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Mittwoch, 24. Dezember 2008
Die alte Frau
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:28

In Nürnberg lebte eine alte Frau,
für sie war das Leben einsam und grau,
mit Ihrem Einkommen war es schlecht bestellt,
mit einem Wort – sie hatte kein Geld.

Sie überlegte angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär'.
Ihr kam ein Gedanke – oh, wie fein,
so schrieb sie ein Brief an das Christkindlein.

LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM,
DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM,
DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO,
SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH.

EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR,
DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER,
ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD,
SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt,
der Postbote ihn dann morgens entdeckt,
er liest die Adresse – was soll er nur machen,
„AN DAS CHRISTKIND“ – das ist ja zum Lachen.

Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein,
der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
wird er vom Beamten in Empfang genommen.

Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief,
oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief,
er liest die Adresse und denkt gleich daran,
wie man der alten Frau helfen kann.

Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz,
ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.

Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern
und sammelt recht fleißig von einem zum andern.
Doch leider war er über den Erlös nicht ganz froh,
statt 100, bekam er nur 70 Euro.

Aber diese wurden dann verwandt
und an die arme Frau gesandt.
Diese freute sich sehr, man kann's kaum ermessen,
dass das Christkind hat sie nicht vergessen.

So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief,
in Eile sie zum Postamt lief.

Sie schrieb ans liebe Christkindlein

dieses nette Briefelein:

LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO,
VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO.
DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN,
UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN,
DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN,
DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN.
DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN,
VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.

Autor unbekannt

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Seht den Stern, den wir euch bringen
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:12

 

Seht den Stern, den wir euch bringen
.
Seht den Stern, den wir euch bringen,
seht den Glanz der hl. Nacht!
Hört die Botschaft, die wir singen,
weil sie frei und fröhlich macht.
Als am hohen Himmelsbogen
dieser fremde Stern erschien,
kamen wir von fern gezogen,
suchten und erforschten ihn.
.
Unser Herz war voller Sehnen,
freundlich lockte uns das Licht.
Stürme, Räuber und Hyänen,
Durst und Hunger schreckten nicht.
Und die Sehnsucht wurde größer,
die der kleine Stern entfacht,
stärker als die Pracht der Schlößer,
als der Reichtum und die Macht.
.
Einen Königsohn verhieß er,
der ein Friedensreich beginnt.
In das Land Judäa wies er,
und wir suchten nach dem Kind.
Doch Herodes, den wir fragten,
der ein böser König war,
glaubte nicht, was wir ihm sagten,
sah nur Aufruhr und Gefahr.
.
Da erschien der Stern uns wieder,
dafür war Herodes blind.
Überm Stalle ging er nieder,
und wir knieten vor dem Kind.
Weihrauch, Gold und Myrrhe gaben
wir für seine Armut her.
Doch was wir empfangen haben,
das war unvergleichlich mehr.
.
Selig sind bei Gott die Armen,
und die sich um Frieden müh`n,
selig die, die sich erbarmen;
reine Herzen schauen ihn.
Die ihr eignes Kreuz annehmen,
auch vom Nächsten einen Teil,
und der Hoffnung sich nicht schämen:
Sie erfahren Gottes Heil.
.
Das hat still und ohne Worte
uns das Kind im Stall gelehrt.
Und wir ziehen von Ort zu Orte,
daß man überall es hört.
Dies ruft unser Namenszeichen
überm neuen Jahre aus:
Mögt ihr nicht Herodes gleichen!
Christus segne dieses Haus.
.
Nur wer segnet, wird gesegnet,
und wer hingibt, der empfängt.
Wer dem Kind im Stall begegnet,
wird beschenkt, indem er schenkt.
Kinder ohne Heim und Essen,
Kinder, arm wie Christus war,
bitten, sie nicht zu vergessen.
Helft ihr auch in diesem Jahr?
.
Musik und Text von Peter Gerloff

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Dienstag, 23. Dezember 2008
Eine kleine Seele spricht mit Gott
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 20:50

 

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~ Eine kleine Seele spricht mit Gott ~

Einmal vor zeitloser Zeit da war eine Kleine Seele, die sagte zu Gott: „Ich weiß wer ich bin!“ Und Gott antwortete: „Oh, das ist ja wunderbar. Wer bist du denn?“ Die Kleine Seele rief: „Ich bin das Licht!“ Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. „Du hast recht“, bestätigte er, „Du bist das Licht“. Da war die Kleine Seele überglücklich. Denn sie hatte genau das entdeckt was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. „Hej“, sagte die Kleine Seele, „das ist ja Klasse.“

Doch bald genügte es der Kleinen Seele nicht mehr zu wissen wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun SEIN wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist.

Sie sagte: „Hallo Gott nun da ich weiß wer ich bin, könnte ich es nicht auch SEIN?“ Und Gott antwortete der Kleinen Seele: „Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?“ „Also“, sprach die Kleine Seele, „es ist schon ein Unterschied ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich BIN. Ich möchte fühlen wie es ist das Licht zu sein.“

„Aber du BIST doch das Licht“, wiederholte Gott und er lächelte wieder. Doch die Kleine Seele jammerte. „Jaaa, aber ich möchte doch wissen wie es sich anfühlt das Licht zu sein.“

Gott schmunzelte. „Nun das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nun eine Sache, und Gottes Gesicht wurde ernst.“ „Was denn?“ fragte die Kleine Seele. „Nun es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das was du bist, und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du.“

„Wie?“ fragte die Kleine Seele und war ziemlich verwirrt. „Stelle es dir so vor“, begann Gott, „du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?“

Da sagte die Kleine Seele frech: „Du bist doch Gott. Überleg dir halt etwas.“ „Du hast recht“, sagte Gott und lächelte wieder. „Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen.“

„Was ist denn Dunkelheit?“ fragte die Kleine Seele. Gott antwortete: „Die Dunkelheit ist das was du nicht bist.“ „Werde ich Angst davor haben?“ rief die Kleine Seele. „Nur wenn du Angst haben willst,“ antwortete Gott. „Es gibt überhaupt nichts wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus.“ „Oooh,“ die Kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.

Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. „Das ist ein großes Geschenk“ sagte Gott, „denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, Oben nicht ohne Unten, Schnell nicht ohne Langsam. Du könntest Rechts nicht ohne Llinks erkennen, Hier nicht ohne Dort, und Jetzt nicht ohne Später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist,“ schloß Gott ab, „dann balle nicht deine Faust und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern, dann wirst du wirklich wissen wer du bist und alle anderen werden es auch wissen. Laß dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist.“

„Meinst du wirklich es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas Besonderes bin?“ „Natürlich.“ Gott lächelte. „Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: Etwas Besonderes zu sein, heißt nicht: Besser zu sein. Jeder ist etwas Besonderes. Jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist.“

„Hej,“ rief die Kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude, „Ich kann also so besonders sein wie ich will?“ „Jaaaa, und du kannst auch sofort damit anfangen“ sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der Kleinen Seele. „Wie möchtest du denn besonders gerne sein?“ „Was meinst du mit „wie“?“, fragte die Kleine Seele. „Das verstehe ich nicht.“

“Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes freundlich zu sein, es ist etwas besonderes sanft zu sein, es ist etwas besonderes schöpferisch zu sein, es ist etwas besonderes geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein mit denen man etwas Besonderes sein kann?“

Die Kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: „Jaaa, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge mit denen man etwas Besonderes sein kann. Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes miteinander zu teilen.“ „Ja,“ stimmte Gott zu, „und all das kannst du jederzeit auf einmal sein. Oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein.“

„Ich weiß was ich sein will, ich weiß was ich sein will“ rief die Kleine Seele ganz aufgeregt, „ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man Vergebung nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?“ „Oooh ja“ versicherte Gott der Kleinen Seele, „dies ist etwas ganz Besonderes.“ „In Ordnung“ sagte die Kleine Seele, „das ist es was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren.“

„Gut“ sagte Gott, „doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest.“ Die Kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. „Was denn noooch,“ stöhnte sie.

„Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest.“ „Keinen?“ Die Kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. „Keinen“ wiederholte Gott. „Alles was ich erschaffen habe IST vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch einmal um.“

Da sah die Kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die Kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte. Und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die Kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott Recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die Kleine Seele kaum hinsehen konnte.

„Wem willst du denn nun vergeben?“ fragte Gott. „Au weia, das wird aber wenig Spaß machen“ brummte die Kleine Seele vor sich hin. „Ich möchte mich selbst als jemanden erfahren der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt.“ Und so lernte die Kleine Seele wie es sich anfühlt, traurig zu sein.

Doch da trat eine Freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: „Sei nicht traurig, Kleine Seele ich will dir helfen.“ „Wirklich?“ rief die Kleine Seele. „Doch, was kannst du für mich tun?“ „Ich kann dir jemanden bringen dem du vergeben willst.“ „Oh wirklich?“

„Ja, ganz bestimmt“ kicherte die Freundliche Seele, „ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst.“ „Aber warum willst du das für mich tun?“ fragte die Kleine Seele. „Du bist doch ein vollkommenes Wesen, deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann. Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so Licht dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?“

„Ganz einfach,“ sagte die Freundliche Seele, „weil ich dich lieb habe.“ Diese Antwort überraschte die Kleine Seele. „Du brauchst nicht erstaunt zu sein“, sagte die Freundliche Seele. „Du hast das selbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich, wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon Alles gewesen. Wir waren schon Oben und waren Unten, wir waren schon Rechts und waren Links. Wir waren Hier und waren Dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren Gut und waren Schlecht, beide waren wir schon das Opfer und beide waren wir schon der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken., was wir wirklich sind. Und deshalb“ erklärte die Freundliche Seele weiter, „werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemanden erfahren, der vergibt.“

„Aber, was wirst du tun?“ fragte die Kleine Seele nun doch etwas beunruhigt, „Was wird denn so schrecklich sein?“ „Ooh“ sagte die Seele mit einem freundlichen Lächeln, „uns wird schon etwas einfallen.“ Dann wurde die Freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: „Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt.“ „Mit was denn?“ wollte die Kleine Seele wissen.

„Ich muß meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muß so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muß ich dich um einen Gefallen bitten.“ „Du kannst dir wünschen was du willst!“ rief die Kleine Seele, sprang umher und sang: „Hurra, ich werde vergeben können, ich werde vergeben können.“

Da bemerkte die Kleine Seele, dass die Freundliche Seele sehr still geworden war. „Was ist, was kann ich für dich tun?“ fragte die Kleine Seele. „Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst.“

Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen. „Natürlich ist diese Freundliche Seele ein Engel. Jedes Wesen ist ein Engel. Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt.“ Die Kleine Seele wollte doch so gerne den Wunsch der Freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals. „Sag schon, was kann ich für dich tun?“ Die Freundliche Seele antwortete: „In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das Schreckliche antue, in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst, also in diesem Moment…“ „Ja“ sagte die Kleine Seele, „ja?“

Die Freundliche Seele wurde noch stiller. „Denke daran, wer ich wirklich bin.“ „Oh, das werde ich bestimmt“ rief die Kleine Seele, „das verspreche ich dir. Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe.“ „Gut“ sagte die Freundliche Seele, „Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht daran erinnerst, wer ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind.“

Doch die Kleine Seele versprach noch einmal: „Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind. Ich werde mich an dich erinnern. Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, daß du mir dieses große Geschenk machst, das Geschenk, dass ich erfahren darf, wer ich wirklich bin.“

Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die Kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das nicht war, das so Besonderes ist, und sie war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der Vergebung heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können, und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freunde oder Traurigkeit brachte, natürlich besonders, wenn sie Traurigkeit brachte, fiel der Kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:
„Denke stets daran“, hat Gott mit einem Lächeln gesagt, „Ich habe dir immer nur Engel geschickt.“

von Neale Donald Walsh

.

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Sonntag, 14. Dezember 2008
Des fremden Kindes heiliger Christ
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 01:30

 

 

Es läuft ein fremdes Kind
am Abend vor Weihnachten
durch eine Stadt geschwind,
die Lichter zu betrachten,
die angezündet sind.
*
Es steht vor jedem Haus
und sieht die hellen Räume,
die drinnen schaun heraus,
die lampenvollen Bäume;
weh wird’s ihm überaus.

*
Das Kindlein weint und spricht:
"Ein jedes Kind hat heute
ein Bäumchen und ein Licht,
und hat daran seine Freude,
nur bloß ich armes nicht!

*
"An der Geschwister Hand,
als ich daheim gesessen,
hat es mir auch gebrannt;
doch hier bin ich vergessen
in diesem fremden Land.

*
"Läßt mich denn niemand ein
und gönnt mir auch ein Fleckchen?
In all’ den Häuserreih’n,
ist denn für mich kein Eckchen,
und wär’ es noch so klein?

*
"Läßt mich denn niemand ein?
Ich will ja selbst nichts haben,
ich will ja nur am Schein
der fremden Weihnachtsgaben
mich laben ganz allein!"

*
Es klopft an Tür und Tor,
an Fenster und an Laden,
doch niemand tritt hervor,
das Kindlein einzuladen;
sie haben drin’ kein Ohr.

*
Ein jeder Vater lenkt
den Sinn auf seine Kinder;
die Mutter sie beschenkt,
denkt sonst nichts mehr noch minder.
Ans Kindlein niemand denkt.

*
"O lieber, heil’ger Christ!
Nicht Mutter und nicht Vater
hab ich, wenn du’s nicht bist.
O sei du mein Berater,
weil man mich hier vergißt!"

*
Das Kindlein reibt die Hand,
sie ist von Frost erstarret;
es kriecht in sein Gewand
und in dem Gäßlein harret,
den Blick hinaus gewandt.

*
Da kommt mit einem Licht
durchs Gäßlein hergewallet,
im weißen Kleide schlicht,
ein ander Kind; - wie schallet
es lieblich, da es spricht:

*
"Ich bin der heil’ge Christ,
war auch ein Kind vordessen,
wie du ein Kindlein bist.
Ich will dich nicht vergessen,
wenn alles dich vergißt;

*
Ich bin mit meinem Worte
bei allen gleichermaßen;
ich biete meinen Hort
so gut hier auf den Straßen,
wie in den Zimmern dort.

*
Ich will dir deinen Baum,
fremd’ Kind, hier lassen schimmern
auf diesem offnen Raum
so schön, daß die in Zimmern
so schön sein sollen kaum."

*
Da deutet mit der Hand
Christkindlein auf zum Himmel,
und droben leuchtend stand
ein Baum voll Sterngewimmel
vielfältig aufgespannt.

*
So fern und doch so nah,
wie funkelten die Kerzen!
Wie ward dem Kindlein da,
dem fremden, still zu Herzen,
das seinen Christbaum sah!

*
Es ward ihm wie im Traum;
da langten hergebogen
Englein herab vom Baum
zum Kindlein, das sie zogen
hinauf zum Lichten Raum.

*
Das fremde Kindlein ist
zur Heimat nun gekehret
bei seinem heil’gen Christ;
und was hier wird bescheret,
es dorten leicht vergißt.

Friedrich Rückert 1788 - 1866

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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Die beiden Hände
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:01

.

Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
Du große Hand, ich brauche Dich,
weil ich bei Dir geborgen bin.
Ich spüre Deine Hand,
wenn ich wach werde und Du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und Du mich fütterst,
wenn Du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit Dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu Dir kommen kann, weil ich Angst habe.
Ich bitte Dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.
Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
Du kleine Hand, ich brauche Dich,
weil ich von Dir ergriffen bin.
Das spüre ich,
weil ich viele Handgriffe für Dich tun darf,
weil ich mit Dir spielen, lachen und herumtollen kann,
weil ich mit Dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich Deine Wärme spüre und Dich lieb habe,
weil ich mit Dir zusammen wieder bitten und danken kann.
Ich bitte Dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.
Gerhard Kiefel

.

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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Vanillegipferl nach Großmutters Art
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:48

Rezept gut geeignet für Kinder

*

Vanillegipferl nach "Großmutters Art"

*

Zutaten für den Teig:

200 g Butter

1 Ei

140 g gemahlene Mandeln

140 g Zucker

300 g Mehl

3-4 Päckchen Vanillinzucker

*

Rührt zuerst die Butter mit dem Mixer schaumig.

Gebt dann die übrigen Zutaten hinzu

und verknetet alles zu einem Teig.

Daraus formt ihr mit der Hand kleine Hörnchen,

die ihr auf ein Blech mit Backpapier setzt

und bei 180 Grad 10 bis 15 Minuten backt.

Die noch warmen Kipferl wendet ihr in dem

Vanillinzucker.

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Nougattaler
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:40

Rezept gut geeignet für Kinder

*

Nougattaler

*

Zutaten für den Teig:

200 g Weizenvollkornmehl

200 g Mehl

1 Teelöffel Backpulver

175 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

125 g gemahlene Haselnüsse

*

Flüssige Zutaten:

200 g kalte Butter

2 Eier

150 g Nougat für die Füllung

100 g Kuvertüre

Nüsse oder Liebesperlen zum Verzieren

*

Mischt zunächst alle trockenen Zutaten auf einem Backbrett.

Fügt dann die kleingehackte Butter hinzu.

Drückt eine Grube in die Masse und gebt die Eier hinein.

 Nun knetet ihr alles zusammen, bis der Teig glatt ist und nicht mehr klebt.

Jetzt wickelt ihr den Teig in Folie

und laßt ihn eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen.

Danach könnt ihr ihn auf einer bemehlten Fläche ausrollen,

mit einem kleinen Glas oder Eierbecher runde Plätzchen ausstechen.

 Diese legt ihr auf ein Blech mit Backpapier

 und backt sie auf der mittleren Schiene bei 200 Grad etwa 10 Minuten lang.

 Je zwei Taler klebt ihr mit Nougat zusammen

und verziert die Oberfläche mit Kuvertüre,

einer Nuß oder Liebesperlen.

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Marzipankugeln
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 03:48

Rezept gut geeignet für Kinder

*

Marzinpankugeln

*

Zutaten:

300 g Marzipanrohmasse

200 g Nußnougat

Puderzucker

200 g Kuvertüre

2/3 Zartbitter

1/3 Vollmilch

*

Zum Verzieren:

Schokoladenstreusel,

Kokosraspel,

gehackte Pistazien,

Zuckerstreusel,

Krokant...

Was ihr im Haus habt, was euch schmeckt.

*

Die Marzipanrohmasse verknetet ihr mit etwas Puderzucker

bis sie sich ausrollen läßt.

Dann schneidet ihr den Nußnougat in dünne Scheiben,

legt sie auf die Marzipanplatte und rollt alles zusammen.

Von dieser Platte schneidet ihr nun Scheiben,

aus denen ihr Kugeln formt.

Spießt diese Kugeln auf Zahnstocher und taucht sie in die Kuvertüre,

die ihr im Wasserbad geschmolzen habt.

Ihr könnt die Kugeln so trocknen

oder sie noch in den Zutaten zum Verzieren wenden

 und dann in kleine Papierförmchen setzen.

Hübsch verpackt, z.B. in kleinen Zellophanbeuteln,

mit einem grünen Zweig, einer Zimtstange

und hübschen Bändern, wird daraus ein schönes Geschenk.

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Lebkuchen auf dem Blech
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 03:22

Rezept gut geeignet für Kinder

*

Lebkuchen auf dem Blech

*

Trockene Zutaten:

350 g Mehl

250 g Zucker

100 g gemahlene Haselnüsse

1 Päckchen Vanillinzucker

1/2 bis 1 Päckchen Backpulver

3 Teelöffel Lebkuchengewürz

1 Messerspitze gemahlener Nelken

150 g kleingehacktes Orangeat oder Zitronat

*

Flüssige Zutaten:

150 g flüssige Butter

1/4 Liter Milch

4 Eier

2 Eßlöffel Honig

*

Zum Verzieren:

Mandelhälften

Belegkirschen

Zitronat

*

1 Vermischt zunächst nur die trockenen Zutaten

in einer großen Schüßel

2. Dann rührt ihr die flüssigen Zutaten unter

3. Heizt den Ofen gut 200 Grad vor

4. Legt ein Kuchenblech mit Backpapier aus

und teilt die Teigmasse darauf.

5. Backt den Teig etwa 10 Minuten lang,

bis die Oberfläche etwas fest ist.

6. Nehmt das Kuchenblech noch einmal aus dem Ofen,

um den Kuchen mit Mandel- und Kirschhälften

und dem Zitronat zu verzieren.

7. Backt das Ganze weitere 10 Minuten

8. Wenn der Kuchen erkaltet ist,

könnt ihr ihn in kleine Vierecke schneiden.

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Nußplätzchen
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 03:08

Nußplätzchen

*

Zutaten:

1/4 eines Paketes Butter

1/2 Tasse Zucker

1 Ei

1 Tasse Mehl

1 Tasse gemahlener Haselnüsse

1 Teelöffel Backpulver

eine Handvoll Hasel- und Walnüsse zum verzieren.

*

1. Verrührt die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge

mit einem Mixer.

2. Belegt ein Backblech mit Backpapier oder fettet es ein.

3. Heizt den Backofen auf 220 Grad vor.

4. Setzt mit 2 Teelöffeln kleine Teighäufchen auf das Blech.

5. Verziehrt jedes Häufchen mit einer Nuß

6. Backt die Plätzchen etwa 10 Minuten lang.

 

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Montag, 08. Dezember 2008
Hörst auch du....
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 15:50

 

Hörst auch du die leisen Stimmen

aus den bunten Kerzen dringen?

Die vergessenen Gebete

 aus dem Tannenzweiglein singen?

Hörst auch du das schüchternfrohe,

 helle Kinderlachen klingen?

Schaust auch du den stillen Engel mit reinen,

 weißen Schwingen?

Schaust auch du dich selber

wieder fern und fremd nur wie im Traume?

Grüßt auch dich mit Märchenaugen,

 deine Kindheit aus dem Baume.

verfasser unbekannt

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Sonntag, 07. Dezember 2008
Zum 2. Advent
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 04:36

 

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Wir sehen die Schutzenglein um uns nicht,
doch vieles aber dafür spricht!
Wer weiß schon was mit uns geschieht,
wir sehn wohl ein liebes Engelsbild,
Doch unsichtbar beschützt es uns mit einem Schild?

Wir können nur dran Glauben
und lassen uns die Englein wohl nicht rauben!
Denn viel geschieht auf dieser Welt,
im Prinzip hat doch jeder einen "Schutzengel" zu seinem Leben beigestellt!

Doch was nützt's wen manche Menschen wohl nicht dran glauben,
meinen alles "Kinder-Geschwätz" und lassen ihn, in einem Winkel wo verstauben?

Doch Dein Schutzengel der ist da,:
Und beschützt dich wohl Tag für Tag und Jahr für Jahr

bilder für jappy

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Donnerstag, 04. Dezember 2008
Adventskerze
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 23:33

 

Heute wird die zweite Kerze entzündet,
ganz hell wird sie für uns erstrahlen.
Sie von Herz zu Herz von Liebe kündet,
durch die Welt möge Frieden fahren.
*
Diesen Wunsch ganz viele Menschen hegen,
gerade jetzt in der Adventszeit.
Im Jahreslauf wäre dies auch zu pflegen!
Warum immer nur in dieser Zeit?
*
Hoffnungsvoll und mit viel Zuversicht,
daß alle Menschen mögen daran denken,
werde ich dem warmen flackernden Licht
meine Liebe und Fürsorge euch allen schenken.
@ mary rosina

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Mittwoch, 03. Dezember 2008
Weihnachtszeit
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:14

.
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Seid mit Wünschen nur gescheit
Geschenke unterm Weihnachtsbaum
Und es erfüllt sich mancher Traum.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
und die Wälder weiß verschneit.
Vom Weihnachtsmarkt liegt in der Luft
der Bratapfel- und Glühweinduft.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Jetzt so manches Herz erfreut.
Die Kinder all aus Dorf und Stadt
die essen sich an Lebkuchen satt.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Lichterketten weit verstreut.
Am Geschäft und an dem Haus
Alles sieht so festlich aus.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Kerzen brennen weit und breit.
Laßt auch Licht im Herzen sein
dann kehrt der Friede bei dir ein.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Heiligabend nicht mehr weit.
Darauf freut sich jung und alt
Unser Herr kommt zu uns bald.
*
Weihnachtszeit, Lichterzeit
Glaubensfest der Christenheit.
Der große Tag ist nicht mehr fern
Feiern wollen wir den Herrn.
Angie Adams
.

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Weihnachten
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 02:11

 

.
.
So ward der Herr Jesus geboren
Im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
Den Reichen war`s warm gemacht.
*
Sein Vater ist Schreiner gewesen,
Die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
Sie haben sich wohl geplagt.
*
Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;
Sie waren von Herzen froh,
Daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.
*
Die Engel, die haben gesungen,
Daß wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
Und haben es angesehn.
*
Die Hirten, die will es erbarmen,
Wie elend das Kindlein sei,
Es ist eine G`schicht`für die Armen,
Kein Reicher war nicht dabei.
Ludwig Thoma (1887-1921)
.

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