Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   


Samstag, 29. November 2008
Die Sternsinger
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:53

 

.

Die Sternsinger stellen sich vor

als Kaspar, Balthasar und Melchior.

Daß sie für die drei Erdteile standen,

wird auch noch heute so verstanden:

Afrika, Europa und Asien,

so ist auch ihr Aussehen

Kaspar der Schwarze,

Melchior der Weiße,

Balthasar der gelbe König.

Für das Jünglings-,Mannes- und Greisenalter stehen sie auch,

so ist es selbst heute noch bekannt und Brauch.

Daß diese Erdteile auch nicht gleich alt sind,

lernten wir schon in der Schule als Kind.

Weihrauch, Myrrhen und Gold, die kostbaren Gaben,

der damaligen Zeit, sie dem Kinde geschenkt haben.

20 C+M+B 08 schreiben die Sternsinger an die Tür,

mit geweihter Kreide und das steht für:

Christus segnet dieses Haus

Drei Kreuze stehen für die Dreifaltigkeit,

das war in früherer Zeit,

Schutz gegen Zauberei und Krankheiten,

mit dem Weihwasser sie die Felder weihten.

Die Sternsinger sammeln für Menschen in tiefer Not,

damit sie auch bekommen ihr tägliches Brot.

Schön, daß es noch Kinder gibt, in der heutigen Zeit,

die für dieses Brauchtum stehen bereit.

Sie tun mit dem gesammelten Geld,

viel Gutes auf der gesamten Welt.

Heidi Gotti

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Auf der Flucht nach Ägypten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:51

 

.

Die heilige Jungfrau hatte sich einmal auf ihrer Flucht nach Ägyptenland ohne den heiligen Josef in einem finsteren Walde verlaufen, wo sie voller Angst und Not herumirrte, bis sie endlich schon spät in der Nacht aus ihm heraus und in ein Dörflein kam.Dort klopfte sie an einem stattlichen Bauernhaus an. "Wer ist da?" rief die Besitzerin des Hauses, die aus dem Fenster guckte. "Ich bitt euch, laßt mich und mein Kindlein herein für diese eine Nacht bloß, denn wir kommen von weit her, sind todmüd, und es friert uns sehr!"

"Mein Haus ist kein Wirtshaus! Seht, wo ihr sonst unterkommt!" war die Antwort, und traurig ging die heilige Jungfrau mit ihrem Kinde weiter.

Da gewahrte sie auf einmal eine kleine, halbverfallene Hütte, aus der noch ein Lichtschein schimmerte. Auch hier klopfte sie an:" "Herein!" rief es von innen heraus, und als die heilige Jungfrau in die Stube trat, kam ihr ein armes Weiblein gar freundlich entgegen und fragte nach ihrem Begehr.

Die heilige Jungfrau bat um ein Nachtquartier. "Sehr gern!" sprach das arme Weiblein und bereitete ihren Gästen ein bequemes Nachtlager, nachdem sie sie mit etwas Milch und Brot erquickte hatte.

Als nun Maria am anderen Morgen weiterzog, dankte sie dem armen Weiblein und sprach:" Was du heute zuerst tust, das soll dir tausendfach belohnt werden." Da lief das arme Weiblein flugs an ihr Spinnrad und spann fleißig den ganzen Tag, und als sie am Abend auf ihre Arbeit sah, da gewahrte sie mit freudigem Schrecken, daß sie tausend Rocken gesponnen hatte.

Einie Zeit darauf, als die heilige Jungfrau auf demselben Wege aus Ägyptenland in ihre Heimat zurückkehrte, begegnete sie wieder der hartherzigen Bäuerin, die ihr damals ein Obdach verweigert hatte. Als diese die heilige Jungfrau sah, ging sie mit freundlicher Miene auf sie zu und bat sie gar schön doch ihr lieber Gast zu sein. Denn sie hatte von dem Lohne, den das arme Weiblein empfangen hatte, vernommen.Maria folgte ihr in ihr Haus und ward aufs köstlichste bewirtet; sie und ihr Kind erhielten sodann auf weichem Pfühle (Kissen) ein herrliches Nachtlager.

Als nun am andern Morgen die heilige Jungfrau ihre Heimreise fortsetzte, bedankte sie sich und sprach:"Was du heute zuerst tust, das soll dir tausendfach belohnt werden." Als das reiche Weib das hörte, war sie außer sich vor Freude und bedachte sich, was sie tun sollte.

Aber so viel und so sehr sie auch darüber nachdachte, es wollte ihr nichts einfallen. Da schlug sie sich vor lauter Ärger an den Kopf. Das war heute ihre erste Arbeit gewesen, und die ist ihr auch zur Strafe für ihre Hartherzigkeit und Heuchelei so tausendfältig belohnt worden, daß ihr bald Hören und Sehen verging!

Aus: Des Knaben Wunderhorn

.

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Heilige Drei Könige
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:15

 

.

Die heiligen drei Könige, geleitet vom Kometenschweif
finden sie die Krippe in der das Jesuskind die erste irdische
Lagerstätte hatte.
Was verbirgt sich hinter den Geschenken: Gold,  Weihrauch,  Myrrhe?
Weihnachten, verbunden mit Krippe und dem leitenden Stern, der die drei Könige auf die richtige Fährte bringen sollte. Es begann eine neue Epoche. Aus astrologischer Sicht das Fischzeitalter. Astronomisch wird der leuchtende Stern als Jupiter-Saturn Konjunktion dargestellt.
Doch was brachten diese Könige als Geschenk?
Die Gaben Gold Weihrauch und Myrrhe. Waren nicht die Kultobjekte der Pharaonen, Griechen, Inkas bis zum sagenhaften Nibelungenschatz aus Gold?
In der heutigen Zeit ist Gold eine harte Währung. Die Gier nach Gold war in der Geschichte oft Anlass kriegerischer Auseinandersetzungen. Heute ist das schwarze Gold, Erdöl. 
Gold, ein Gesundheitsmittel?
Ein berühmter Arzt des Mittelalters, Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, (1493 – 1541) brachte es auf den Punkt: “Unter allen Elixieren ist Gold das Höchste und Wichtigste für uns. Es ist in der Lage den Körper unzerbrechlich zu erhalten. Trinket Gold und es wird heilen, stellt Euch wieder her“. Ist nun Gold tatsächlich ein Heilmittel?  Wohl deshalb auch der Vergleich mit heilender Wirkung der Sonne. Gold ist ein in der Natur vorkommendes gediegenes Mineral. Das Wort stammt aus dem indogermanischen ghel, das soviel wie gelb glänzend bedeutet. Die lateinische Bezeichnung ist Aurum, abgekürzt Aur. Mit einer Mischung von Salzsäure und Salpetersäure als Königswasser bekannt, ist Gold angreifbar. Seit der Antike wird Blattgold verwendet. Nicht alleine um metallische Gegenstände, Stuck, Mobiliar, Rahmen, Ikonen und andere Gegenstände kostbar darzustellen. Ein Blatt wurde dem Essen beigefügt um das Wesen des Goldes, Kraft, Ausstrahlung, Reifung, Glanz, Risikofreude und Verspieltheit, zu übertragen.
Die Homöopathie beschreibt den Einfluss auf Stoffwechsel und Nervensystem. Symbolische Darstellung des Goldes ist bedeutend mit Macht, Reichtum, Sicherheit. Auf der Gefühlsebene vermittelt es Ehrlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit. In muslemischen Ländern gilt der Brauch der Frau zur Hochzeit Goldschmuck zu schenken. Nicht etwa um diesen zu ragen sondern als Geldanlage. Die alchimistische Darstellung lässt Gold mit starken Sonnenkräften in Verbindung bringen.
In der heißesten Jahreszeit, Sirus steht hoch am Himmel, dann wird Weihrauch geerntet. Er gedeiht in trockenem Klima auf steinigem, mineralreichen Boden. Die Wurzel graben sich weit verzeigt bis in dreißig Meter Tiefe. Weihrauch gehörte ebenfalls zu den kostbarsten Gütern des Altertums. Es wurde für Ischtar, die Himmelskönigin, Adonis, den Gotte der wieder aufstehenden Natur, Bel den assyrischen Hochgott, entzündet um deren Wohlgefallen zu erreichen. Dem Sonnen- und Orakelgott Apollon war Weihrauch heilig. Der Weihrauchbaum wurde in Ägypten dem Gott Ammon von Theben geweiht. Bis in die heutige zeit wird er in der katholische Kirche als Räucherstoff benutzt. Ebenso ist die Kosmetik- und Parfüm Industrie heute ohne Weihrauchzugaben nicht zu denken. Der medizinische Gebrauch war bereits Heilmittel in der Antike. Es wurde als Stimmungsaufheller in der Psychiatrie genutzt.
Der griechische Arzt Hippokrates, Paracelsus, Hildegard von Bingen, verwendeten Weihrauch als Wunden heilendes Mittel. Selbst bei Husten, Durchfallerkrankungen und Hauterkrankungen wurde Weihrauch von den heilkundigen des Mittelalters genutzt. Der balsamische Duft verbreitet das Gefühl von Frieden und innerer Ruhe. Durch neue Forschungsergebnisse ist der indische Weihrauch in den Vordergrund gerückt. Er soll bei rheumatischen Erkrankungen wirken, ebenso bei allergischen Krankheiten, Magen-Darmerkrankungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems. In Europa sind weitere Behandlungsmöglichkeiten bekannt, so u.a. bei Arthritis, Bronchitis, grippalen Infekten, Colitis ulcerosa. Neuerdings wird Weihrauch bei Hirntumoren eingesetzt.
Der Myrrhe wird nachgesagt: „Wo der Weihrauch eher die geistigen Brücken zu bauen hilft, schafft Myrrhe in erster Linie eine Verbindung zwischen der Seele, dem Fühlen und dem geistigen Menschen.
Myrrhe hilft tatsächlich den Körper zu reinigen und macht die Seele frei und rein. Sie ist Ausdruck der Reinheit und Fruchtbarkeit. Bereits die Hebräer und Assyrer schätzten die reinigende Kraft der Myrrhe. Mythologisch stand sie der ägyptischen Göttin Hathor und der griechischen Aphrodite nahe. Neben Weihrauch war Myrrhe im Altertum und in der antiken Medizin der wichtigste Räucherstoff. Wunden, Lungen- und Nierenleiden, wurden damit mehr oder weniger erfolgreich behandelt. Heute wird sie eingesetzt zur Behandlung bei Prothesendruckstellen.
Alle drei Gaben zusammen waren in der alten Kultur wichtig. Es ist eine Symbolik in den Geschenken der drei Könige zu sehen.
Gold stellt den Geist, Weihrauch die Seele und Myrrhe den Körper dar.
.
 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Die Legende vom vierten König
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:13

 

.

Außer Caspar, Melchior und Balthasar war auch ein vierter König aus dem Morgenland aufgebrochen, um dem Stern zu folgen, der ihn zu dem göttlichen Kind führen sollte.

Dieser vierte König hieß Coredan. Drei wertvolle Edelsteine hatte er eingesteckt und mit den drei anderen Königen einen Treffpunkt vereinbart.Doch Coredans Reittier lahmte unterwegs.Er kam nur langsam voran, und als er bei der hohen Palme eintraf, war er allein.Nur eine kurze Botschaft in den Stamm des Baumes geritzt, sagte ihm, daß die anderen drei ihn in Bethlehem erwarten würden.

Coredan ritt weiter, ganz in seinen Wunschträumen versunken.Plötzlich entdeckte er am Wegrand ein Kind, bitterlich weinend und aus mehreren Wunden blutend. Voller Mitleid nahm er das Kind auf sein Pferd und ritt in das Dorf zurück, durch das er zuletzt gekommen war.Er fand eine Frau, die das Kind in Pflege nahm. Aus seinem Gürtel nahm er einen Edelstein und vermachte ihn dem Kind, damit sein Leben gesichert sei.

Dann ritt er weiter, seinen Freunden nach. Er fragte die Menschen nach dem Weg, denn der Stern hatte er verloren. eines Tages aber erblickte er ihn wieder, eilte ihm nach und wurde von ihm durch eine Stadt geführt. Da begenete ihm ein Leichenzug. Hinter dem Sarg schritt eine verzweifelte Frau mit ihren Kindern. Coredan sah sofort, daß nicht allein die Trauer um den Toten ihren Schmerz hervorrrief. Der Mann und Vater wurde zu Grabe getragen. Die Familie war in Schulden geraten und vom Grabe weg sollten die Frau und die Kinder als Sklaven verkauft werden. Coredan nahm einen Edelstein aus seinem Gürtel, der eigentlich dem neugeborenen König zugedacht war. "Bezahlt,was ihr schuldig seid, kauft euch Haus und Hof und Land, damit ihr eine Heimat habt!" sagte er.

Er wendete sein Pferd und wollte dem Stern entgegenreiten - doch dieser war erloschen. Sehnsucht nach dem göttlichen Kind und tiefe Traurigkeit befiehlen ihn. War er seiner Berufung untreu geworden? Würde er sein Ziel nie erreichen?

Eines Tages leuchtete ihm sein Stern wieder auf und führte ihn durch ein fremdes Land, in dem der Krieg wütete.In einem Dorf hatten Soldaten die Bauern zusammengetrieben, um sie grausam zu t,öten. Die Frauen schrien, und die Kinder wimmerten.Grauen packte den König Coredan.Zweifel stiegen in ihm auf. Er besaß noch einen Edelstein - sollte er denn mit leeren Händen vor den König der Menschen erscheinen? doch dies Elend war so groß, daß er nicht lange zögerte, mit zitternden Händen seinen letzten Edelstein hervorholte,und damit die Männer vor dem Tode und das Dorf vor der Verwüstung rettete.

Müde und traurig ritt Coredan weiter. Der Stern leuchtete nicht mehr.

Jahrelang wanderte er. Zuletzt zu Fuß, da er auch sein Pferd verschenkt hatte. Schließlich bettelte er, half hier einem Schwachen, pflegte dort Kranke, keine Not blieb ihm fremd. Eines Tages kam er am Hafen einer großen Stadt gerade dazu, als ein Vater seiner Familie entrissen und auf ein Sträflingsschiff, eine Galeere, verschleppt werden sollte. Coredan flehte für den armen Menschen und bot sich dann selbst an, anstelle des Unglücklichen als Galeerensklave zu arbeiten.

Sein Stolz bäumte sich auf, als er in Ketten gelegt wurde. Jahre vergingen. Er vergaß, sie zu zählen. Grau war sein Haar müde sein zerschundener Körper.

Doch irgendwann leuchtete sein Stern wieder auf. Und was er nie zu hoffen  gewagt hatte, geschah. Man schenkte ihm die Freiheit wieder; an der Küste eines fremden Landes wurde er abgesetzt.In dieser Nacht träumte er von seinem Stern, träumte von seiner Jugend, als er aufgebrochen war, um den König aller Menschen zu finden. Eine Stimme reif:"eile, eile!"

Sofort brach er auf. Er kam an die Tore einer großen Stadt. Aufgeregte Gruppen von Menschen zogen ihn mit, hinaus vor die Mauern. Angst schnürte ihm die Brust zusammen. Einen Hügel schritt er hinauf. Oben ragten drei Kreuze. Coredans Stern der ihn einst zu dem Kinde führen sollte, blieb über dem Kreuz in der Mitte stehen, leuchtete noch einmal auf und war dann erloschen.

Ein Blitzstrahl warf den müden Greis zu Boden. "So muß ich also sterben" flüsterte er in jäher Todesangst, " sterben, ohne dich gesehen zu haben? So bin ich umsonst durch die Dörfer und Städte gewandert wie ein Pilger, ohne dich zu finden, Herr?" Seine Augen schlossen sich. Die Sinne schwanden ihm.

Da aber traf ihn der Blick des Herrn am Kreuz ,ein unsagbarer Blick der Liebe und Güte. Vom Kreuz herab sprach die Stimme:" Coredan, du hast mich getröstet, als ich jammerte, und gerettet als ich in Lebensgefahr war, du hast mich gekleidet, als ich nackt war! In jedem, dem du geholfen hast, hast du mich gefunden."

Ein Schrei durchbebte die Luft - der Mann am Kreuze neigte das Haupt und starb.

Coredan erkannte auf einmal: Dieser Mensch ist der König der Welt. Ihn habe ich gesucht in all den Jahren. Er hatte ihn nicht vergebens gesucht: er hatte ihn doch gefunden!

Nach einer alten russischen Legende

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Die heiligen drei Könige und die Jungfrau vom Lilienbanner
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:12

 

.

Jene geheimnisvollen Männer aus dem Morgenland hatten es mir schon immer angetan! Ich war von der Krippe fast nicht mehr wegzubringen, wenn ich sie so daherziehen sah mit reichem Troß, mit den buckeligen Kamelen und mit jenem kraftstrotzenden Tier, dem ein Schwanz hinten und ein Schwanz vorne herunterhing - für gewöhnlich "Elefant" genannt. Schade, daß man sich nicht zweitausend Jahre alt machen kann - ich wäre damals bestimmt auch dabeigewesen, vielleicht als Kameltreiber oder als Elefantenschwanzbändiger oder gar als einer der Heiligen Drei Könige selbst. Egal! Noch waren nicht alle Chancen verloren, denn meine Mutter erzählte mir aus ihrer älblichen Heimat etwas, was mich fast aus dem Häuschen brachte. Dort gäbe es in der Zeit nach Weihnachten einen alten, frommen Bracuh: Da würden sich Buben wie jene drei Könige kostümierren, immer drei zusammen. Einer sei der Kaspar und trage einen großen papierenen Stern, in dem ein Kerzenlicht brenne; einer sei der Balthasar und trage einen großen Sack für allerlei Gaben;und der dritte, das sei der Melchior, der Mohr, der ganz schwarz angemalt sei und eine kleine Kasse trage, für den Fall, daß die Leute sogar in den Geldbeutel griffen und etwas Münze schenkten, was allerdings nicht allzuoft vorkomme. Diese drei Könige würden dann von Haus zu Haus ziehen und den Leuten ein passendes Lied vorsingen...

Hei, dachte ich sofort, wie wäre das, wenn wir diesen offenkundig frommen und wohl auch einträglichen Brauch bei uns einmal probieren würden? Gedacht - getan! Zwei Tage später waren zwei Freunde von mir und ich schon startbereit. Wir hatten uns phantastisch herausgeputzt. Die letzten Winkel vom Dachboden waren mit dem Spürsinn eines geriebenen Detektivs erfolgreich durchstöbert worden. Nichts war vor unserer Spürnase verborgen geblieben: Rohrstiefel, alte Weiberröcke, Leintücher, farbige Schals usw. Ich durfte den Mohr spielen. Mein älterer Bruder machte mir mein Gesicht mohrländisch schwarz, daß mich sogar meine Freunde nicht mehr erkannten, sondern bei ihrem Kommen fragten:" Ja, bist`s oder bist`net?" "Ha no!" sagte ich nur im pursten schwäbischen Dialekt, und wir kannten uns wieder.

Aber dann: unser Drei-Königs-Lied! Das machte uns noch einiges Kopfweh. Die Mutter kannte jenes Lied von der Alb auch nicht mehr ganz genau. Aber etwas mußten wir doch singen! Potz Blitz! Am besten konnten wir drei Kerle das Lied singen:"Fuchs, du hast die Gans gestohlen." Die Melodie stand freilich nicht im Gesangbuch der Kirche, aber sie schien uns trotzdem passend. Nur einen anderen Text brauchten wir noch dazu. Aber woher nehmen? Jedoch - auch das gelang. Der Kaspar brachte ihn freudestrahlend mit. Woher? Weiß der Kuckuck! Im Nu konnten wir ihn auch auswendig:

Hört ihr Leut und laß euch sagen:

Aus dem Morgenland

kommen wir mit leeren Magen;

das ist allerhand!

Hier den Sack für eure Gaben!

Tut uns was hinein;

sonst tun wir verrückt und schlagen

alles kurz und klein!

Ja, nun war alles vorbereitet. Also los! Wir zogen zuerst zum Schumacher Flick. Der wohnte in unserem Haus, ganz unten parterre. Als er uns sah, war er sehr erstaunt - wer weiß; vielleicht auch so ergriffen -, daß er seine Ahle und das Pech,die Maus- und Katzendreckle, (das waren die kleinen Nägel) ganz vergaß und nicht wie sonst den Spannriemen nahm und uns damit aus seiner Schusterbude wieder hinaustrieb.Nein, er nahm sogar seine blecherne Brille von der blauen Nase-, wie damals üblich, zwichen Daumen und Zeigefinger. Dann setzte er sie wieder auf, betrachtete uns ganz genau und meinte mit bedächtigem Kopfnicken:" So, so- ihr seid also die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland! Hab`gar nimmer g`wußt, daß die auch noch leben! Ja, und jetzt - was wollt ihr denn von mir?"

Wir sangen unser Lied, das er scih andächtig, wie in der Kirche, anhörte. Dann hielten wir ihm unsern Sack hin. Der Schuhmacher sah um sich. Da lagen auf seinem Tischchen ein paar kupferne Pfennige und von seinem Vesper - o Graus! - noch ein Stückchen Gaulswurst (die war seine Spezialität, das wußten wir.)

"Da nehmt die paar Pfennige! Aber die Gaulswurst, die esse ich schon selber!"

Wir waren damit wohl zufrieden und mit einer feierlichen, dankenden Verneigung stapften wir wieder zur Türe hinaus. Gott sei Dank! Das wäre also für den Anfang ganz gut gegangen.

Nun weiter! - Aber wohin? "Zum Spießmann!" meinte der Balthasar. Der Spießmann, um die fünfzig herum, war Aufseher auf einem großen, uns sehr wohl bekannten Holzlagerplatz. Er wohnte im Hinterhaus. Auf seiner Nase trug er wie Rübezahl eine kleine Warze mit einem winzigen Härchen daran, und in seinem Munde war rechts eine Zahnlücke, wahrscheinlich, damit seine Tabakpfeife besser Platz hatte. er ging nie in die Kirche. Trotzdem, ja vielleicht gerade deshalb hielt er sich nicht für ein Pharisäer, aber um so mehr für einen Schriftgelehrten, denn er gebrauchte bei seinen Reden gern einige Bibelsprüche. Also, warum nicht zum Spießmann gehen?

Los kommandierte der Kaspar. "Wir gehen zum Spießmann!" Balden standen wir vor seiner Türe und klopften an. Wirklich- die Türe tat sich auf, und der Spießmann stand vor uns. Wir sangen gleich unser Lied und hielten den Sack hin. Spießmann war durch unsere exotische Erscheinung offenkundig völlig aus dem Scharnier geraten. Er vergaß sogar, aus seiner Pfeife zu qualmen, nahm sie respektvoll aus ihrer Zahnlücke heraus und schob sie schamhaft in die Hosentasche.

Dann sagte er mit weisheitsvoller Miene:"Aha, die Weisen aus dem Morgenland! Ja, ja, die kenne ich gut. Damals sind sie ja auch in die Arche Noah hineinspatziert und wurden dadurch vor dem Versaufen im großen Wasser gerettet. Oh, ich kenne mich in der Bibel sehr gut aus! - Und jetzt wollt ihr am Ende auch noch etwas von mir?" Dabei fuhr er mit der Hand in die Hosentasche, wo die Tabakspfeife noch ein bißchen räuchelte, und zog drei Äpfel heraus, nicht groß, aber runzelig wie das Gesicht einer wenigstens einhundert- jährigen Großmutter. Diese drei Äpfel gab er uns und sagte mit Himmel und Erde durchdröhnendem Gelächter dazu: "Sie sind nicht am verbotenen Baume im Paradies gewachsen, sondern hinter meiner Holzhütte. Ihr könnt sie ruhig essen. Sie machen euch gewiß kein Bauchweh! Hahahaha!" Brrr - wir verneigten uns trotzdem zum Zeichen unserer Dankbarkeit und verließen den Spießmann, der bereits wieder an seiner Tabakpfeife sog wie ein Baby an seiner Milchflasche...., Und jetzt? - Wohin?"

Ich sagte:" Jetzt sind wir schon bei zwei Männern gewesen. Nun gehen wir auch einmal zu einer Frau." "Richtig!" meinte der Kaspar. "Aber zu wem?"

"Zur Scheppachin!" sagte Balthasar. "Jawohl, zur Scheppachin!" stimmten wir beiden andern bei. "Also, los!" Eigentlich hieß sie Pauline Scheppach und war eine ehr- und tugendsame Jungfrau von einigen dutzend Lenzen. Sie wenigstens konnte bestimmt bei den Prozessionen hinter dem Lilienbanner der Jungfrauen marschieren, ohne zu erröten oder von andern verdächtigt zu werden, sie sei dessen nicht würdig und also nicht am richtigen Platz.

Mit Vorliebe kaufte sie bei der vierteljährlich stattfindenden Eisenbahnauktion allerlei liegen- und stehengebliebene Raritäten, die sie wieder weiterzuverkaufen suchte.Wieviel Prozente Gewinn sie dabei einschob, verriet sie natürlich in ihrer jüngferlichen Verschwiegenheit nie! Sie gehörte zu den sogenannten "frommen Personen" und war Mitglied sämtlicher Bruder- und Sschwesternschaften. Sollte solch eine Jungfrau, die bereits den Schein der Heiligkeit an sich trug, nicht auch für die Heiligen Drei Könige etwas übrig haben? Also, wir gingen voll der besten Hoffnungen ins Nachbarhaus, wo die Scheppachin das Erdgeschoß mit dem Wohlgeruch ihrer Frömmigkeit erfüllte. Dort läuteten wir energisch mit der Glocke, denn  wir wußten, daß die Scheppachin etwas schwerhörig war. Aber sie hatte uns gehört und tat nun die Türe auf. Wir sangen unser Drei-Königs-Lied aus vollem Halse, wobei wir plötzlich - ohne daß wir es ausgemacht hatten! - den letzten Satz nicht mehr sangen, sondern ziemlich schneidig deklamierten:" und schlagen alles kurz und klein!" Die Scheppachin stand bis hierher wie ehedem Lots Weib gelichsam zur Bildsäule versteinert da. Jetzt aber löste sich bei ihr den Bahn, und mit einem Schrei der Verzweiflung höchsten Grades rief sie nur immer:" Feurio! Feurio! Feurio!"

Nun war die Reihe des Erschreckens an uns. Wie vom bösen Geist gejagt rannten wir auf und davon - hinaus zum Haus, über den Hof, ein Stück die Straße hinab und dann links ab auf den Holzlagerplatz, hinter hoch aufgespeicherte Holzbretter. Hier endlich machten wir halt.Das Kerzenlicht in unserem Stern war bei dem nebelerfüllten Halbdunkel des Abends gesehen oder gar erkannt. Hier auf dem Holzlagerplatz waren wir in "unserem Reich" und fühlten uns auch wieder sicher und gerettet. Zuerst verschnauften wir ein wenig. Danach verteilten wir die wenigen Geschenke in unserem Sack:"Jeder von uns erhielt zwei Pfennige und einen runzeligen Apfel. Es war gewiß nicht viel, und dennoch freuten wir uns darüber.

Unsere Kostümierung versteckten wir dann schweren Herzens zwischen den vielen Brettern bis zum Abend des nächsten Tages, da wir sie uns wieder holen wollten. So war denn unser frommes Spiel allzu rasch beendet worden.Als wir alles nochmals überdachten und besprachen, kam zunächst ein gewisses Schamgefühl über uns: Potzblitz und Schwerenot! Wir, die Heiligen Drei Könige, sind vor einer alten Jungfer geflohen!

Inzwischen war aber bei dieser Scheppachin auf ihr wildes Geschrei hin die halbe Nachbarschaft zusammengelaufen und das Jungferle konnte sich nicht genug tun, den Leuten in den schrecklichsten Farben ihre Not auszumalen: Ein-Zwei-Drei Räuber hätten bei ihr einbrechen wollen... Die Leute hörten es mit Staunen und fragten, wieso sie dann "Feurio!" geschrien habe, da es doch nicht gebrannt habe."Ich hab halt geschrien, was mir gerade eingefallen ist!" verteidigte sie sich." Es war ja auch so schrecklich! Denkt euch,die Kerle hätten mich am Ende gar noch stehlen wollen!" Aber da meinte der alte Spießmann:"O Scheppachin! Wenn die Räuber am nächsten Morgen bei Tag gesehen hätten, wen sie erwischten, dann hätten sie dich sicherlich sofort wieder zurückgebracht!"

Alles lachte und ging nach Hause. Wir aber hatten trotz alledem die Lust verloren, nochmals die Heiligen Drei Könige zu spielen.

Was aus der Scheppachin später geworden ist, konnte ich nie recht erfahren. Wahrscheinlich ist auch sie das unschuldige Opfer einer jener vernichtenden Bombennächte im letzten Kriege geworden.

Möge, ihr der Herr den Frieden schenken im Kreise aller heiligen Jungfrauen und in der Gemeinschaft der richtigen Heiligen Drei Könige; Kaspar - Melchior - Balthasar!

In einer Zeitschrift gefunden - Autor - Alfons Bopp

.

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Das Kornwunder
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 21:09

 

pic131980 

.

Das Kornwunder

*

Als die Mutter Maria auf der Flucht nach Ägypten war und ihr kleines Kind auf dem Arm trug, begegnete sie einem alten Mann, der gerade seinen Weizen bestellte. Sie sprach zu ihm "Guter alter Mann, wollt ihr mir beistehen?"

"Aber ja, meine tapfere Frau, ich werde tun, was ich vermag!"

Ah! Mein guter Alter, dann nehmt eure Sichel und schneidet euren Weizen!"

Als er zwei oder drei Bündel geschnitten hatte, legte sich die Mutter Maria darunter.Gerade als sie sich gebettet hatte, kamen die Soldaten des Herodes vorbei. Sie fragten den Alten:" Guter Mann, habt ihr nicht eine Frau vorübergehn sehen, eine mit einem Kind auf dem Arm?"

"Oh ja! Ich habe sie gesehen, als ich meinen Weizen säte!" Die Soldaten beredeten sich untereinander:" Das muß im letzten Jahr gewesen sein. Wir sind heute auf Trab, wir sind morgen auf Trab. Wenn man durchhält, legt man eine große Strecke Wegs zurück, und wir werden sie kriegen!"

Als die Soldaten weitergezogen waren, kam die Mutter Maria aus ihrem Versteck hervor. " Ich danke euch, mein guter Alter. Ihr habt mir sehr beigestanden. Im Paradies wird ein Platz sein, der auf Euch wartet!"

Legende

.

pic133140

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Vorweihnachta
Von weihnachtsseite, 20:09

 

 

Vor Weihnachta

.

A Hetza und Haschda;

s gibt koi Raschda,

nearda aRua,

godds Weihnachta zua.

*

Ällas hots eilig

aufs Fescht, des heilig,

gibt`s sovl zum macha,

need nor des Bacha.

*

S gibt sovl  zom denka,

was ma sott schenka;

vor lautr Renna

duat manches spenna.

*

Vor lautr Plondr

godd`s Eigentlich`ontr,

s`good schiar gar vrlora,

daß Gott wird gebora.

*

Theresia Nagler Mundartdichterin aus

Unterschneidheim

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Advent
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:05

 

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,

Schneeflöckchen leise hernieder sinken.

Auf Edeltännlein`s grünem Wipfel,

häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort vom Fenster her druchbricht

den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer,

die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht,

hat den Weihnachtsbaum sie g`macht.

Als das Rehlein ging zur Ruhe,

das Häslein tat auch die Äuglein zu.

Ab und zu das Häschen,

hebt zwei- dreimal sein Näschen.

Es ruhet weiter süß im Dunkeln,

derweil die Sternlein traulich funkeln.

Da ertötnt es fern wie Silberschellen,

im Dorfe hört man die Hunde bellen.

Wer`s in der tiefen Nacht,

im Schnee noch die Runde macht?

Knecht Rupprecht und sein Herr,

kommen mit dem sibernen Schlitten,

gezogen von den Rentieren, herangeritten.

"He, gute Förster`s Frau,

habt ihr noch gute Sachen,

die armen Menschen Freude machen?"

Das Försterhaus schon tief verschneit,

doch die Försterin, steht schon bereit.

"Diese Pakete, heiliger Mann,

das ist alles was ich geben kann!"

Die Silberschellen klingen leise,

sie machen sich wieder auf die Reise.

Im Försterhaus die Kerzen brennen,

am Himmel hell ein Sternlein blinkt.

Es ist "Heiliger Abend!"

@ mary rosina

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Freitag, 28. November 2008
Weihnachten mit der Familie
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:50

.
Ja, nun endlich ist es wieder soweit.
Es wird Weihnachten! Gibt es denn
nicht schöneres, als bei klirrender
Kälte die letzten Ersparnisse für die
bescheidenen Wünsche der lieben
Kleinen auszugraben?
*
Ja natürlich, man tut es doch gern.
Es ist ja für die Kleinen,
die man soooooo lieb hat:
Das Händy für die Tochter.
Naja Nokia sollte es schon sein.
Der PC für den Kleinen
und die Skieausrüstung für den großen Sohn.
Manche behaupten ja sogar,
von Jnauar bis Juli arbeitet
man für die Steuer
und von August bis Dezember
für die Weihnachtsgeschenke...
*
Aber es ist ja nicht wirklich so,
man bekommt ja auch was zurück.
Die selbstgehäckelten Socken
von der Oma,
das selbstgemalte Bild vom Kleinen,
die tollen Bowlinschuhe
vom geliebten Manne, (welche
komischerweise nur ihm passen)
und die stinkende Laune von der Tochter,
da sie ja eigentlich ein besseres Handy
verdient hat...
*
Aber recht hat sie ja:
Wie soll sie sich denn mit so einer Telefonzelle
bei ihren Freundinnen blicken lassen?
Unmöglich! Aber zum Glück kann man
ja umtauschen.
Und falls sie noch auf einen Plastikbaum
umgestellt haben, dann warten sie
noch einfach bis es Nacht wird
und machen dem Nachbarschaftsstreit
endlich ein Ende.
Auf alle Fälle billiger,als ein Anwalt.
Das wäre ja auch etwas übertrieben,
wegen dieser Tanne, die auf ihr
Grundstück herüberragt...
Verfasser unbekannt
.
 
 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachten mit der Familie
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:47

.
Ja, nun endlich ist es wieder soweit.
Es wird Weihnachten! Gibt es denn
nicht schöneres, als bei klirrender
Kälte die letzten Ersparnisse für die
bescheidenen Wünsche der lieben
Kleinen auszugraben?
*
Ja natürlich, man tut es doch gern.
Es ist ja für die Kleinen,
die man soooooo lieb hat:
Das Händy für die Tochter.
Naja Nokia sollte es schon sein.
Der PC für den Kleinen
und die Skieausrüstung für den großen Sohn.
Manche behaupten ja sogar,
von Jnauar bis Juli arbeitet
man für die Steuer
und von August bis Dezember
für die Weihnachtsgeschenke...
*
Aber es ist ja nicht wirklich so,
man bekommt ja auch was zurück.
Die selbstgehäckelten Socken
von der Oma,
das selbstgemalte Bild vom Kleinen,
die tollen Bowlinschuhe
vom geliebten Manne, (welche
komischerweise nur ihm passen)
und die stinkende Laune von der Tochter,
da sie ja eigentlich ein besseres Handy
verdient hat...
*
Aber recht hat sie ja:
Wie soll sie sich denn mit so einer Telefonzelle
bei ihren Freundinnen blicken lassen?
Unmöglich! Aber zum Glück kann man
ja umtauschen.
Und falls sie noch auf einen Plastikbaum
umgestellt haben, dann warten sie
noch einfach bis es Nacht wird
und machen dem Nachbarschaftsstreit
endlich ein Ende.
Auf alle Fälle billiger,als ein Anwalt.
Das wäre ja auch etwas übertrieben,
wegen dieser Tanne, die auf ihr
Grundstück herüberragt...
Verfasser unbekannt
.
 
 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Der Stern
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:52

.

Der Stern

*
Ein Sternlein schaut vom Himmelszelt
hell strahlend in die Winterwelt.
Es denkt daran wie es einst war
vor vielen tausend Jahren gar.
*
Da gab es einen großen Stern
der leuchtete in nah und fern.
Er tat das Wunder allen kund,
was dort geschah zu jener Stund.
*
Geboren sei der Herr der Welt,
verkündigt er vom Sternenzelt.
Die Hirten sahen ihn zuerst
und sind im Stalle eingekehrt.
*
Sie blieben an der Krippe stehn
um sich das Kindlein anzusehen,
sie fielen auf die Knie gar
und brachten ihre Gaben dar.
*
Auch Caspar, Melchior, Balthasar
wurden geführt vom Stern fürwahr.
Sie brachten Weihrauch und auch Myhre
dem Kindelein zur Freud und Ehre.*
 
Der Weihnachtsstern mit seinem Glanz,
erfüllt auch heut die Welt noch ganz.
Der kleine Stern am Himmel fern,
erinnert uns daran noch gern.
*
Christian Telker
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Mittwoch, 26. November 2008
Der Tannenbaum
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:58

Oh sieh wer steht im grünen Kleid
wenn alles kahl ist weit und breit
noch dort und schaut so freundlich her
als ob kein wilder Sturmwind wär?
Der Tannenbaum, der Tannenbaum
der kann es ja erwarten kaum
bis Winter ist und kalt und weiß
die Erde decken Schnee und Eis.
Denn dann das weißt du selber gut,
Knecht Ruprecht kommt mit Sack und Rut
und mit ihm kommt in jeden Jahr
der Englein liebe lichte Schar.
Den Tannenbaum da drauß im Wald
den holen sie und denk nur bald
da strahlt er in der Lichterpracht,
gar festlich in der heiligen Nacht.
Ist's nimmer lang dann ist's soweit
denn sieh ja nur es schneit es schneit
wie dicht der Schnee herunterfällt
bald sieht mann nicht mehr Wald noch Feld.
Christkindlein schickt den Schnee zur Erden
freue dich bald soll es Weihnachten werden.
von Anne bekommen

.


[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Still ist die Nacht
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:56

 

Still ist die Nacht;

in seinem Zelt geboren,

der Schriftgelehrte spät

mit finstren Sorgen,

wann Judas mächtiger

Tyrann erscheint,

den Vorhang lüftet er,

nachstarrend lange

dem Stern, der gleitet

über Äthers Wange,

wie Freudenzähre,

die der Himmel weint.

*

Und fern vom Zelte über

einem Stalle,

da ist`s, als ob aufs

nied`re Ach er falle;

in tausend Radien

sein Licht er gießt.

Ein Meteor,

so dachte der Gelehrte,

als langsam er zu seinen

Büchern kehrte.

O weißt du, wen das

nied`re Dach umschließt?

*

In einer Krippe ruht

ein neugeboren

und schlummernd Kindlein;

wie im Traum verloren

die Mutter knieet,

schlichteer Mann rückt

tief erschüttert

das Lager ihnen;

seine Rechte zittert

dem Schleier nahe

um den Mantel noch.

*

Und an der Türe

steh`n geringe Leute,

mühsel`ge Hirten,

doch die ersten heute,

und in den Lüften

klingt es süß und lind,

verlor`ne Töne von der

Engel Liede;

"Dem höchsten Ehr

und allen Menschen Friede,

die eines guten Willens sind."

Annette von Droste-Hülshoff

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachten im Internet
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:55

 

Weihnachten im Internet,
 alle surfen ohne Brett,
schicken sich per Mail den Gruss,
das ist der Wirklichkeit letzter Schluß.
 
Dann saust man durch die Suchmaschine,
 tippt ein das Wort mit ernster Miene,
 beim Suchbegriff, der Weihnachtsmann,
 zeigt sie gleich tausende von Seiten an.
 
Nun habe ich die Qual der Wahl,
versuche es sogleich noch mal,
 doch wird die Anzahl immer mehr
 erzeugt in mir gleich Gegenwehr.
 
Da schwirren Engel, Schlitten, Glocken
es blinkt, da bleibt kein Auge trocken
und auch viele Seiten kann man sehen,
die versuchen dir was anzudrehen.
 
Doch suchst du schnell mal ein Gedicht,
 dann sag ich nur, verzage nicht,
 log dich doch wieder bei mir ein
 und geniesse es, bei Kerzenschein.
heinz bornemann   

[Kommentare (1) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachtsgedicht
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:46

 

 

Weihnachtsgedicht

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
in Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
das einstens voll von solchen Lichtern war,
da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
in Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!
Hilde Fürstenberg

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Montag, 17. November 2008
Weihnachtsseite
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:22

 


Ich machte mich also auch daran eine Weihnachtsseite zu schreiben.
Hoffentlich müßt ihr beim Lesen nicht arg leiden.
Einiges ist vom letzten Jahr übernommen,
aber auch viel Neues ist dazu gekommen.
Ob es mir gelungen ist, weiß ich dann anfangs Januar,
 wenn ihr hoffentlich eure Meinung mir habt Kund getan.


Dies ist mein Weihnachtsblog,
also kommt jeden Tag etwas Neues dazu.
Ich hoffe nur, daß ich mich nicht mit zu vielem vertue.
Den Start habe ich nun gemacht.
Langsam aber sicher werde ich die Seiten
 mit Geschichten und Gedichte füllen
und euch so über die ganze Zeit immer
wieder Neues präsentieren.
In der halt bekannten mary rosina´s Manier.


Viel Freude und Entspannung beim lesen
 wünsche ich euch allen von Herzen.

Das Gästebuch freut sich über eure Meinung,
 damit ich auch weiß, wann ich aufhören muß.
*
eure mary rosina


[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Mittwoch, 12. November 2008
Aus dem Arzgebirg
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:23

 

 

 

De Walt kimmt mir langsam wenig kälter für,
nuja, dr Winter stieht vor dr Tür,
erfrorn de Nalken un de Rosen,
ich trog wieder Liebestöter.
Stie ich vorm Spiegel mit sette Wintersachen,
könnt ich mich salber zerruppen vor Lachen.
Spiegelglatt sei manchmol de Stroßen vom Harsch,
mir fliegt leicht of de Nosen oder hier ofn A....
an den Baam de letzten Blätter, ofn Kopp de letzten Büschel,
ze 75% is entrümpelt dei Runkel, dei Nischel,
de Haargrenz is weit noch unten gestiegn,
umso höher de Preise beim Haarschneider liegn.
Is Fahrrad un Mopet, dos stieht in dr Schupp,
de Grippe gieht rem, de Hust un de Schnupp,
krank werd mr leicht zur Winterzeit,
aber kimmst de nei ins AMBU - kaahne kranken Leit.
Kaahne Arbeit hobm, is schlimmer als aane Grippeepetemie.
*
Werner Kempf aus oh Arzgebirg, wie bist du schie
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Das Bettelkind
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:22

 

 
.
Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen
Der Markt läßt seine Wunder sehen
Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen
Das Kind blieb traumverloren stehen.
Aufseufzt die Brust, die Leidgepreste
Die Wimpern sinken tränenschwer
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste
ich weiß kein Leid das tiefer wär.
 
Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheine
Der Gaben köstliches Gemisch
Und eine reichgeputze Kleine
Streicht gähnend um den Weihnachtstisch
Das Schönste hat sie längst, das Beste
Ihr Herz ist satt und wünscht nichts mehr
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär
 Doch gälts in Wahrheit zu entscheiden
Wer des Erbarmens Preis verdient
Bist du, du armes reiches Kind!
Ottokar Kernstock
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Der Weihnachtsmarkt
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:21

Der Weihnachtsmarkt

Anstatt der warmen Sonne scheint

Das Rauschgold durch die Wipfel.

Hier backt man Kuchen, dort brät man Wurst.

Das Räuchlein zieht um die Gipfel.

Es ist ein fröhliches Leben im Wald.

Das Volk erfüllt die Räume

Die nie mit Tränen ein Reis gepflanzt.

Die fällen am frohsten die Bäume.

Der eine kauft ein bescheidnes Gewächs

Zu überreichen Geschenken.

Der andere einen gewaltigen Strauch

Drei Nüße daran zu henken.

Dort feilscht um ein winziges Kieferlein

Ein Weib mit scharfen Waffen.

Der dünne Silberling soll zugleich

Den Baum und die Früchte verschaffen.

Mit rosiger Nase schleppt der Lakai

Die schwere Tanne von hinnen.

Das Zöpfchen trägt ein Leiterchen nach,

Zu ersteigen die grünen Zinnen.

Und kommt die Nacht, so singt der Wald

Und wiegt sich im Gaslichtschein.

Bang führt die ärmste Mutter ihr Kind

Vorüber dem Zauberhaine.

Einst sah ich einen Weihnachtsbaum

Im düsteren Bergesbanne.

Stand reifbezuckert auf dem Grat

Die alte Wettertanne.

Und zwischen den Ästen waren schön

Die Sterne aufgegangen.

Am untersten Ast sah man entsetzt

Die alte Wendel hangen.

Hell schien der Mond ihr ins Gesicht

Das festlich still verkläret.

Weil auf der Welt sie nichts besaß

Hat sie sich selbst bescheret.

Gottfried Keller (1819-1890)

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Ich wünsche mir...
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:18

.

Ich wünsche mir -
ein friedvolles Weihnachtsfest,
daß man einsame Menschen sich nicht selbst überläßt.
 
Ich wünsche mir -
daß viele Menschen mit Herz
anderen Freude schenken - vergessen ist aller Schmerz.
 
Ich wünsche mir -
daß man den Sinn des Weihnachtsfestes nicht vergißt
und in Gedanken das Jesuskind herzlich begrüßt.
 
Ich wünsche mir -
daß die Ohren aufnehmen die schönen Weihnachtslieder,
jedes Jahr - denn das Christkind kommt immer wieder.
 
Ich wünsche mir -
daß die Augen erstrahlen im glanze der Lichter,
besonders in Kindergesichter.
 
Ich wünsche mir -
das der Duft von Lebkuchen und gebrannten Mandeln
in die Nase zieht,
und man die Schönheit des geschmückten
Weihnachtsbaumes nicht übersieht.
Karin Oberdorfer
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Jesus zum Geburtstag
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:14

 

.

Zweitausend Jahre sind es fast,
seit du die Welt verlassen hast,
du Opferlamm des Lebens.
Du gabst den Armen ihren Gott,
du littest durch der Reichen Spott,
du tatest es vergebens.
Du sahst Gewalt und Polizei,
du wolltest alle Menschen frei
und Frieden auf der Erde.
Du wolltest alle Menschen gut,
damit es schöner werde!
Die Menschen wurden nicht gescheit.
Am wenigsten die Christenheit,
trotz allem Händefalten.
Du hattest sie vergeblich lieb.
Du starbst umsonst,
und alles blieb beim alten!
Erich Kästner 
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:13

 

Gesegnet sei die heilige Nacht,

die uns das Licht der Welt gebracht!

*

Wohl unterm lieben Himmelszelt

die Hirten lagen auf dem Feld!

*

Ein Engel Gottes, licht und klar,

mit seinem Gruß tritt auf sie dar!

*

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,

da sprach de Engel " Fürchtet euch nicht!

*

Denn ich verkünd euch große Freud,

der Heiland ist euch geboren heut!"

*

Vom Himmel hoch der Engel Heer

frohlockt:" Gott in der Höh sei Ehr!"

*

Da gehn die Hirten hin in Eil,

zu schauen mit Augen das ewige Heil,

*

zu singen dem süßen Gast Willkommen

zu bringen bringen ihm ein Lämmlein fromm.

*

Bald kommen auch gezogen fern

die heiligen drei Kön`ge mit ihrem Stern.

*

Sie knieen vor dem Kindlein hold,

schenken ihm Myrrhen, Weihrauch und Gold.

Eduard Mörike

schwäbischer Dichter (1804-1875)

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:12

.

Bäume leuchtend, Bäume blendend

Überall das Süße spendend

In dem Glanz sich bewegend

Alt und junges Herz erregend

Solch ein Fest ist uns bescheret

Mancher Gaben Schmuck verehret

Staundend schaun wir auf und nieder

Hin und her und immer wieder.

*

Aber, Fürst, wenn dir`s begenget

Und ein Abend so dich segnet

Daß alle Lichter, daß als Flammen

Vor dir glänzten allzusammen

Alles, was du ausgerichtet

Alle, die sich dir verpflichtet:

Mit erhöhten Geistesblicken

Fühltest herrlichess Entzücken.

J.W. v. Goethe

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachtsruhe und Geborgenheit
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:10

 

.

Ich seh`n mich so nach einem Land,
der Ruhe und Geborgenheit.
Ich glaub`, ich hab`s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit und klar
 vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah;
 ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles; Sterne, Berg und Tal,
 ob ferne Länder,
fremdes Volk, sei es der Mond,
sei`s Sonnenstrahl,
daß all das in mir drin ich find,
 verkleinert, einmalig und schön.
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön`
ein`s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und wer`still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß wir der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
 in dem der Mensch zur Lieb`bereit,
ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!
Hermann Hesse 
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Das Leben
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:09

.
Oft ist das Leben lauter Licht
und funkelt freudefarben.
Und lacht und fragt nach denen nicht,
die litten, die verdarben.
Doch immer ist mein Herz bei denen,
die Leid verhehlen
und sich am Abend voller Sehnen
zum weinen in die Kammer stehlen.
So viele Menschen weiß ich,
die irren leidbeklommen,
all ihre Seelen heiß ich
mir Brüder und willkommen.
Gebückt auf nasse Hände,
weiß ich sie abends weinen.
Sie sehen dunkle Wände
und kleine Lichter scheinen.
Doch tragen sie verborgen,
verirrt, und wissen`s nicht,
durch Finsternis und Sorgen
der Liebe süßes Licht.
Hermann Hesse
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Was ich dir schenken möchte
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:09

Ich schenke dir ein Lichtlein für düstere Zeiten,
damit dir nicht bange wird oder gar weh,
auch soll mein Lächeln stets dich begleiten,
dir Wärme schenken bei Kälte und Schnee!
 
Auch schenke ich dir Worte von sanfter Güte
damit deine Lippen niemals sind stumm,
den Glauben, daß Gott uns immer behüte
auch, wenn wir oft unwissend sind und dumm!
 
Ich schenke dir ein Liedchen mit fröhlichen Tönen,
mit feinster Musik in Dur und in Moll,
meine Fröhlichkeit soll dir den Alltag verschönen
glaub mir, das Leben ist wundervoll.
 
Ich schreibe dir Zeilen, die gut tun zum lesen,
mit Worten, die dich verzaubern im Nu,
zeige dir Länder, wo du niemals gewesen
vertrau mir, mach einfach die Augen zu!
 
Ach, weißt du ich möchte, soviel dir schenken,
dir einfach beweisen,was Leben wirklich ist.
Dich lehren, nicht mehr an Gestern zu denken
und hoffen, daß du all das Böse vergißt.
 
Doch glaub mir, allein kann ich es nicht schaffen,
mußt selber wollen, das glücklich sein.
Die Kraft in dir finden, dich aufzuraffen,
sieh einfach dich um, du bist nicht allein.
Celine Rosenkind  

[Kommentare (1) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachtsfrieden
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:08

.
Frieden bringt das Christuskind
den Menschen die auf Erden sind
Weihnachtszeit in dieser Welt
der Glaube uns zusammenhält
Frieden bringt die heilige Nacht
Schneeflocken fallen leis und sacht
alles hat ein weißes Kleid,
besinnlich ist die Weihnachtszeit
Wir das Wunder neu erleben
das der Herr uns hat gegeben
reichen allen unsere Hand
Frieden nur im Gottes Land
Hermann Adam
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachtslust
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:08

.
Lieblich wieder durch die Welt
geht die holde Kunde,
die den Hirten auf dem Feld
klang aus Engelsmunde.
*
Was den Hirten wurde kund,
blieb uns unverloren,
wieder  Engelmund,
daß uns Christ geboren.
*
Welch ein Glanz durchbricht die Nacht
in des Winters Mitte!
Welche Freude wird gebracht
in die ärmste Hütte!
*
Wintersnacht und Sorge weicht
hellen Jubel wieder,
und der Himmel wieder steigt
auf die Erde nieder.
*
Wenn die goldenen Sterne glühen
in des Himmels Ferne,
leuchten aus dem Tannengrün
auch viele goldene Sterne.
*
Haus an Haus mit hellem Schein.
Sei willkommen, Weihnachtslust,
kling empor im Liede!
Freude wohnt in Menschenbrust,
und auf der Erde Friede!
Johannes Trojan  
.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Das Weihnachtsfest
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:07

Noch einmal ein Weihnachtsfest
Immer kleiner wird der Rest
Aber nehm`ich so die Summe
Alles Grade, alles Krumme
Alles Falsche, alles Rechte
Alles Gute, alles Schlechte
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig`Leben raus
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.
Theodor Fontane

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Wichtelmännchen
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:07

 

Lampen aus, es schlafen alle Leute.

Stille im Hause, Weihnachten ist Heute.

Wichtelmännchen kommen auf den Zehen.

Horchen, spähen, keiner darf sie sehen.

Durch das Fenster sehen die Wichtelmännchen,

Weihnachtsessen, Schüsseln, viele Kännchen.

Auf die Tische klettern sie zum Schinken,

Äpfel, Reis und Leckeres zum Trinken.

Alle Wichtel geben sich Geschenke.

Flüstern hört man; Bitteschön! Ich danke!

Dann zum Spielen, bis zum Morgengrauen.

Müde sind die Wichtel anzuschauen.

Wichtelmännchen schleichen um die Ecke.

Vorsicht! Auf den Zeh`n in die Verstecke!

aus dem Finnischen  

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Christkind im Walde
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:06

 

Christkind kam in den Winterwald,

der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.

Doch als das heil`ge Kind erschien,

fing`s an, im Winterwald zu blühn.

*

Christkindlein trat zum Apfelbaum,

erweckt ihn aus dem Wintertraum.

"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,

schenk Äpfel mir von aller Art!"

*

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,

der Apfelbaum, er schüttelt sich.

Da regnet`s Äpfel ringsumher;

Christkindlein`s Taschen wurden schwer.

*

Die süßen Früchte alle nahm´s,

und so zu den Menschen kam`s.

Nun, holde Mäulchen, kommt verzehrt,

was euch Christkindlein hat beschert.

Ernst von Wildenbruch (1845-1909)

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Wann ist Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:06

Wann ist Weihnachten?

Jedes Mal, wenn ein Mensch verzeiht,

ist Weihnachten!

Jedes Mal, wenn ein Mensch Verständnis zeigt

 für ein Kind, ist Weihnachten!

Jedes Mal, wenn ein Mensch einem anderen Menschen hilft,

ist Weihnachten!

Jedes Mal,wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben,

ist Weihnachten!

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird,

ist Weihnachten!

Jedes Mal, wenn man jemanden anschaut mit den Augen des Herzens

 und einem Lächeln auf den Lippen,

ist Weihnachten!

Denn es ist geboren die Liebe.

Denn es ist geboren der Friede.

Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.

Denn es ist geboren die Freude.

Denn es ist geboren das Vertrauen.

Denn es ist geboren Jesus.

Aus Brasilien

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Christkind
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:05

 

Christkind

im goldenem Sternenraum

komm heute Nacht zu mir im Traum!

*

Weit offen laß ich mein Herzchen stehn,

komm nur,du kannst nicht irre gehen.

*

Ein heller Christbaum steht davor,

ein Abendgebetchen hütet das Tor.

*

Und Vater und Mutter wohnen darin,

glaub nur,es ist alles nach deinem Sinn.

*

So komm denn, liebes Christkindlein komm,

meine zitternden Händchen falten sich fromm.

*

Schenk mir von deinem Himmelkleid

ein Silberschleifchen, zwei Finger breit.

*

Damit bind ich mein Herzchen an Deines an,

daß es nie verloren gehen kann.

*

Und die Englein meinen im Himmel dein,

du wärst mein hold Geschwisterlein.

aus dem Münsterland 1900

verfasser unbekannt

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Frieden auf Erden
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:04

 

 

Wieder läuten Weihnachtsglocken, leise durch das schöne Land.

Macht doch Frieden, alle Völker, reichet euch doch die Hand.

Öffnet Mauern - öffnet Türen, öffnet eure Herzen!

Legt den Streit, die Waffen nieder, meidet alle Schmerzen!

Zärtlich klingen Weihnachtslieder, durch das weite Tal,

warum Kriege - warum Sorgen, warum Tod und soviel Qual?

Warum Geiz, warum die Hektik, warum Sucht nach dem Geld?

 Warum Angst in Kinderaugen, warum soviel Hunger auf der Welt?

Mahnend läuten die Weihnachtsglocken, dröhnend durch das ganze Land.

Macht doch Frieden, all ihr Menschen, reichet euch doch endlich mal die Hand!

Schenkt dem Schwachen eure Stärke, helft dem Kranken in der Not.

Und zerstört nicht Gottes Werke, heilt mit eurer Liebe und mit Brot.

verfasser unbekannt

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:01

.

Grüner Kranz mit roten Kerzen,
Lichterglanz in allen Herzen.
Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid,
wer hat noch für Kinder Zeit?
 
Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, kaufen,
kochen, backen, braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
was sie auch von dir erwarten.
 
Doch wozu denn hetzen, eilen,
schöner ist es zu verweilen
und vor allem dran zu denken.
Und bitte laßt doch etwas Raum,
für das Christkind unterm Baum!
Bärbel
.
 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Ich sagte zu dem Engel
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:58

 

Ich sagte zu dem Engel,

der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fußes der Ungewißheit

entgegengehen kann!

Aber er antwortete

Gehe  nur in die Dunkelheit,

und lege deine Hand in die Hand Gottes!

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg!

Worte eines Chinesischen Christen

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Samichlaus
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:49

Oh Samichlaus, du liebe Maa,
Weisch, was i faschgar gloube ?
Will i mys Värsli nümme cha,
Sygsch wäg mer ganz fescht doube !
i bitte di, tue no nid ga-
La mi la nachedänke,
Für wen i’s vilicht doch no cha-
Tuesch mer de öppis schänke ?   

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Saumichlaus
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:49

Samichlous, du liebe Maa,
Chumm, du musch es Müntschi ha !
I dym Sack, da hesch du dank,
O für mi es luschtigs Gschänk ?
Du bisch doch e so ne Gute,
Bringsch mer sicher ekei Ruete,
Nume luter feinei Sache !
Säg, chasch du o Güezi bache ?   

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Samichlaus
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:47

.

Samichlous, i wett di frage:
Tuet di d Feschtzyt nid zfescht plage ?
Musch wyt düre Wald ga loufe ?
Wo tusch alli Gschänkli choufe ?
Hesch no nie es Chind vergässe ?
Wettsch nid ds Züüg gärn sälber ässe ?
Hesch de Freud, we mer tüe singe ?
Tuet der ächt gäng alles glinge ?
Bringsch o Gschänk i hinderscht Chrache ?
Machsch, wär trurig isch, chly z lache ?
Hesch o mängisch es schlächts Gwüsse ?
Weisch, i wett alles vo der wüsse?

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Gedanken zur Weihnachtszeit
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:27

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Nikolaus in der Schweiz
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:47

 

 

 

Du guter Nikolaus, komm auch in unser Haus,

 triffst auch ein Kindlein an,

 das ganz bestimmt ein Sprüchlein kann.

Folgen will es ab heute auch ganz viel.

Ruh dich bei uns ein bisschen aus,

schüttle doch dein Säckchen aus.

Du guter lieber Nikolaus.

 komm doch endlich auch in unser Haus!

Hab so lange schon an dich gedacht,

 ich hoffe doch, du hast mir auch was mitgebracht. 

@ mary rosina

alle Rechte vorbehalten

.

Samichlous-Värsli

Samichlous, was hesch im Sack ?
Ächt ou öppis für my Gschmack ?
Samichlous, du gute Maa,
Schyschue sötti i eifach ha !
i bi zwar no grad chli chly.
Wäg däm hätt i glych gärn schy !
Vilicht no zwe Stöck derzue ?
Und jetzt lan i di in Ruh ! 

.

.

Oh Samichlaus, du liebe Maa,
Weisch, was i faschgar gloube ?
Will i mys Värsli nümme cha,
Sygsch wäg mer ganz fescht doube !
i bitte di, tue no nid ga-
La mi la nachedänke,
Für wen i’s vilicht doch no cha-
Tuesch mer de öppis schänke ?   

.

.

Samichlous, i ha gi gärn,
hüür no lirber weder färn !
Wohnsch gu eigrtlich o z Bärn ?
Oder ächt uf emme Stärn ? 

.

.

Samichlous, du liebe Maa,
Chumm, du musch es Müntschi ha !
I dym Sack, da hesch du dank,
O für mi es luschtigs Gschänk ?
Du bisch doch e so ne Gute,
Bringsch mer sicher ekei Ruete,
Nume luter feinei Sache !
Säg, chasch du o Güezi bache ?   

.

.

Samichlous, i wett di frage:
Tuet di d Feschtzyt nid zfescht plage ?
Musch wyt düre Wald ga loufe ?
Wo tusch alli Gschänkli choufe ?
Hesch no nie es Chind vergässe ?
Wettsch nid ds Züüg gärn sälber ässe ?
Hesch de Freud, we mer tüe singe ?
Tuet der ächt gäng alles glinge ?
Bringsch o Gschänk i hinderscht Chrache ?
Machsch, wär trurig isch, chly z lache ?
Hesch o mängisch es schlächts Gwüsse ?
Weisch, i wett alles vo der wüsse?

.
 

[Kommentare (1) | Kommentar erstellen | Permalink]


Kalorienregeln
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 00:06

 

 

Die Kalorienregeln zu Weihnachten – zum Aufhängen am Kühlschrank!
 
Da wir uns ja nun der Weihnachtszeit nähern,

 ist es wichtig sich an die Kalorienregeln zu erinnern:
 
1.      Wenn du etwas isst und keiner sieht es,

 dann hat es keine Kalorien.

 

2.      Wenn du eine Light-Limonade trinkst

und dazu eine Tafel Schokolade isst,

dann werden die Kalorien in der Schokolade

 von der Light-Limonade vernichtet.

 

3.   Wenn du mit anderen zusammen isst,

 zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die anderen.

 

4.   Essen, welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird,

 z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac,

 zählt NIE.

 

5.      Je mehr du diejenigen mästest,

die täglich rund um dich sind,

 desto schlanker wirkst du selbst!

 6.      Essen, welches als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird

(Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Zuckerln),

 z.B. beim Videoschauen oder beim Musikhören,

 enthält keine Kalorien,

 da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird,

sondern nur als Teil der Unterhaltung.

 

7.      Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien,

wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden,

weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.

 

8.  Alles, was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird,

 während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien,

 weil es ja Teil der Essenszubereitung ist.

 

9.      Essen mit der gleichen Farbe

 hat auch den gleichen Kaloriengehalt

 (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade,

Pilze und weiße Schokolade).

  da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
  

10.   Speisen, die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien,

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Dienstag, 11. November 2008
Frohe Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:30

ZWANI.com - The place for myspace comments, glitters, graphics, backgrounds and codes 

Ja, nun wird es wirklich Weihnacht,
denn die Läden haben zu.
Wer nicht fand, was er noch brauchte,
hat jetzt keine gute Ruh.

Doch ist es wichtig was wir kaufen,
was in Schachteln, Tüten steckt?
Unser Herz, das sei beladen
und Nächstenliebe aufgedeckt.

Die Tische müssen sich nicht biegen
unter Entenbrust und Wein.
Ein heiteres Mahl sollte genügen
und inniges Beisammensein.

Ja, nun wird es wirklich Weihnacht,
die Kerzen leuchten hell am Baum.
Möge der Geist der Heiligen Weihnacht
für dich real sein, nicht nur Traum.

.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Sonntag, 09. November 2008
Weihnachtsidylle
Von weihnachtsseite, 21:53

 

Weihnachtsidylle

Aus Rauhreif ragt ein Gartenhaus,
Das schaut so schmuck, so sonnig aus.

An blanken Giebel schmiegt sich hold
Der Wintersonne Abendgold.

Eiszapfen, Scheiben in rotem Glanz,
Die Fenster umrahmt von Waldmooskranz.

Blattgrün, Gelbkrokus, ein rosiger Bube
Lächeln aus frühlingswarmer Stube.

Kanarienvogel schmettert so hell,
Kinderlachen und Hundegebell.

Klein Hansemann und Ami spielen
Wolfsjagd, sie balgen sich auf den Dielen.

Die Mutter ging holen den Weihnachtsmann.
Der klopft an die Türe brummend an.

Und sieh, vermummt, ein bärtiger Greis,
Ein Sack voll Nüsse, ein Tannenreis.

"Seid ihr auch artig?" Stumm nicken die Kleinen
Und reichen die Patschhand; eins möchte weinen.

Da prasseln die Nüsse, das gibt ein Haschen!
Der süße Hagel füllt die Taschen ...

Fort ist der Mann. Mit Lampenschein
Tritt nun die liebe Mutter herein.

Gejubel: "Der Weihnachtsmann war da!
O, Nüsse hat er gebracht, Mama!"

Den großen Tisch umringt ein Schwatzen,
Schalenknacken, behaglich Schmatzen.

Die Mutter klatscht in die Hände und zieht
Die Spieluhr auf: "Nun singt ein Lied!"

"Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all,
Zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall!"

Fromm tönt's in die frostige Nacht hinaus.
Ein Stern steht selig über dem Haus.

 

 

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]




Kostenloses Blog bei Beeplog.de

Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.

Engel und Elfenseite
 · blueangel

Gedichteseite

Lebenpur

Glaubenskraft
 · glauben

Autorentreff
 · Autorentreff

Meine Herkunft

Kalender
« November, 2008 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

engel_rosina