mehr streiten,
und keine lügen mehr verbreiten.
vieles hätte noch ein grund,
es zu erwähnen,und,und,und-
Was ist passiert?
Den Schwur gebrochen?
Ich hatte wohl zu viel versprochen.
Denn ein Tag später war's gelaufen,
schon warf ich alles über'n Haufen.
Ich Wünsche allen meinen Freunden
von ganzem Herzen
einen guten Rutsch ins Jahr 2012
und viel Glück und Gesundheit
auf all euren Wegen!
ganz liebe engelsgrüße
von eurer mary rosina

Das Neujahr
.
Man sagt heute sei Neujahr
Punkt 24 Uhr sei die Grenze
zwischen dem alten und dem neueh Jahr.
Aber so einfach ist das nicht.
*
Ob ein Jahr neu wird,
liegt nicht am Kalender
nicht an der Uhr.
Ob ein Jahr neu
wird liegt an uns.
*
Ob wir es neu machen,
ob wir neu anfangen
zu denken, ob wir
neu anfangen zu sprechen,
ob wir neu anfangen zu Leben.
Johann Wilhelm Wilms ( 1772-1847)
.
.
Man sagt heute sei Neujahr
Punkt 24 Uhr sei die Grenze
zwischen dem alten und dem neueh Jahr.
Aber so einfach ist das nicht.
*
Ob ein Jahr neu wird,
liegt nicht am Kalender
nicht an der Uhr.
Ob ein Jahr neu
wird liegt an uns.
*
Ob wir es neu machen,
ob wir neu anfangen
zu denken, ob wir
neu anfangen zu sprechen,
ob wir neu anfangen zu Leben.
Johann Wilhelm Wilms ( 1772-1847)
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Winterimpressionen
.

.
Im Winter 1840
Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.
Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern`,
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unseres Herrn.
Es war einmal erschienen
In ferner sel`´ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die WEisen gelich bereit.
Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.
Es rinnt aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen.
Wie damals, noch zur Stund`,
Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken.
Max von Schenkendorf
.

Der Winter kommt
Die Blumen bekommen ihr Winterkleid verpasst.
Die Rosen und Sträucher warm eingepackt.
Das Laub rund um die Bäume und unter die Hecken.
Damit die Igel und die Insekten – sich können vor der Kälte verstecken.
Die Natur sich rüstet auf die Winterzeit.
Neblig und Trüb – dauert sie eine Ewigkeit.
Ein Nebelschleier über Wiesen und Seen liegt.
Die liebe Sonne uns nur noch wenige Stunden ihre Wärme gibt.
Die Bäume schon fast ohne ihr Blätterwerk da stehen.
Nur ungern sie nach vorne ins Grau in Grau sehen.
Sie fühlen sich nackt und gar nicht mehr schön.
Die Bäume – die freuen sich – wenn es an der Zeit
Dass der Wind die Schneeflocken durch die Äste treibt.
So hoffen sie – dass dieses Kleid aus weißen Flocken
möge recht lang auf den Zweigen hocken!
@mary rosina 06
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